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Pressemitteilung: 14.09.2021 17:20
Themenbereich:  [Kultur]  [Einladung]  [Chancengleichheit]  [Sonstiges] 

Integration und Inklusion: Das Projekt "Bilden, Informieren, Wohnen" startet mit mehreren Informationsveranstaltungen

Integration und Inklusion (Bild: , 67 Kilobyte, 616 x 487 pixel)

Integration und Inklusion

 
Das Ziel: den kulturellen Austausch fördern, über Dienstleistungen informieren, den Zusammenhalt stärken

Im Rahmen des vom Ressort für Kultur, Umwelt, Integrationspolitik und Chancengleichheit der Stadt Bozen ins Leben gerufenen und von der Koordinierungsstelle für Integration der Landesverwaltung mitfinanzierten Projekts "Bilden, Informieren, Wohnen" finden in den nächsten Wochen die ersten Informationsveranstaltungen statt.

Los geht es am 15. September mit einem Informationsabend im Premstallerhof. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Austausch über die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund am Kulturangebot. An der Informationsveranstaltung werden auch zahlreiche städtische Kulturorganisationen teilnehmen. "Gemeinsam mit den städtischen Kultureinrichtungen wollen wir den Dialog zwischen den Institutionen und der Bevölkerung in Gang bringen und Einrichtungen, Organisationen, Ehrenamtliche und Interessierte miteinander vernetzen, mit dem Ziel, das allgemeine Angebot zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt stärken", so die Stadträtin für Kultur, Umwelt, Integration und Chancengleichheit Chiara Rabini: "Zu diesem ersten Treffen haben wir unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Cristallo-Theaters, des Kulturzentrums Trevi, der Landesbibliothek Claudia Augusta und der Bibliothek der Kulturen der Welt sowie des Festivals Tanz Bozen eingeladen" - erklärte der Projektkoordinator Dr. Erjon Zeqo. "Heute kommt es mehr denn je darauf an, den kulturellen Austausch weiterzuentwickeln und auch den Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund den Zugang zum Kulturangebot zu erleichtern. Wir tun dies, indem wir versuchen, mit unseren Inhalten jene Menschen zu erreichen, die auf dem Weg der kulturellen Integration am meisten davon profitieren können", so Zeqo.
Alle Informationstreffen zu den Angeboten für Migrantinnen und Mitgranten sind öffentlich und werden in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Ausländerbeirat gestaltet.

Am 17. September wird auch die Projektgruppe "INFORHOME" zum ersten von insgesamt vier Treffen zusammenkommen. Auf der Agenda steht das Thema Wohnen. Für die Teilnehmenden wird es darum gehen, zusätzliche Erkenntnisse zur Wohnsituation und zu den Wohnbedürfnissen der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie zur Situation auf dem Wohnungsmarkt in Bozen und Umgebung zu gewinnen. Außerdem werden die zahlreichen Aspekte des Wohnraummangels aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und dabei kurzfristig umsetzbare Handlungsempfehlungen, aber auch Konzepte für die Zukunft aufgezeigt. An den Treffen, die zwischen September und November 2021 stattfinden werden, nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen, Fachkräfte, Organisationen und private Interessengruppen teil.

Das Thema Wohnen steht auch im Mittelpunkt einer für den 19. November anberaumten offenen Diskussionsveranstaltung, bei der Vorschläge, Ideen und Lösungsansätze zum Thema Wohnraum und Co-Housing gesammelt werden.
Um Menschen mit Migrationshintergrund und den Akteurinnen und Akteuren auf dem Gebiet der Migration den Zugang zu den Inhalten des Ratgebers "Einwanderung in Bozen" zu erleichtern und ihnen das öffentliche Dienstleistungsangebot näherzubringen, werden außerdem mehrere Video-Tutorials erstellt, die intuitiv und in einer einfachen Sprache gestaltet sind. Die Videos sind über die jeweiligen Websites und auch über die sozialen Netzwerke abrufbar.

Das Projekt "Informieren, Ausbilden, Wohnen" richtet sich an Fachkräfte, an Personen mit Mitgrationshintergrund, an lokale Migrantenvereinigungen, an die Vertreterinnen und Vertreter des Ausländerbeirates und an alle Personen, deren dieses Thema ein Anliegen ist. Projektpartner sind neben Eurac Research die Vereinigungen La Strada-der Weg, Studio Comune und Cooltour. Koordiniert wird das Projekt vom Interkulturalitätsforscher Dr. Erjon Zeqo, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Europäischen Akademie und Autor des Ratgebers "Einwanderung in Bozen".

Weiterführende Informationen:
Informationsveranstaltungen: Erjon Zeqo - erion.zeqo@gmail.com
INFORHOME: Sofia Sanchez und Irene Visentini - info@studiocomune.eu -
Kontaktperson der Stadt Bozen: Milena Brentari - milena.brentari@gemeinde.bozen.it - Tel. 0471 997524

(mp)
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