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Pressemitteilung: 13.02.2020 14:59
Themenbereich:  [Umwelt]  [Sonstiges] 

Liegengelassener Hundekot: Das Umweltassessorat der Stadt Bozen hofft auf die baldige Einführung von DNA-Proben

Liegengelassener Hundekot (Bild: jpg, 361 Kilobyte, 1280 x 800 pixel)

Liegengelassener Hundekot

 
Das Landesgesetz steht, es fehlen noch ein paar Detailregelungen

Das Umweltassessorat der Stadt Bozen fordert bereits seit langem die Einführung einer DNA-Datenbank für Hunde, um die Hundehalter ausfindig zu machen, die den Kot ihrer Vierbeiner einfach liegenlassen. Breite Unterstützung erfährt die Forderung des Umweltassessorates von den Hundebesitzern, die die Kothäufchen immer wegräumen und sich über diejenigen ärgern, die das nicht tun. Das neue Landesgesetz ist in enger Zusammenarbeit mit dem Landestierärztlichen Dienst entstanden, es müssen aber noch ein paar Details geregelt werden, wie die Kosten und der genaue Zeitplan. Hundebesitzer müssen künftig eine Speichel- oder Haarprobe ihres Hundes abgeben, und die DNA wird dann in der zentralen Datenbank abgespeichert. Sobald alle Hunde erfasst sind, wird mit den DNA-Analysen der liegengelassenen Kothäufchen gestartet, wahrscheinlich zu Beginn des kommenden Jahres. Die Mitarbeiter der Umweltwache der Stadtgemeinde Bozen werden die Kontrollen durchführen, und die Hundehalter können jederzeit anhand der DNA-Analyse ausfindig gemacht werden. Das Bußgeld beträgt derzeit 100,00 Euro und es deckt auch die Kosten der DNA-Analyse. Es könnte in Zukunft dennoch angehoben werden, aber auf jeden Fall wird die Stadt Bozen künftig sauberer sein.

 

(mp)
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