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Pressemitteilung: 30.06.2021 16:45
Themenbereich:  [Kultur]  [Chancengleichheit] 

Initiative "Il mondo è Donna" vorgestellt

Vorstellung  (Bild: , 971 Kilobyte, 1907 x 1434 pixel)

Vorstellung

 
Im Mittelpunkt der Konzerte, Aufführungen und Workshops steht das Engagement führender afrikanischer Bürgerrechtsaktivistinnen und deren Kampf für die Rechte der Frauen in Afrika

Heute Vormittag stellte Kultur- und Gleichstellungsstadträtin Chiara Rabini die Initiative "Il Mondo è Donna" vor, die in Zusammenarbeit mit Vereinen und Freiwilligenorganisationen der Landeshauptstadt veranstaltet wird. Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe steht der afrikanische Kontinent. Auf dem Programm stehen Konzerte, Aufführungen, Vorträge, Treffen und Gespräche über die Erfahrungen afrikanischer Frauen, die Tag für Tag für die Wahrung der Menschenrechte in Afrika kämpfen.

"In vielen Ländern der Welt sind Frauen immer noch benachteiligt oder nicht vollständig gleichberechtigt, aus Gründen der Tradition, der Religion oder aus anderen Gründen. In einer vernetzten und globalisierten Welt geht das Leid und die Diskriminierung, die Frauen in anderen Teilen der Welt erleiden, uns alle an, denn unser Handeln kann den Prozess der Emanzipation der Frauen in der ganzen Welt positiv oder auch negativ beeinflussen", so Rabini.

Aus diesem Grund hat die Stadt Bozen mit dem Frauenbüro, dem Friedenszentrum und den Vereinigungen Artemisia und COOLtour einen Veranstaltungszyklus mit dem Titel "Il mondo è donna" ins Leben gerufen. Ziel ist es, auf die Benachteiligung von Frauen und auf ihren Kampf für ihre Rechte aufmerksam zu machen. Auf dem Programm stehen Theateraufführungen, Buchpräsentationen, Tagungen und interaktive Workshops. In diesem Jahr stehen der afrikanische Kontinent und seine Bürgerrechtsaktivistinnen Hawa Abdi (Frauenärztin, Menschenrechtsaktivistin, Frau des Jahres 2010 und Friedensnobelpreisträgerin), Wangari Mathaai (Umweltschützerin und Nobelpreisträgerin) und Miriam Makeba (Musikerin und Aktivistin) sowie die Unternehmerin Agitu Ideo Gudeta, die Ende letzten Jahres bei einem Gewaltverbrechen ums Leben gekommen ist, im Mittelpunkt der Veranstaltungen. In Erinnerung an Agitu wird außerdem ein Wandbild an einer Fassade im Stadtgebiet angebracht.

Eröffnet wird der Veranstaltungsreigen am morgigen Donnerstag um 20.30 Uhr mit dem Konzert "Miriam Makeba - die Stimme Afrikas" im Semirurali-Park. Miriam Makeba kämpfte Zeit ihres Lebens auch mit ihren Liedern gegen die Apartheit-Politik Südafrikas. Ihren Status als international erfolgreiche Künstlerin nutzte sie, um auf die Leiden des südafrikanischen Volkes aufmerksam zu machen. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 engagierte sie sich für die Opfer von sexuellem Missbrauch und im Rahmen von Aufklärungskampagnen zum Schutz vor AIDS und Drogenmissbrauch.

Bei Regen findet das Konzert in der Aula Magna des Pascoli-Gymnasiums, Grazia-Deledda-Straße 4, statt. Der Eintritt ist frei.

 

 

(mp)
 
Chiara Rabini (Bild: , 676 Kilobyte, 1944 x 1496 pixel)

Chiara Rabini

Im Mittelpunkt der Konzerte, Aufführungen und Workshops steht das Engagement führender afrikanischer Bürgerrechtsaktivistinnen und deren Kampf für die Rechte der Frauen in Afrika (Bild: , 1,036 Kilobyte, 2112 x 1273 pixel)

Im Mittelpunkt der Konzerte, Aufführungen und Workshops steht das Engagement führender afrikanischer Bürgerrechtsaktivistinnen und deren Kampf für die Rechte der Frauen in Afrika

 
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