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Pressemitteilung: 24.11.2020 16:30
Themenbereich:  [Wirtschaft und Tourismus]  [Jugend und Sport]  [Sonstiges] 

IOCOMPROBZ - Eine kostenlose Plattform für die Kaufleute von Bozen

IOCOMPROBZ (Bild: , 69 Kilobyte, 799 x 443 pixel)

IOCOMPROBZ

 
Der Online-Marktplatz wurde von zwei jungen Programmierern aus Bozen entwickelt

Die zweisprachige Online-Plattform heißt IOCOMPROBZ und wurde von Danish Mohy und Paiwand Salh, beide aus Bozen und 25 Jahre jung, entwickelt. Auf dieser Plattform können die Kaufleute von Bozen kostenlos ihre Waren in ein virtuelles Schaufenster stellen und zum Verkauf anbieten. Die Idee für den Marktplatz im Netz entstand bereits im Frühjahr, als alle Geschäfte für mehrere Wochen schließen mussten. Nun, im zweiten Lockdown, wollten die zwei jungen Programmierer den Kaufleuten in Bozen helfen und entwickelten IOCOMPROBZ: Über diese kostenlose Plattform können die Kaufleute ihre Waren verkaufen, obwohl die Geschäfte noch geschlossen sind. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und frei von Kommissionen jeglicher Art. Der Bozner Stadtrat für digitale Innovation, Smart City und Jugend, Angelo Gennaccaro, war von der Idee der zwei jungen Bozner sofort begeistert: Er stellte die zwei jungen Programmierer und ihr Produkt in der heutigen Video-Pressekonferenz vor, an der auch die Stadträtin für Wirtschaft, Johanna Ramoser, der Direktor des Amtes für Jugend der Stadtgemeinde Bozen, Stefano Santoro, die Vizepräsidentin von Confesercenti Südtirol, Elena Bonaldi, und die Bezirksleiterin Bozen Stadt im HDS, Marcella Macaluso, teilnahmen.

Im Online-Handel gibt es bereits verschiedene große Plattformen, z.B. Amazon, Zalando usw. Was aber IOCOMPROBZ von diesen unterscheidet ist der Umstand, dass die Idee für diese Plattform spontan entstanden ist, um den Kaufleuten von Bozen in der schwierigen Zeit des Lockdown zu helfen. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos, und die Programmierer möchten mit ihrem Produkt auch kein Geld verdienen. "Viele Kaufleute waren in den vergangenen Monaten gezwungen, ihr Geschäft, das sie zum Teil bereits seit Jahrzehnten führen, zu schließen. Und das war der Grund, warum wir diese Plattform entwickelt haben", erklärten Danish Mohy und Paiwand Salh in der heutigen Video-Pressekonferenz. "IOCOMPROBZ ist ein großes virtuelles Schaufenster, wo man jederzeit und lokal bei den Bozner Kaufleuten einkaufen kann."

Die Plattform IOCOMPROBZ ist für die Nutzer kostenlos. Es wird auch keine Kommission für den Verkauf der Waren verlangt. Die Seite ist einfach und grafisch ansprechend gestaltet und aufgebaut. Nach der Erstanmeldung wird das Bild der Ware auf die Plattform geladen. Jedes Geschäft hat ein eigenes "Schaufenster" mit dem Betriebslogo und einer Internet-Adresse (URL), um auch in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Instagram usw., Werbung für seine Produkte machen zu können. Jeder verwaltet seine Bestellungen selbst und kann die Entwicklung seiner Verkäufe mitverfolgen. Die Ware wird bei Übergabe oder im Voraus mit Kreditkarte bezahlt. Auch hier ist gewährleistet, dass die Bezahlung über sichere Kanäle abgewickelt wird. Wer Interesse hat, kann sich das Einführungsvideo ansehen oder sich im Handbuch informieren. Den Programmentwicklern war es auf jeden Fall wichtig, dass jeder sein Online-Geschäft alleine betreibt und über alles selbst entscheidet, was sein Geschäft betrifft. Sobald man auf der Plattform angemeldet ist, verwaltet man selbständig die Bestellungen, bestimmt die Zahlungsform und beobachtet, wie der Markt auf seine Produkte reagiert. Mit einer Online-Plattform erreicht man viele Kunden, und man kann alles bequem von zu Hause aus erledigen.

Bei der heutigen Vorstellung der Plattform IOCOMPROBZ zeigten sich die Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Kaufleute begeistert von dieser neuen Idee. IOCOMPROBZ stellt einen direkten Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer her - fast wie vor Ort im Geschäft. "IOCOMPROBZ ist ein gutes Beispiel für die Digitalisierung", sagte Stadtrat Gennaccaro, "und es ist lobenswert, dass zwei junge Programmierer aus Bozen an die vielen Geschäftsleute in unserer Stadt gedacht haben, die von der Coronakrise sehr stark getroffen sind. Sie haben in ihrer Freizeit mit großer Professionalität ein Programm entwickelt, das kostenlos genutzt werden kann, ohne selbst daraus Gewinne ziehen zu wollen. Das ist für mich ein sehr positives Zeichen in diesen schwierigen Zeiten." sagte Stadtrat Gennnaccaro abschließend. Stadträtin Ramoser zeigte sich auch begeistert von der Idee der zwei jungen Bozner. Sie möchte sie in Zukunft unterstützen und stellte eine Zusammenarbeit zwischen den Programmierern, der Gemeindeverwaltung und den Verbänden der Kaufleute in Aussicht.

Video-Pressekonferenz auf dem YouTube-Kanal der Stadt Bozen:
https://www.youtube.com/watch?v=fCt7Yj_vodo&feature=em-lsb-owner
 

 

(mp)
 
Danish Mohy und Paiwand Salh (Bild: , 135 Kilobyte, 1143 x 765 pixel)

Danish Mohy und Paiwand Salh

 
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