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Pressemitteilung: 04.08.2021 11:31
Themenbereich:  [Umwelt]  [Gemeindepolitik]  [Sonstiges] 

Teilnahme am Klimagemeinde-Programm bis 2023 verlängert

KlimaGemeinde (Bild: , 64 Kilobyte, 565 x 548 pixel)

KlimaGemeinde

 
Bozen wurde im vergangenen Jahr zur “Klimagemeinde Gold” gekürt. Nun hat die Stadt beschlossen, die Teilnahme am Klimagemeinde-Programm bis 2023 zu verlängern.

Bozen wurde im vergangenen Jahr zur "Klimagemeinde Gold" gekürt. Nun hat die Stadt beschlossen, die Teilnahme am Klimagemeinde-Programm bis 2023 zu verlängern.

Das Klimagemeinde-Programm wurde 2016 von der Klimahaus-Agentur ins Leben gerufen, um Südtirols Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, nachhaltiger zu werden und Strategien für einen achtsamen Umgang mit den Energieressourcen zu entwickeln, wie dies im europäischen Energiefahrplan 2050 und im Klimaplan des Landes Südtirol vorgesehen ist.

Im Rahmen des Klimagemeinde-Programms werden der Energie- und Wasserverbrauch in den gemeindeeigenen Gebäuden und Einrichtungen, die lokale Energieerzeugung, das Mobilitätskonzept und das Abfallbewirtschaftungssystem analysiert, bewertet und angepasst, mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen einer Stadt oder einer Gemeinde zu senken. Das Programm Klimagemeinde beruht auf dem europäischen Zertifizierungsprogramm "European Energy Award", an dem sich knapp 1.350 Städte und Gemeinden aus ganz Europa beteiligen.

Bozen wurde 2020 im Rahmen des Klimagemeinde-Programms als erste Stadt Italiens mit der Auszeichnung "Klimagemeinde Gold" geehrt. Diese Auszeichnung wird Städten und Gemeinden verliehen, die eine besonders vorbildliche und eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik betreiben. Nun hat die Stadt beschlossen, ihre Energie- und Klimabilanz noch weiter zu verbessern und sich dafür auch in den nächsten Jahren am Klimagemeinde-Programm zu beteiligen. Die Stadt will sich nicht auf den hervorragenden Ergebnissen aus dem letzten Jahr ausruhen, sondern vor allem dort, wo sich Schwachstellen gezeigt haben und Verbesserungspotential besteht, weitere Schritte für ein effizienteres Energiemanagement setzen.

Mit der Umsetzung dieser Schritte hat die Stadt eine neue Sondereinheit betraut, die sich aus einem interdiziplinären Expertenteam der Stadtverwaltung und aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtpolitik mit Sachkompetenz in Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit und des Klimawandels zusammensetzt.

Angesichts der extremen Wetterereignisse, die die Stadt immer häufiger heimsuchen (starke Regenfälle, Hitzewellen), wird sich die neue Sondereinheit vorrangig damit beschäftigen, die im städtischen Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima und im Klimagemeinde-Programm bereits enthaltenen Handlungsempfehlungen zur Eindämmung der Klimaerwärmung und zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Stadt gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels in konkrete Maßnahmen umzuwandeln.

(mp)
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