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Pressemitteilung: 18.01.2022 15:06
Themenbereich:  [Familie und Soziales]  [Chancengleichheit] 

Projekt "nette Toilette gentile" vorgestellt

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nette Toilette gentile

 
Menschen mit Behinderung können kostenlos die Toilette von Bars, Restaurants, Vereinen und Genossenschaften nutzen

Das Assessorat für Sozialpolitik der Stadtgemeinde Bozen, der Beirat für Menschen mit Behinderung und Confesercenti haben das Projekt "Nette Toilette gentile" initiiert, um Menschen mit Behinderung darin zu unterstützen, sich am sozialen Leben zu beteiligen. Die Stadtgemeinde Bozen hat die Betreiber von Bars, Restaurants und Geschäften, Vereine und Organisationen aufgerufen, ihre Toilette kostenlos für Menschen mit Behinderung zur Verfügung zu stellen. Es muss auch nichts konsumiert werden, um die Toilette benutzen zu dürfen. Die Betriebe und Organisationen, die sich am Projekt beteiligen, weisen mit einem Aufkleber an der Eingangstüre auf das Angebot hin. Der Aufkleber gibt auch Auskunft darüber, ob die Toilette von Rollstuhlfahrern benutzt werden kann oder nicht.

Heute Vormittag wurde das Projekt "Nette Toilette gentile" im Rahmen einer Pressekonferenz im Bozner Rathaus vom Bürgermeister Renzo Caramaschi, dem Stadtrat für Sozialpolitik, Juri Andriollo, der Stadträtin für Wirtschaftstätigkeiten, Johanna Ramoser, dem Beauftragten des Gemeinderates für die Belange von Menschen mit Behinderung, Ulrich Seitz, der Präsidentin des Beirates für Menschen mit Behinderung, Lisl Strobl und dem Direktor von Confesercenti Südtirol, Mirco Benetello vorgestellt.

In Bozen beteiligen sich bisher 24 Bar-, Restaurant- und Handelsbetriebe, Vereine und Organisationen am Projekt.

"Die Wirtschaftstreibenen, aber nicht nur sie, haben mit der Beteiligung am Projekt gezeigt, wie groß die Solidarität gegenüber Menschen mit Behinderung ist. Diese Solidarität trägt dazu bei, die Lebensqualität von uns allen zu verbessern, insbesondere aber von Menschen mit Behinderung, die nicht nur das Recht, sondern auch einen Grund haben, eine Verbesserung der Möglichkeiten für eine Teilhabe am sozialen Leben zu fordern." sagten Bürgermeister Caramaschi und Stadträtin Ramoser. Stadtrat Andriollo fügte hinzu: "Das Projekt und der Aufkleber sind ein kleines, aber wichtiges Zeichen. Wir sind bemüht, Menschen mit Behinderung zu unterstützen, damit sie sich aktiv am sozialen Leben beteiligen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass alle Mitmenschen die gleiche Chance auf Teilhabe und Teilnahme haben, und wir versuchen, dies auf eine für alle zufriedenstellende Weise zu verwirklichen."

Das Projekt "Nette Toilette gentile" ist ein Inklusionsprojekt, das von Beginn an auf großes Interesse gestoßen ist. Auch die Stadtgemeinde Bozen beteiligt sich am Projekt: Während der Öffnungszeiten können die Toiletten im Eingangsbereich des Rathauses in der Gumergasse 7 benutzt werden, und der Betrieb für Sozialdienste BSB stellt die Toiletten in den Sozialsprengeln zur Verfügung.

Das Assessorat für Sozialpolitik der Stadtgemeinde Bozen hofft, dass sich noch weitere Betriebe am Projekt beteiligen. Interessierte wenden sich bitte per E-Mail an die zuständigen Gemeindeämter (osservatorio@comune.bolzano.it).

 

(mp)
 
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Pressekonferenz

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