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Pressemitteilung: 19.01.2013 09:27
Themenbereich:  [Mobilität] 

Stadtpolizei - Daten vom Jahr 2012 vorgestellt

Nicht nur für sichere Straßen zuständig: die Stadtpolizei. (Bild: , 124 Kilobyte, 1024 x 737 pixel)

Nicht nur für sichere Straßen zuständig: die Stadtpolizei.

 
Der Kommandant der Stadtpolizei Bozen, Sergio Ronchetti, hat den Tätigkeitsbericht der Stadtpolizei vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt bei der Prävention und Sicherheit.

Im Zuge der Feier ihres Schutzpatrons, dem Heiligen Sebastian, die im Rathaus abgehalten worden war, hat Sergio Ronchetti, Kommandant der Stadtpolizei Eckdaten zum vergangenen Tätigkeitsjahr 2012 vorgestellt.
"Die Gesamtanzahl der Strafmandate ist rückläufig. Im vergangenen Jahr wurden 54.072 Strafmandate ausgestellt ( 2011: 62.387, 2010: 67.089). Davon wurden 14.384 von den SEAB-beauftragten Kontrollorganen ausgestellt, welche sich auf die Parkplatzbewirtschaftung konzentrieren.
Ein deutlicher Rückgang ist auch bei den Verkehrsunfällen verzeichnet worden, die von 1290 im Jahr 2011 auf 1131 zurückgehen. Bei 489 Unfällen wurden Menschen verletzt und es wurde lediglich ein Unfall mit einem Todesopfer verzeichnet. Im Jahr 2011 waren es noch 5.
Diese rückläufigen Zahlen erachten wir als ein positives Zeichen und zufriedenstellendes Ergebnis für die geleistete Arbeit unseres Personals. Die Beamten mussten in Sachen Verkehrssicherheit immer wieder einschreiten - öfters als in den vergangenen Jahren. Im vergangenen Jahr wurden 1140 Strafprotokolle für Ampelvergehen ausgestellt, im Jahr 2011 waren es lediglich 918. Auch bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen hat sich die Anzahl der Vergehen nahezu verdoppelt: 469 Strafprotokolle wurden 2012 ausgestellt - im Jahr 2011 waren es 274. Weiterhin wurden 1352 Strafprotokolle wegen Verletzung der Gurtenpflicht , 1556 wegen Telefonieren am Steuer, 565 wegen fehlender technischer Überprüfung des Fahrzeugs, 789 wegen verfallener Fahrerlaubnis von denen in 107 Fällen der Schein einbehalten worden ist".
Im vergangenen Jahr musste die Stadtpolizei bei 332 Fahrzeugen feststellen, dass sie ohne Versicherung im Straßenverkehr zirkuliert sind. Auch bei 1039 Radfahrern wurden im Jahr 2012 Strafprotokolle ausgestellt, bei denen 347 Radfahrer ohne Lichtanlage im Straßenverkehr unterwegs waren. Die restlichen Strafen beziehen sich auf willkürliche Verletzung der Straßenverkehrsordnung, wie "bei Rot über die Ampel", "gegen die Einbahn" oder "auf dem Gehsteig" - fahren.

Eine deutliche Zunahme liegt bei der Trunkenheit am Steuer. Waren es 2011 noch 38 Fälle, so musste die Stadtpolizei 2012 mehr als doppelt so viele Fälle (78) feststellen und eingreifen.
Im Jahr 2012 war die Polizei bei der Absicherung von 112 Straßenbaustellen im Einsatz und 434 Kontrollen wurden in den städtischen Parkanlagen durchgeführt. Weiters war die Polizei in 167 Fällen in ihrer Funktion als Justizpolizei für die Übermittlung von Anzeigen oder Gerichtsbescheiden tätig.
Die Stadtpolizei hat im vergangenen Jahr 6 Personen verhaftet und 26 Fahrzeugdiebstähle aufgenommen. Ebenso muss sich die Polizei immer häufiger mit gefälschten Papieren auseinandersetzen: 16 Fälschungen von Fahrerlaubnissen, Fahrzeugscheinen und Versicherungen.
Im vergangenen Jahr wurden auch 448 Kontrollen der effektiven Ansässigkeit kontrolliert. Davon auch Kontrollen für das Jugendgericht der Sozialdienste und nicht zuletzt Kontrollen wegen der Verletzung der Schulpflicht (drop out).

Ein bedeutender Teil der Tätigkeit bezieht sich mit 3050 Kontrollen von Handels- und Dienstleistungsbetrieben, bei denen in 82 Fällen illegale Handelsware beschlagnahmt worden ist.
Die Stadtpolizei ist aber nicht nur für sichere Straßen zuständig, sondern eine Reihe weiterer Aufgaben. So wurden an den Schulen der Stadt im Jahr 2012 rund 500 Stunden Verkehrserziehung erteilt. 4 verloren gegangene Kinder wurden ihren Eltern wohlbehalten zurück gebracut. In 21 Fällen wurde Menschen geholfen, denen es nicht gut ging, Außerdem wurden 86 Gutachten für Menschen mit psychischen Problemen ausgestellt.

"Die Bemühungen der Stadtpolizei konzentrieren sich vor allem auf die Sicherheit im Straßenverkehr, damit die Anzahl der Unfälle noch stärker reduziert werden kann. Die Ansätze liegen in der Verkehrserziehung und in der Prävention" - unterstreicht der Kommandant.

(pr)
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