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Pressemitteilung: 30.06.2020 16:05
Themenbereich:  [Umwelt]  [Schule und Freizeit]  [Sonstiges] 

Umweltbildungsprojekte für die Grund- und Mittelschulen

Vorstellung der Umweltbildungsprojekte: R.Spazzini, M.Franch, M.Lorenzini und S.Abrate (von links) (Bild: , 957 Kilobyte, 1691 x 1072 pixel)

Vorstellung der Umweltbildungsprojekte: R.Spazzini, M.Franch, M.Lorenzini und S.Abrate (von links)

 
Organisiert vom Ökoinstitut, gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bozen

Die Stadträtin für Umwelt, Marialaura Lorenzini, und die Stadträtin für Schule, Monica Franch haben heute Vormittag im Petrarcapark die Umweltbildungsprojekte vorgestellt, die das Ökoinstitut mit der finanziellen Unterstützung der Gemeindeverwaltung ab Herbst für die Grund- und Mittelschulen der Stadt Bozen anbietet. Die Themenschwerpunkte sind: die Stadt, die Natur und ein nachhaltiger Lebensstil.

"Wir haben eine schwierige Zeit hinter uns, in der viele von uns gelitten haben, vor allem die Kinder und Jugendlichen," sagte Stadträtin Lorenzini. "Vor allem wegen der Kinder und Jugendlichen haben wir das Thema "Natur" ausgewählt, das zum Schulbeginn im September im Vordergrund steht. Die Natur steht für Wachsen und Entwicklung, für einen Neustart. In kleinen Gruppen können die Schülerinnen und Schüler hinaus in die Natur gehen, sie erleben und schätzen erlernen, wodurch sich auch der Respekt und die Wertschätzung für unsere Umwelt entwickeln. Ich bin mir sicher, dass Natur erleben den Kindern und Jugendlichen gut tut, auch den Lehrpersonen. Das Ökoinstitut, das die verschiedenen Projekte ausgearbeitet hat, ist seit Jahren ein verlässlicher Partner des Umweltassessorates der Gemeinde Bozen. Jedes Jahr nutzen mehr als 10.000 Schülerinnen und Schüler die Kurse und Angebote des Ökoinstituts, das entspricht ca. 1.300 Stunden Umweltbildung. Wir möchten auch im kommenden Schuljahr den eingeschlagenen Weg weitergehen, denn Natur tut uns allen gut, und wir müssen lernen sie zu schätzen, um sie zu schützen".

"Wenn die Schule im September wieder startet, wird der Unterricht anders organisiert sein. Daher ist das Angebot von Kursen und Unterricht im Freien, inmitten der Natur, so interessant und wichtig," sagte Stadträtin Franch. "Ich möchte daher schon heute die Lehrpersonen auf die Umweltbildungsprojekte des Ökoinstitut aufmerksam machen, die die Stadtgemeinde Bozen finanziell unterstützt. Gerade angesichts der besonderen Situation im kommenden Schuljahr sind diese Projekte so wichtig: Entdecken wir gemeinsam mit den Kindern die Natur, das Wasser, die Luft, die Bäume, welche Werte sind für uns wichtig, vor allem in schwierigen Zeiten. Einen Baum zu sehen und zu erleben ist eine wichtige Erfahrung für alle".

Der Direktor des Umweltamtes, Renato Spazzini, erklärte, dass der große Pluspunkt dieser Umweltbildungsprojekte eben die Tatsache ist, dass die Kurse im Freien stattfinden. "Auf einer großen Wiese, z.B. auf den Talferwiesen, oder im Wald in Kohlern oder an einem Flussufer. Im Freien kann man viel Verschiedenes machen, und die Sicherheitsbestimmungen können problemlos eingehalten werden. Auch Aktivitäten in Kleingruppen sind denkbar. Die Angebote des Ökoinstituts könnten den Schulen konkret bei der Planung des kommenden Schuljahres helfen, z.B. die Verkleinerung der Klassen (ein Teil der Schüler ist im Freien bei den Projekten, der andere in der Klasse), und bezüglich der Sicherheit gibt es auch keine großen Schwierigkeiten".

Die Vizepräsidentin des Ökoinstitut, Frau Sonja Abrate erklärte, dass die derzeitige Situation für die Schulen eine große Herausforderung ist. "Daher haben wir den Schulen angeboten, die Projekte, zu denen sie sich bereits angemeldet haben, die aber wegen des Lockdowns nicht stattgefunden haben, auf September und Oktober des kommenden Schuljahres zu verlegen. Wir sind bereits dabei, die Kurse und Angebote für das nächste Jahr zu planen, und dabei versuchen wir, möglichst viel im Freien anzubieten, mit kleinen Gruppen, um den Schulen und Lehrpersonen entgegenzukommen. Wir sind sehr flexibel, aber immer unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften. Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler in der Natur sind, wo sie erkennen, wie vielfältig und wertvoll die Natur ist. Die Kinder erfahren, wie wichtig eine intakte Umwelt für uns Menschen ist. Auf der einen Seite brauchen wir die Natur um zu überleben (wir brauchen saubere Luft und sauberes Wasser, Nahrung, Baumaterial, Rohstoffe für unser tägliches Leben), und auf der anderen Seite bietet uns die Natur Schutz und Sicherheit. Gerade für die Menschen, die in der Stadt leben, ist es wichtig, einen Ausgleich in der Natur zu erleben und sich ihrer Bedeutung bewusst zu sein. Die Umweltbildungsprojekte werden von unseren Fachleuten unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen durchgeführt."

Die Teilnahme an den Umweltbildungsprojekten ist für die Schulen kostenlos. Die Projekte werden von der Stadtgemeinde Bozen finanziell unterstützt. Die Anmeldung ist bis zum 02. Oktober 2020 möglich (Infos und Anmeldeformular http://www.educazioneambientale.bz.it/de/). Einige Projekte können nach Absprache auch in der Zweitsprache durchgeführt werden.

(mp)

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