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Pressemitteilung: 31.10.2014 10:59
Themenbereich:  [Raumplanung] 

PSU für eine städtebauliche Umstrukturierung des Areals zwischen der Südtiroler Straße, der Perathonerstraße, der Bahnhofsallee und der Garibaldistraße im Sinne von Art. 55 quinquies des LG 13/1997 - Stadtratsbeschluss Nr. 417 vom 25.06.2014

Mitteilung der Konferenz zwischen den Interessengruppen Sinne von Art. 55 quinquies co. 5 LG 13/1997

Die Dienststellenkonferenz wurde vom Bürgermeister der Stadt Bozen ernannt auch auf der Grundlage der vom Landeshauptmann hinterlegten Vorschläge, was die Landesvertretung anbelangt, und sie setzt sich zusammen aus:

für die Gemeinde Bozen:
1. Helmuth Moroder, Generaldirektor - Vorsitzender
2. Ulrike Pichler, Direktorin Abteilung für Vermögen und Wirtschaft
3. Fulvio Rizzolo, Direktor Amt für Raumplanung
4. Mario Begher, Direktor Amt für Infrastrukturen und Freiraumgestaltung
5. Ivan Moroder, Direktor Amt für Mobilität
6. Fabiola Petilli, Direktorin Amt für Wirtschaft und Konzessionen
7. Giovanni Seppi, Verantwortlicher Dienststelle für Bauwesen

Für die Autonome Provinz Bozen
1. Anton Aschbacher, Direktor Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung
2. Günther Burger, Direktor Abteilung Mobilität
3. Hansi Felder, Direktor Abteilung Wirtschaft
4. Giulio Lazzara, Direktor Amt für Amt für Haushalt und Programmierung
5. Frank Weber, Direktor Amt für Ortsplanung Süd-West

Das im Beschluss Nr. 417 vom 25.06.2014 erklärte Ziel lautet: Mit dem Projekt soll die Stadt Bozen "neu gestaltet" werden. Dies betrifft öffentliche Flächen ebenso wie andere Freiflächen, Flächen mit hoher Frequenzdichte und das öffentliche Grün. Große und kleine
Stadtbereiche, öffentliche und private Flächen, die von der Öffentlichkeit genutzt werden, sollen effizient vernetzt werden. Die Attraktivität der Zone soll gesteigert werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt wird im Hinblick auf den Umweltschutz, die Mobilität und die Dienstleistungen. In wirtschaftlicher Hinsicht sollen alle profitieren, die Bürgerinnen und Bürger, die Öffentlichkeit und die Investoren.

Die Dienststellenkonferenz ist vom 18. August 2014 an 13 Mal zusammengetroffen, um die zwei vorgelegten Projektvorschläge zum PSU zu analysieren und eine Bewertung hinsichtlich der fünf qualitativen Zielsetzungen auszusprechen: urbanistisch, architektonisch, städtischer Raum, umwelttechnisch und energietechnisch. Die Arbeiten wurden mit großem Verantwortungsbewusstsein und mit einem guten Teamgeist aller Teilnehmenden durchgeführt.

In der Sitzung vom 20.10.2014 hat die Konferenz die Zuweisung der Punkte zur Erstellung einer Rangliste vorgenommen und ist zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Erlebnishaus
Zielsetzung 1, urbanistische Qualität bekommt 75,15 Punkte auf maximal 150 vorgesehene, das entspricht 50,10% der Höchstpunktezahl. Es wurde also eine Punktezahl unter 70% der möglichen Höchstpunktezahl (das im Beschluss 417 vorgesehene Minumum) erreicht, und deshalb kann der Vorschlag nicht in die Rangliste eingefügt werden. Deshalb wird das PSU-Verfahren mit dem Vorschlag von Erlebnishaus beendet.

Mit dieser Punktezahl hat die Dienststellenkonferenz ihre Überzeugung unterstrichen, dass das von Erlebnishaus vorgeschlagene Projekt zu keiner Aufwertung des Areals geführt hätte, welches die derzeigte Situation ausreichend verbessert hätte. Unter einigen Gesichtspunkten, wie beispielsweise der Beziehung zwischen den Volumen der neuen Verbauung und der bestehenden Bebauung entstehen wenig attraktive Bereiche, was die aktuelle Situation verschlechtert. Zusammenfassend ist das Projekt nicht in der Lage, diesen Teil der Stadt in wünschenswerter Art zu verbessern.

KHB:
- Ziel urbanistische Qualität erhält 129,92 Punkte auf max 150 mögliche Punkte, das entspricht 86,6%
- Ziel architektonische Qualität erhält 107,31 Punkte auf max 125 mögliche Punkte, das entspricht 85,8%
- Ziel Qualität des städtischen Raums erhält 121,15 Punkte auf max 125 mögliche Punkte, das entspricht 96,9%
- Ziel Umwelt-Qualität erhält 80,31 auf 100 mögliche Punkte, das entspricht 80,3%
- Ziel energetische Qualität erhält 84,69 auf max 100 mögliche Punkte, das entspricht 84,7%

Somit hat der PSU-Vorschlag von KHB für jede Zielvorgabe, die Schwelle von 70% überschritten.
Die Arbeit der Dienststellenkonferenz wird nun auf Grund des KHB-Vorschlages fortgesetzt mit der Verhandlung zur Definition der Inhalte der Programmvereinbarung fortgesetzt. Es laufen die Schätzarbeiten des Schätzamtes des Landes, um den wirtschaftlichen Wert des Vorschlages zu definieren.

Helmuth Moroder
Vorsitzender der Konferenz

(rm)
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