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Schlägerung von Bäumen im verbauten Ortskern - Art. 67, Absatz 3 LG. vom 10.07.2018, Nr. 9

(Seite am 11.08.2021 aktualisiert)

Territorium und Urbanistik
Beschreibung
  • Im verbauten Ortskern gemäß Artikel 12 des Landesgesetzes vom 15.04.1991, Nr. 10, in geltender Fassung, muss für die Schlägerung von Bäumen in folgenden Fällen die landschaftsrechtliche Genehmigung der Gemeinde eingeholt werden:

    a) für einzelne Bäume, wenn sie eine Höhe von über 20 m oder einen Stammdurchmesser auf 1,30 m vom Boden von über 50 cm erreicht haben, mit Ausnahme der Kern- und Steinobstbäume,

    b) in den von den Baumschutzsatzungen der Gemeinden vorgesehenen Fällen.
Verfahrensschritte
  1. Reichen Sie den Antrag auf Landschaftsrechtliche Genehmigung und die dazugehörigen Unterlagen über das Online-Portal SUAP BOZEN ein.
  2. In Abschnitt A) ART DER MASSNAHME wählen Sie bitte die folgende Möglichkeit aus: "Maßnahmen laut Art. 67 Abs. 2 des LG 10.07.2018, Nr. 9 - Gemeindezuständigkeit".
  3. Der Antrag wird von einem/einer für die Projektüberprüfung zuständigen Techniker/-in geprüft.
  4. Die Gemeinde holt in den von der Grünflächenordnung der Stadt Bozen vorgesehenen Fällen das Gutachten der Grünflächenkommission ein.
  5. Anschließend wird die obligatorische Stellungnahme der Sachverständigenkommission laut Art. 68 des LG vom 10.07.2018, Nr. 9, eingeholt.
  6. Die Landschaftsrechtliche Genehmigung wird vom Bürgermeister innerhalb von 60 Tagen nach Vorlage des Antrags ausgestellt.
Fristen und Auflagen
  • Die Landschaftsrechtliche Genehmigung gilt für den Zeitraum, in dem die jeweilige Baubewilligung (Artikel 75) rechtsgültig ist. Wird die Landwirtschaftsrechtliche Genehmigung unabhängig von einer Baubewilligung erteilt, gilt sie für 5 Jahre. Nach Ablauf dieser Frist muss für die Fortsetzung des bereits genehmigten Vorhabens eine neue Genehmigung eingeholt werden.
  • Die Genehmigung kann von der Erfüllung bestimmter Auflagen oder von der Durchführung von Ersatz- oder Ausgleichsmaßnahmen abhängig gemacht werden.
  • Für die Erteilung einer Genehmigung kann zudem eine Kautionszahlung notwendig werden. Die Höhe der Kaution wird nach der Art des Vorhabens und der eventuell vorgesehenen Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sowie nach dem Ausmaß des Schadens bemessen, der der Landschaft zugefügt werden könnte. Die Kaution muss vor Beginn der Arbeiten hinterlegt werden.
  • Die Bauüberwachung obliegt der Gemeindeverwaltung. Verstöße werden nach Art. 85 ff. des LG vom 10.07.2018, Nr. 9 geahndet.
Kosten
  • Sekretariats- und Bearbeitungsgebühren (Kosten und Gebühren)
  • Stempelgebühr (für den Antrag und für die Ausstellung der Genehmigung), zu entrichten nach den Vorgaben im SUAP-Portal

HINWEIS! Ab dem 01.02.2021 müssen die Zahlungen über PagoPA durchgeführt werden.

Kontakt

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Rechtsgrundlagen
Hinweis

Bitte verwenden Sie nur aktuelle Formulare.
Veraltete Formulare WERDEN NICHT ANGENOMMEN!

Anlagen:

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