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Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden - Ergänzung der Landesrichtlinien

Die Landesregierung hat, in Umsetzung der Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und der Richtlinie 2009/28/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen, mit eigenem Beschluss Nr. 362 vom 04.03.2013 betreffend die "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" einige Richtlinien erlassen, damit Gebäude und alle ihre Teile so geplant und ausgeführt werden, dass die festgelegte Gesamtenergieeffizienz erreicht wird.
Die Landesregierung sieht mit eigenem Beschluss Nr. 362 vom 04.03.2013 betreffend die "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden", der am 13.03.2013 in Kraft getreten ist, vor, dass jede Gemeinde innerhalb von 18 Monaten ab Inkrafttreten der obgenannten Richtlinien, jene Bereiche festlegen muss, in denen die Erstellung eines Durchführungsplanes bzw. die Änderung des bestehenden Durchführungsplanes zwingend ist.

Der Bozner Stadtrat hat mit eigenem Beschluss Nr. 299 vom 4.6.2013 und Nr. 110 vom 19.03.2014, der als sofort vollstreckbar erklärt wurde, die Ergänzung von Punkt 11.3 der obgenannten Landesrichtlinien genehmigt.

Für die Baukonzessionsgesuche, die vor Inkrafttreten dieses Beschlusses eingereicht wurden, werden die im Beschluss der Landesregierung Nr. 362 vom 04.03.13 enthaltenen Bestimmungen Anwendung finden.

Mit Stadtratbeschluss Nr. 605 vom 17.09.2014 sind laut Punkt 4, Absatz 3 des Beschlusses der Landesregierung Nr. 964/2014 die Gebiete festgelegt worden, in denen die Überschreitung der laut geltenden Planungsinstrumenten zulässigen Gebäudehöhe oder die Erhöhung der Baumasse nur teilweise oder nicht zulässig ist.

Mit demselben Beschluss hat der Stadtrat laut Punkt 4, Absatz 4 des Beschlusses der Landesregierung Nr. 964/2014 die Zonen festgelegt, in denen auch in Ermangelung eines Durchführungsplanes die laut Planungsinstrumenten zulässige Gebäudehöhe um höchstens 3 Meter überschritten werden darf.

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