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Pressemitteilung: 07.07.2020 16:42
Themenbereich:  [Kultur]  [Veranstaltungen]  [Sonstiges] 

Vorstellung des Sommerprogrammes 2020 Ich singe für Bozen

Caramaschi und Andriollo (Bild: , 558 Kilobyte, 1656 x 1067 pixel)

Caramaschi und Andriollo

 
Musik, Film, Tanz und Theater sollen die Stadt im Sommer beleben

Im heurigen Sommer organisiert die Stadt Bozen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen eine Reihe von Veranstaltungen, die - auch symbolisch - für den kulturellen Neustart nach der Corona-Krise stehen. Die zuständigen Assessorate und Ämter der Gemeindeverwaltung haben im Stadtgebiet eine Reihe von Flächen im Freien ausfindig gemacht, die sich für die Organisation von Konzerten, Theateraufführungen, Filmvorführungen, Tanzveranstaltungen u.v.a. eignen, unter Einhaltung der geltenden Auflagen zur Eindämmung von Covid-19 (Mindestabstand zwischen den Personen und Vermeidung von Menschenansammlungen). Heute Vormittag haben Bürgermeister Renzo Caramaschi und der Stadtrat für Kultur, Juri Andriollo den Veranstaltungskalender im Detail bei einer Pressekonferenz am Anita-Pichler-Platz, dem Herzen des Stadtviertels Kaiserau und einer der Veranstaltungsorte einiger Sommerevents, vorgestellt. Das Sommerprogramm steht unter dem Motto "Ich singe für Bozen 2020". 


Bürgermeister Caramaschi betonte bei der Vorstellung des Sommerprogramms, dass es jetzt nach der akuten Phase der Corona-Krise notwendig sei, wieder Leben in die Stadtviertel zu bringen. Daher haben die verschiedenen Assessorate der Gemeindeverwaltung Bozen eine Reihe von Flächen im Freien ausfindig gemacht, welche die verschiedenen Vereine nutzen können, um ihre Angebote wieder einem breiteren Publikum zu präsentieren. Die Gemeinde sorgt für die Stromanschlüsse und stellt bei Bedarf eine Bühne, Stühle und Abgrenzungselemente zur Verfügung. Außerdem muss keine Cosap-Gebühr für die Besetzung öffentlichen Grundes bezahlt werden. Hier die Liste der verfügbaren Flächen: Kapuzinergarten (50 Plätze), Park beim Premstallerhof (50 Plätze), St.-Vigil-Platz (60 Plätze), Anita-Pichler-Platz (50 Plätze), Gerichtsplatz (max. 50 Stühle und 100 Zuschauer). Auf Anfrage können Veranstaltungen auch im Dominikanerkreuzgang organisiert werden; hier muss nur vorher abgeklärt werden, ob die geplante Veranstaltung trotz der laufenden Sanierungsarbeiten im Konservatorium durchgeführt werden kann. Und schließlich steht der Semirurali-Park zur Verfügung, der eine größere Anzahl an Personen aufnehmen kann.

"Die Anzahl der Plätze hängt mit der verfügbaren Fläche zusammen, die die Fachleute der Gemeindeverwaltung berechnet haben, die für die Sicherheit zuständig sind", sagte der Bürgermeister. "Wir stellen heute ein Angebot vor, damit wieder Leben in die Stadt kommt, wir möchten die Neugier und die Lust auf Kultur wecken und den Wunsch, neue Erfahrungen zu machen, wobei die Einhaltung aller Sicherheitsauflagen immer oberste Priorität hat. Mit Hausverstand und der notwendigen Vorsicht werden wir wieder langsam zur Normalität zurückkehren, denn dieser unsichtbare Feind wird uns noch eine Weile begleiten. Wir müssen auf die anderen achten, damit auch wir geschützt werden. Bozen war immer eine lebendige, pulsierende Stadt, auch in der Kunst und in der Kultur. Wir wünschen uns daher, dass mit Musik, Kunst, Film, Tanz und Aufführungen wieder Leben in unsere Stadtviertel einzieht." 

Der Stadtrat für Kultur, Juri Andriollo stellte fest, dass man mit diesem Sommerprojekt Kultur auch an Orten erleben kann, die normalerweise nicht für Veranstaltungen dieser Art genutzt werden. Aber das Sommerprogramm ist vor allem für die vielen Bewohner gedacht, die in den verschiedenen Stadtvierteln wohnen. "Wir stellen das Sommerprogramm heute auf dem Anita-Pichler-Platz vor, auf dem auch verschiedene Veranstaltungen stattfinden werden. Wir haben versucht, einige Dinge zu vereinfachen, und wir hoffen, dass jetzt nach der akuten Phase der Corona-Krise wieder ein bisschen Normalität zurückkehrt. Die Gemeinde möchte die Vereine unterstützen, deshalb wurden einige bürokratische Vorgänge vereinfacht. Wir hoffen, dass das Angebot angenommen wird und dass unsere Initiative zur Belebung der Stadtviertel beiträgt. Ich glaube, das ist ein wichtiges Zeichen, und eine konkrete Hilfe und Unterstützung. Wir möchten die Vereine auch einladen, die Schulhöfe als Veranstaltungsorte zu nutzen, denn je mehr in den Stadtvierteln passiert und angeboten wird, desto eher kehrt wieder das Gefühl der Normalität zurück und die Menschen fühlen sich wieder wohl und nicht mehr verlassen und einsam." 

Der Veranstaltungskalender ist auf der Webseite der Gemeindeverwaltung veröffentlicht


Am Rande der Pressekonferenz wandte sich Bürgermeister Caramaschi an die Familie des kleinen Buben, der gestern im Lido fast ertrunken ist. "Der Junge kämpft immer noch mit dem Tod, und ich wünsche den Eltern und der Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit. Ein schreckliches Unglück, das keiner von uns begreifen kann. Ich hoffe sehr, dass der Junge es schafft, und ich bin in Gedanken bei ihm und seiner Familie. Ich wünsche mir, dass er bald wieder nach Hause zurückkehren kann, und ich möchte den Eltern sagen, dass mich dieses Unglück sehr betroffen macht. Ich wünsche dem Jungen und der Familie alles Beste für die Zukunft."

 

(mp)

Download:

 
Anita Pichler Platz (Bild: , 796 Kilobyte, 2191 x 1453 pixel)

Anita Pichler Platz

 
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