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Pressemitteilung: 09.09.2016 16:31
Themenbereich:  [Kultur]  [Wirtschaft und Tourismus]  [Veranstaltungen]  [Gemeindepolitik]  [Stadtviertel] 

Design erzählt Geschichte - die ersten Installationen des Projektes vorgestellt

Vorstellung der Installationen (Bild: , 1,745 Kilobyte, 2256 x 1496 pixel)

Vorstellung der Installationen

 
Die Stadt Bozen und die Freie Universität Bozen stellen ihr Kooperationsprojekt "Design erzählt Geschichte" im Park beim Siegesdenkmal vor. Die Installationen sind ein erster Baustein der Maßnahmen zur Aufwertung des Parks am Siegesplatzes samt der Verbindungsachse bis zum Grieser Platz.

Heute wurden im Park beim Siegesdenkmal, im Beisein von Bürgermeister Renzo Caramaschi, der Stadträtin Monica Franch (Zeiten der Stadt), der Umweltstadträtin Maria Laura Lorenzini und Prof. Kuno Prey, der Fakultät für Design und Künste der FUB, einige Installationen des Projektes "Design erzählt Geschichte", der Öffentlichkeit vorgestellt. Das gemeinsame Projekt zwischen der Gemeinde und der Universität soll mit kreativen Maßnahmen versteckte oder verwaiste Winkel zwischen dem Siegesplatz und dem Grieserplatz ins Rampenlicht rücken.

Im Laufe des Jahres 2012 hat das Assessorat für Zeiten der Stadt der Gemeinde Bozen einen Prozess zur Aufwertung des Areals zwischen Sieges- und Mazziniplatz in die Wege geleitet. Beteiligt sind in diesem Prozess Bürgerinnen und Bürger, Kaufleute und Dienstleister, Vereine sowie öffentliche und private Istitutionen. Zwei der umgesetzten Vorschläge betreffen die neue Beleuchtung der Laubengänge in der Freiheitsstraße und die Gründung des Vereins der Kaufleute IN CORSO, der durch Veranstaltungen rund um die Nahversorgung hervorhebt und dadurch belebt und fördert.
2014 wurde eine Vereinbarung mit der Freien Universität Bozen - Fakultät für Design und Künste unterzeichnet, durch die ein Projektatelier verwirklicht worden ist. In diesem Atelier haben, unter der Leitung der Dozenten Kuno Prey, Martin Luccarelli und Alvise Mattozzi, elf Studentinnen und Studenten Entwürfe ausgearbeitet, die eine neue Wahrnehmung des Parks hinter dem Siegesdenkmal und dem Dokumentationszentrum sowie der Freiheitsstraße ermöglichen sollen.
Die zwei der vorgeschlagenen Projekte wurden nun fertiggestellt und werden nun der Stadt vorgestellt.

Bürgermeister Caramaschi hat in seiner Ansprache hervorgehoben, "dass diese Initiativen wesentliche Schritte sind, die eine "Stadt in Bewegung" auszeichnen. Es ist zielführend wenn die Menschen über das Geschehene nachdenken und durch das erfahrene Wissen in die Zukunft schauen. Die hier ausgestellten visuellen Elemente zeugen von einer gelungenen Vermittlung der geschichtlichen Inhalte dieses Stadtviertels, das am Grieser Platz beginnt und hier am Siegesplatz endet. Ich bedanke mich bei allen bedanken, bei den Professoren und Studenten der FUB und allen kreativen Köpfen, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben".
Stadträtin Monica Franch sagt, dass "diese Installationen auf das Miteinander und nicht auf das Nebeneinander, hinweisen. Das gute Zusammenleben ist der Mehrwert unserer Stadt und in den Installationen kann man diese "Gemeinsamheit" in den Details beobachen. Auch ich bedanke mich bei den Akteuren der FUB und allen kreativen Köpfen".

Dialog im Fokus
design: unibz.it | cora sabisch
Auf einem kleinen Podest befindet sich ein Guckrohr, das den Blick auf zwei sich umarmende Bäume lenkt: ein Europäischer Zürgelbaum (Celtis australis) und eine Himalaya-Zypresse (Cupressus torulosa). Diese beiden Bäume wollen das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen in Bozen zum Ausdruck bringen - an einem Ort, der vor nicht allzu langer Zeit noch von einer Kultur der Trennung geprägt war.

Hörmal!
design: unibz.it | juliane hettich, chiara onestini
Persönliche Erzählungen von Zeitzeugen, die die Entstehung und die Veränderung der Stadt zwischen dem Siegesplatz und dem Grieser Platz direkt miterlebt haben, vermitteln dem Betrachter einen besonderen und sehr authentischen Einblick in die Stadtgeschichte.
Auf jeder Silhouette ist eine kostenlose grüne Nummer eingraviert; wird diese angewählt, so kann man die Erzählung eines Zeitzeugen hören.

Koordination
Gemeinde Bozen, Assessorat für Statistik und Zeiten der Stadt

In Zusammenarbeit mit
Stadtgärtnerei, Bereich Kommunikation, Dienst für ordentliche Bauerhaltung

Studentinnen
Juliane Hettich
Chiara Onestini
Cora Sabisch

Dozenten
Kuno Prey
Martin Lucarelli
Alvise Mattozzi

Mit der freundlichen Unterstützung von
RAI Südtirol

Stimmen
Verena Amort, Sergio Camin, Carlo Emanuele Esposito, Florian Mahlknecht, Carmela Marsibilio, Paolo Mazzucato, Sergio Mucci, Ursula Oberschmied, Christof Pichler

Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Erinnerungen eingebracht haben, insbesondere an Carmen Bertolazzi, Sergio Camin und Fulvio Giorgi.
Danke auch an Albert Kofler (Metallwerkstatt, unibz), Paolo Mazzucato (RAI Südtirol), Renato Pozzato (Telecom Italia), Roland Verber (Werkstatt für digitalen Modellbau, unibz).
 

(pr)
 
Bürgermeister Caramaschi und Stadträtin Franch hören die erzählte Geschichte des Viertels (Bild: , 1,542 Kilobyte, 2256 x 1496 pixel)

Bürgermeister Caramaschi und Stadträtin Franch hören die erzählte Geschichte des Viertels

Installation - Diaolog im Fokus (Bild: , 1,636 Kilobyte, 1496 x 2256 pixel)

Installation - Diaolog im Fokus

Hörmal! (Bild: , 1,585 Kilobyte, 1496 x 2256 pixel)

Hörmal!

Ansprache Caramaschi (Bild: , 1,531 Kilobyte, 1496 x 2256 pixel)

Ansprache Caramaschi

 
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