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Mobilitätspakt in Bozen Süd

Logo "Nachhaltige Mobilität" (Bild: jpg, 242 Kilobyte, 600 x 429 pixel)

 

Seit einigen Jahren arbeitet die Stadtgemeinde Bozen am Projekt "Mobilitätspakt", um neue Lösungen für die Probleme im Zusammenhang mit der Mobilität in der Gewerbezone Bozen Süd zu erproben.

Das Projekt besteht in einer Vereinbarung zwischen Körperschaften, Unternehmen, Berufsverbänden und Gewerkschaften, die in der Gewerbezone Bozen Süd tätig sind, um gemeinsam die Probleme im Zusammenhang mit der Mobilität zu lösen.

Bei der Umsetzung dieses Projekts wird die öffentliche Beteiligung großgeschrieben. Es werden partnerschaftliche Gesprächsplattformen zur "Ko-Projektierung" eingerichtet, die sich nicht einfach als Vermittlung zwischen Interessen verstehen, sondern als innovative Handhabung von Problemen der Stadt.

Innerhalb des Mobilitätspakts wurden zwei runde Tische zur "Ko-Projektierung" eingerichtet:

  1. Runder Tisch der institutionellen Vertreter (Beteiligung der Gemeinde, der Provinz, der Handelskammer, SASA, Eisenbahn, Körperschaft Messe, Gewerkschaften, Industriellenverband);
  2. Runder Tisch der dort untergebrachten Träger (an welchem sich einige Unternehmen beteiligen, die ihren Sitz in Bozen Süd haben)

Der Mobilitätspakt wurde in die Gruppe von Projekten aufgenommen, die von der Europäischen Union im Rahmen des Projektes "Eurexcter - Excellence territoriale en Europe" finanziert werden.

Ein Beispiel von Initiative mit Beteiligung seitens der einzelnen Akteure war die Vorbereitung der Öffnung der Eisackuferstraße, die neue Durchzugsarterie durch die Stadt, oder die Förderung der Benutzung von öffenlichen Verkehrsmitteln durch den Transportgutschein.

Ähnliche Tätigkeiten sind schon für die neuen Linien der öffentlichen Verkehrsmittel und für die neuen Fahrradwege in der Zone Bozen Süd vorgesehen.

Die Ziele dieser runden Tische im Rahmen des Mobilitätspakts sind folgende:

  • Aufbau kollektiver Intelligenz zur Handhabung der alltäglichen Probleme im Zusammenhang mit der Mobilität der Arbeitnehmer, Kunden und Lieferanten der in dieser Zonen tätigen Unternehmen.
  • Voraussehen und frühzeitiges Entgegenwirken eventueller kritischer Situationen oder neuer Verkehrsflüsse aufgrund von urbanistischen Veränderungen, neuen Besiedelungen, Ereignissen oder Veranstaltungen.
  • Aufbau eines Modells der öffentlichen Handlung, das auf andere Handlungen in anderen Zonen der Stadt übertragen werden kann.
  • Erproben innovativer kartographischer Instrumente (chronographische Kartographie), die von einem Netz italienischer Universitäten zur Projektierung und Handhabung der Zeitpolitik ausgearbeitet wurden.
  • Vorantreiben innerhalb der Unternehmen von kultureller Veränderung zu einer erträglichen Mobilität hin, auch durch die Ausarbeitung von Plänen betreffend die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz und durch die Einrichtung eines mobility managers;
  • Überarbeitung der Kalender und Zeitpläne, um den Verkehr weiterhin zu entlasten.
 
Plan von Bozen-Süd (Bild: jpg, 472 Kilobyte, 2095 x 1763 pixel)

 
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