Seite empfehlen  Ihr Kommentar  Seite drucken
Pressemitteilung: 19.10.2016 12:31
Themenbereich:  [Familie und Soziales]  [Sonstiges] 

Sozialbericht 2015

Pressekonferenz (Bild: jpg, 1,124 Kilobyte, 2104 x 1252 pixel)

Pressekonferenz

 
Der Einsatz des BSB für die Lebensqualität der Stadt Bozen

Der Sozialbericht des BSB für das Jahr 2015 stellt für alle Bürgerinnen und Bürger, Dienstnutzerinnen und Dienstnutzer, Bediensteten, freiwilligen Helferinnen und Helfer, für die Stadtgemeinde Bozen, für die Landesverwaltung und für alle Körperschaften und Organisationen eine Berichterstattung dar, beschreibt alle Tätigkeiten und Leistungen wie auch die Qualität der Dienste, die vom BSB angeboten werden und kann auf der Webseite des BSB, www.sozialbetrieb.bz.it unter der Sektion "Transparente Verwaltung", "Performance" eingesehen werden.

Der BSB ist eine instrumentelle Körperschaft der Stadtgemeinde Bozen, ist als solche für die Führung aller Sozialdienste der Stadt zuständig und kümmert sich um die folgenden Tätigkeitsbereiche: Kleinkinder und Familie, Minderjährige, Erwachsene, Senioren, Menschen mit Behinderung und schließlich Menschen in sozialer Ausgrenzung bzw. in Verarmungsgefahr.

Kosten, Finanzressourcen und Personal der Sozialdienste
Die betrieblichen Sozialdienste haben im Jahr 2015 etwa 28.507 Nutzer/innen (Schätzung) betreut, die Gesamtausgabe beläuft sich auf 91.639.772 €. Der größte Teil der Ausgaben (32.639.153 €, 35,6% der Gesamtausgabe) wurde auch im Jahr 2015, im Bereich der Seniorenbetreuung bestritten, es folgen die Finanzielle Sozialhilfe (23.535.068 €, 25,7%), die Dienste für Menschen mit Behinderung (13.514.283 €, 14,7%), die Dienste im Bereich Kleinkinder und Familie (9.480.409 €, 10,3%), die Dienste im Bereich Minderjährige (6.101.350 €, 6,7%), die soziale Eingliederung (3.232.095 €, 3,5%) und die Maßnahmen zugunsten der Erwachsenen (3.137.414 €, 3,8%).Die oben angeführte Gesamtausgabe wurde zu 51,8% vom Land Südtirol, zu 18% von der Stadtgemeinde Bozen, zu 13,6% durch die Tarifbeteiligung der Nutzer/innen, zu 4,1% vom Südtiroler Sanitätsbetrieb und zu 12,5% durch andere Finanzierungsquellen gedeckt.
Der Stellenplan des BSB umfasst 991 Einheiten, zu denen auch die insgesamt 62 Arbeitskräfte gezählt werden müssen, die im Jahr 2015 in den ausgelagerten Sozialdiensten (Dritter Sektor) tätig waren.

Hauptsächliche Neuheiten 2015
Im Jahr 2015 haben sich die Rahmenbedingungen für die Tätigkeiten des Betriebs für Sozialdienste Bozen stark geändert. Das Land Südtirol hat wesentliche Änderungen an den örtlichen Gesetzesvorschriften zu den Bereichen Kleinkindbetreuung, Minderjährige, Menschen mit Behinderung und Senioren vorgenommen und damit den BSB, seine Dienste/Einrichtungen und seine Mitarbeiter/innen dazu veranlasst, die Organisation und den kulturellen Ansatz immer wieder und kurzfristig anzupassen.
Diese vom Land Südtirol vorangetragene Innovation und Spezialisierung der Sozialdienste und -Leistungen haben in einem sich ständig ändernden, städtischen Kontext stattgefunden, der von neuen Nutzergruppen und ebenso neuen Bedürfnissen gekennzeichnet war, die einer Antwort bedurften.
Nebst diesen grundlegenden Änderungen, hat im Betrieb selbst ein Prozess zur Neuorganisation stattgefunden: im Mai 2015 hat der Bozner Gemeindeausschuss mit dem Beschluss Nr. 375 vom 07.05.2015 die neue Organisationsverordnung des BSB genehmigt und damit eine Reihe komplexer Abläufe zur Umsetzung der Gemeindeanordnungen von Seiten der betrieblichen Führungskräfte und Mitarbeiter/innen eingeleitet.  Im Februar 2016 hat der Gemeindeausschuss mit dem Beschluss Nr. 39 diese Neuorganisation abgeschlossen.

Wichtigste Ergebnisse des BSB
Trotz dieses heiklen und schwierigen Kontextes ist es dem Betrieb gelungen, seine Dienste und das Qualitätsniveau der Leistungen beizubehalten, die gesetzlichen Neuerungen zu übernehmen, die darin vorgesehenen, neuen Dienste und Leistungen einzuführen und weiter an der konstanten Verbesserung des Angebotes zu arbeiten und dabei die Person in den Mittelpunkt aller Anstrengungen zu stellen. Diese haben u. A. zur  Einführung von individuellen Projekten für die Nutzer/innen der Dienststelle für die Soziale Integration, zur Spezialisierung einiger Dienste für Menschen mit Behinderung (Bildung einer Gruppe für Nutzer/innen mit Verhaltensstörungen, Erweiterung der Nutzergruppe Tag-Nacht im Wohnheim in der Fagenstraße),
Entwicklung und zum Ausbau der Dienstnetzwerke durch die Unterzeichnung von Einvernahmeprotokollen mit den verschiedenen Gebietsressourcen (Protokoll zwischen dem BSB und den Bezirksgemeinschaften Überetsch-Unterland und Salten - Schlern, Protokoll zwischen den Sozialsprengeldiensten und dem Frauenhaus), Durchführung von sozialen Forschungsprojekten wie z.B. die Forschung und Analyse des Glücksspiels unter Obdachlosen und die Vorab- Forschung im Hinblick auf die Umsetzung eines Projektes zur Gemeinschaftsentwicklung im Stadtviertel Casanova.
geführt.

 

(mp)

Download:

 
Ass. Sandro Repetto und Direkt. Michela Trentini (Bild: jpg, 1,446 Kilobyte, 2256 x 1496 pixel)

Ass. Sandro Repetto und Direkt. Michela Trentini

 
Artikel teilen:
 
Stadt Bozen - Rathausplatz 5 - 39100 Bozen - Telefonzentrale: 0471 997111 – Steuernr./MwSt.: 00389240219 - E-Mail: aboe@gemeinde.bozen.it - PEC: bz@legalmail.it ::