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Landschaftsrechtliche Genehmigung

(Seite am 05.11.2021 aktualisiert)

Territorium und Urbanistik
Beschreibung
  • Die Landschaftsrechtliche Genehmigung ist eine Ermächtigung des Bürgermeisters, die es dem Antragsteller bzw. der Antragstellerin erlaubt, Eingriffe an einem unter Landschaftsschutz gestellten Sache und andere gesetzlich vorgesehene Eingriffe vorzunehmen ( Anhang B - Art. 67 des LG vom 10.07.2018, Nr. 9).
  • Außer im Falle anderslautender Angaben des/der Antragstellenden entspricht der Antrag auf Landschaftsrechtliche Genehmigung einer beeidigten Baubeginnmeldung laut Art. 73 oder einer Zertifizierten Meldung des Tätigkeitsbeginns laut Art. 74, sofern er ordnungsgemäß beeidigt oder zertifiziert ist und ihm die jeweils vorgeschriebenen Unterlagen beiliegen.
Verfahrensschritte
  1. Reichen Sie den Antrag auf Landschaftsrechtliche Genehmigung, die dazugehörigen Unterlagen und den Landschaftsbericht über das Online-Portal SUAP BOZEN ein.
  2. Der Antrag wird von einem/einer für die Projektüberprüfung zuständigen Techniker/-in geprüft, um sicherzustellen, dass das Projekt den geltenden Raumordnungs- und Bauvorschriften entspricht.
  3. Anschließend wird die obligatorische Stellungnahme der Sachverständigenkommission laut Art. 68 des LG vom 10.07.2018, Nr. 9, eingeholt.
  4. Die Landschaftsrechtliche Genehmigung wird vom Bürgermeister innerhalb von 60 Tagen nach Vorlage des Antrags ausgestellt.
Fristen und Auflagen
  • Die Landschaftsrechtliche Genehmigung gilt für den Zeitraum, in dem die jeweilige Baubewilligung (Artikel 75) rechtsgültig ist. Wird die Landwirtschaftsrechtliche Genehmigung unabhängig von einer Baubewilligung erteilt, gilt sie für 5 Jahre. Nach Ablauf dieser Frist muss für die Fortsetzung des bereits genehmigten Vorhabens eine neue Genehmigung eingeholt werden.
  • Die Genehmigung kann von der Erfüllung bestimmter Auflagen oder von der Durchführung von Ersatz- oder Ausgleichsmaßnahmen abhängig gemacht werden.
  • Für die Erteilung einer Genehmigung kann zudem eine Kautionszahlung notwendig werden. Die Höhe der Kaution wird nach der Art des Vorhabens und der eventuell vorgesehenen Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sowie nach dem Ausmaß des Schadens bemessen, der der Landschaft zugefügt werden könnte. Die Kaution muss vor Beginn der Arbeiten hinterlegt werden.
  • Die Bauüberwachung obliegt der Gemeindeverwaltung. Verstöße werden nach Art. 85 ff. des LG vom 10.07.2018, Nr. 9 geahndet.
Kosten
  • Sekretariats- und Bearbeitungsgebühren (Kosten und Gebühren)
  • Die Eingriffsgebühr (Erschließungskosten und Baukostenabgabe) muss, sofern sie geschuldet wird, bei Vorlage der Landschaftsrechtlichen Genehmigung in Form einer Einmalzahlung beglichen werden. (Kosten und Gebühren)
  • Stempelgebühr (für den Antrag und für die Ausstellung der Genehmigung), zu entrichten nach den Vorgaben im SUAP-Portal

HINWEIS! Ab dem 28.02.2021 müssen die Zahlungen über PagoPA durchgeführt werden.

Rechtsgrundlagen
Hinweis

Bitte verwenden Sie nur aktuelle Formulare.
Veraltete Formulare WERDEN NICHT ANGENOMMEN!

Anlagen:

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