Seite empfehlen  Ihr Kommentar  Seite drucken

Geringfügige Eingriffe (in die Natur und Landschaft)

(Seite am 03.02.2021 aktualisiert)

Territorium und Urbanistik
Beschreibung
  • Geringfügige Eingriffe in die Natur und Landschaft werden vom Bürgermeister mit einem vereinfachten Verfahren gebilligt. Zu den geringfügigen Eingriffen zählen unter anderen der Bau von Wegen, Erdbewegungen, das Errichten von Stützmauern, Ablagerungen von Aushubmaterial, Materialentnahme und Planierungen.
  • Das vereinfachte Verfahren gilt laut Art. 103, Absatz 11 des LG vom 10.07.2018, Nr. 9 weiterhin für die Eingriffe, die im Dekret des Landeshauptmannes vom 06.11.1998, Nr. 33 in geltender Fassung unter  Artikel 1 Absatz 1 Buchstaben a), b), c), d), e) und f) angeführt sind.
Verfahrensschritte
  1. Reichen Sie Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis für geringfügige Eingriffe und die dazugehörigen Unterlagen (siehe Art. 2 Absatz 1 des Dekrets des LH 33/1998) über den Online-Dienst Abgabe von Bauanträgen ein.
  2. Der Antrag wird von einem/einer für die Projektprüfung zuständigen Techniker/-in überprüft, um sicherzustellen, dass das Projekt den geltenden Raumordnungs- und Bauvorschriften entspricht.
  3. Bei Bedarf werden die Gutachten der zuständigen Ämter eingeholt.
  4. Die Ermächtigung wird ausgestellt.
Fristen und Auflagen
  • Baubeginn: Mit den Arbeiten kann unmittelbar nach Ausstellung der Ermächtigung begonnen werden.
  • Werden die Arbeiten in Regie und/oder Eigenregie von Privatpersonen durchgeführt, muss eine entsprechende Eigenerklärung vorgelegt werden.
  • Bauende: Spätestens 6 Monate nach Bauende muss eine Abschlusserklärung vorgelegt werden, aus der hervorgeht, dass die Arbeiten fachgerecht ausgeführt wurden und mit dem genehmigten Vorhaben übereinstimmen.
  • Dieses vereinfachte Verfahren gilt nicht für Projekte, die innerhalb von 5 Jahren, nachdem der Bürgermeister die erste Ermächtigung erteilt hat, eingereicht werden, wenn sie mit den bereits genehmigten Projekten in einem räumlichen und kausalen Zusammenhang stehen sowie insgesamt die vorgeschriebenen Grenzwerte überschreiten.
Kosten
  • Stempelgebühr (für den Antrag)
  • Sekretariats- und Bearbeitungsgebühren (Kosten und Gebühren)
  • Stempelgebühr (für die Ausstellung der Ermächtigung)
Kontakt

Schalter für Bauakten (S.B.A.)

Rechtsgrundlagen
Hinweis

Bitte verwenden Sie nur aktuelle Formulare.
Veraltete Formulare WERDEN NICHT ANGENOMMEN!

Anlagen:

Zum Seitenanfang
Stadt Bozen - Rathausplatz 5 - 39100 Bozen - Telefonzentrale: 0471 997111 – Steuernr./MwSt.: 00389240219 - E-Mail: aboe@gemeinde.bozen.it - PEC: bz@legalmail.it ::