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Pressemitteilung: 23.06.2014 13:22
Themenbereich:  [Kultur]  [Stadtviertel]  [Mitteilung] 

Studenten präsentieren Vorschläge für die Freiraumgestaltung am Siegesdenkmal

Stadträtin Pasquali (Bild: , 733 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Stadträtin Pasquali

 
Elf Entwürfe von Studierenden der Fakultät für Design und Künste - FUB vorgestellt

Siegesplatz und Freiheitsstraße: zwei historisch bedeutsame wie auch kontroverse Zonen der Stadt Bozen. In diesen zwei Bereichen ist zur Zeit ein Prozess zur Wiederbelebung im Gange, dank der bevorstehenden Eröffnung des Dokumentationszentrums zur Geschichte der Stadt, in der Krypta des Siegesdenkmals; und auch dank der neuen Beleuchtung unter den Lauben der Freiheitsstraße sowie dank des künftigen Projektes der Tiefgarage unter dem Siegesplatz. Aber auch dank der möglichen Realisierung einiger Entwürfe von 11 Studierenden der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen, die im eben abgelaufenen Semester im Projektatelier Prey das Thema Design erzählt Geschichte bearbeitet haben. In diesem Atelier haben, unter der Leitung der Dozenten Kuno Prey, Martin Luccarelli und Alvise Mattozzi und auf der Grundlage einer Vereinbarung mit Maria Chiara Pasquali, Stadträtin für Urbanistik, Wohnungspolitik und Zeiten der Stadt der Gemeinde Bozen, motivierte Studierende Entwürfe ausgearbeitet, welche ein neues Erleben des Parks, hinter dem Siegesdenkmal und dem künftigen Zugang zum Dokumentationszentrum, sowie der Freiheitsstraße ermöglichen sollen.
Heute haben die Dozenten und Studenten der Freien Universität im Rahmen einer Pressekonferenz ihre Arbeiten, im Beisein von Stadträtin Maria Chiara Pasquali (Urbanistik und Zeiten der Stadt), Stadträtin Patrizia Trincanato (Kultur und Zusammenleben), sowie Judith Kofler Peintner (Mobilität), offiziell vorgestellt.
Urbanistik-Stadträtin Pasquali bedankt sichbei den Studenten für den kreativen Beitrag an die Stadt und die Auseinandersetzung mit einer bedeutenden Maßnahme der Stadtentwicklung. Pasquali betont: "Die Umsetzung der geplanten Riqualifizierungsprojekte zwischen dem Siegesdenkmal und der Freiheitsstraße, wird maßgeblich das Stadtbild verändern. Die ersten konkreten Schritte, wie die Öffnung der Krypta des Denkmals, die Beleuchtung der Lauben in der Freiheitsstraße und verkehrsberuhigende Maßnahmen werden in Kürze sichtbar und auch der Bau der neuen Tiefgarage am Siegesplatz und des Bibliothekenzentrums tragen zur Aufwertung dieses Stadtteils bei. Bemerkenswert ist die kulturhistorische Sensibilität mit der sich die Studenten auseinandergesetzt haben. Es wird den Gemeindeverantwortlichen nicht leicht fallen eine Auswahl für ein Siegerprojekt zu treffen."

Darunter sind einige Vorschläge, die im Besonderen auf die Freiraumgestaltung ausgerichtet sind wie die Parkbank Eirene (Antiga und Colombi), die zwei Sitzmöglichkeiten anbietet, die zum Nachdenken und zum Gemeinschaftserlebnis im Park einladen, oder die Treppenstruktur Skalini (Hettich und Onestini), welche Einzelnen wie auch Gruppen Bequemlichkeit bietet. Ein weiterer Entwurf ist BUTTler (Kubitz und Marmsoler), eine Rückenlehne, die die kleine Randmauer des Parks vor der Bushaltestelle in eine bequeme Sitz- oder Anlehnungsmöglichkeit verwandelt. Es wurden auch Entwürfe erarbeitet, die direkt die historische Rolle der Orte aufgreifen, wie Ascolta (Hettich und Onestini), eine Darstellung durch Silhouetten von Personen, die auf Bänken sitzend Erinnerungen und Geschichten der Freiheitsstraße all jenen erzählen, die sich dazugesellen; oder wie Sottomano (Gandini), eine Relief zum Ertasten, welches die städtebauliche Entwicklung von Bozen aufzeigt; oder das Lassù (Antiga und Colombi), eine spiralenförmige Rampe welche einlädt, historische Merkmale des Parks besonders ins Auge zu fassen und auch den Blick über den Park und dessen Konflikte hinaus, gegen den Rosengarten schweifen zu lassen. Andere Vorschläge hingegen gehen die Geschichte in einer eher kritischen und provokativen Weise an, wie Omnis Enim - Für Alle (Dieck und Löhr), eine Kleinausführung des Siegesdenkmals welche, in umgekippter Lage, von den Besuchern des Parks besessen werden kann, oder auch il Ponte (Dieck und Löhr), ein langgezogener Brückensteg, der das Talferufer mit dem Beginn der Freiheitsstraße verbindet und dabei durch das Siegesdenkmal führt, ohne dieses jedoch zu berühren; ein weiterer Vorschlag befasst sich mit Konflikten und Geschichte in einer eher indirekten Form und setzt dabei auf die Bäume vom Park, welche im Denk.Mal zu einem neuen Monument werden, oder in Dialog zu einem Friedenssymbol (beide von Sabich). Es gibt dann noch den Entwurf Affacciamoci (Centonze), eine Reihe von überdimensionalen Portraits von Kaufleuten der Freiheitsstraße, die sich stolz zwischen den Pfeilern der Lauben mit ihren Produkten den vorbeifahrenden Autofahrern zeigen und dadurch ihre Leidenschaft als
Geschäftsleute zum Ausdruck bringen.
Am Mittwoch, 25. Juni um 18 Uhr werden die Projekte im Festsaal der Gemeinde Bozen, Gumergasse 7, der Allgemeinheit vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit werden im Foyer der Gemeinde alle Projekte ausgestellt. Die Ausstellung bleibt bis zum 3. Juli geöffnet.

(pr)
 
Studenten der FUB  (Bild: , 691 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Studenten der FUB

Vorschlag für die Gestaltung des Parks (Bild: , 676 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Vorschlag für die Gestaltung des Parks

Gestaltungsvorschlag der Studenten (Bild: , 629 Kilobyte, 1296 x 1936 pixel)

Gestaltungsvorschlag der Studenten

 
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