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Pressemitteilung: 23.10.2014 12:19
Themenbereich:  [Mobilität] 

Acht Speed-Check-Geräte in Bozen. Versuchsphase gestartet

Ein Speed-Check-Gerät (Bild: , 23 Kilobyte, 347 x 384 pixel)

Ein Speed-Check-Gerät

 
Drei Pilot-Monate an acht Messstellen

Stadträtin Judith Kofler Peintner hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz jene Initiative vorgestellt, die durch Geschwindigkeitskontrollen zu mehr Sicherheit auf den Straßen führen soll. Mit dabei waren der Kommandant der Stadtpolizei Sergio Ronchetti, der Präsident der Ratskommission Oreste Galletti, der Leiter des Amtes für Mobilität Ivan Moroder sowie die Technikerin der Mobilitätsamtes der Stadt Brunella Franchini und Paolo Goglio, der das italienweite Projekt NoiSicuri leitet, das mehr Verkehrssicherheit durch unter anderem durch Speed-Check-Geräte schafft.

Die Geräte werden in Bozen drei Monate lang ab Mitte November versuchsweise an acht Messstellen (Drususstraße 3x, Italienallee, Eisack-Ufer-Straße, Galileistraße, Claudia-Augusta-Straße und Cadornastraße) aufgestellt und in Rotation überwacht. Nach drei Monaten werden die Ergebnisse zeigen, ob es zu einer maßgeblichen Erhöhuung der Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitskontrollen gekommen ist, und dann wird über eine fixe Einrichtung entschieden. Derzeit werden die Geräte kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei Anschaffung beläuft sich der Marktpreis eines Geräts derzeit auf ca. 1.000 Euro.

In Bozen Hauptdurchzugsstraßen wird zur Zeit gefährlich gerast. Dies ergab eine Erhebung, welche vom Amt für Mobilität gemeinsam mit der Stadtpolizei durchgeführt wurde. Es hat sich gezeigt, dass die erlaubte Geschwindigkeit überall vielfach überschritten wird, in der Eisack-Ufer-Straße von 85%, mit Spitzen über 140 km/h, in der Drususallee von 69%, auch hier mit Spitzen die bis 140 km/h reichen, in der Italienallee überschreiten 75% die Geschwindigkeitsbegrenzung, in der Cadornastraße sind es "nur" 48%, in der Claudia-Augusta-Straße sind es erfreuliche 10% und in der Galileistraße 7%.

"Es geht um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger", unterstrich der Kommandant der Stadtpolizei, "ich glaube fest daran, dass es möglich ist, durch Erziehung etwas zur Verkehrssicherheit beizutragen, auch durch dieses Projekt". Entschieden ergriff Ronchetti Position gegen Unterstellungen, die Gemeinde würde die Geschwindigkeitskontrollen nur durchführen, um abzukassieren. Es gehe um die Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer, so einfach sei das.

An den acht Messstellen wird also abwechselnd die Geschwindigkeit erhoben, in dieser Phase drei Monate lang.

Wer mit zu hoher Geschwindigkeit erwischt wird, kann gleich aufgehalten werden, er kann aber auch ein Schreiben nach Hause bekommen. Ronchetti erinnerte an die Höhe der vorgesehenen Geldstrafen, die da lauten

+10 km/h - 41 Euro, nachts (22-7h) 54 Euro
+10….+40 km/h - 178 Euro, nachts 224 Euro….3 Punkte
+40…+60 km/h - 527 Euro, nachts 702 Euro, ….6 Punkte, 1-3 Monate ohne Führerschein
+60> km/h - 821 Euro, nachts 1094 Euro, ….10 Punkte, 6 Monate ohne Führerschein

(rm)

Download:

 
v.r.n.l.: Goglio, Galletti, Kofler Peintner, Moroder, Ronchetti, Franchini (Bild: , 710 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

v.r.n.l.: Goglio, Galletti, Kofler Peintner, Moroder, Ronchetti, Franchini

Pressekonferenz (Bild: , 714 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Pressekonferenz

Positionierung der Geräte (Bild: , 447 Kilobyte, 792 x 613 pixel)

Positionierung der Geräte

 
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