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Pressemitteilung: 01.10.2019 16:58
Themenbereich:  [Familie und Soziales]  [Sonstiges] 

Kleine Gesten mit großer Wirkung

Fuer ein solidarisches Zusammenleben (Bild: jpg, 31 Kilobyte, 722 x 450 pixel)

Fuer ein solidarisches Zusammenleben

 
Heute wurde eine neue Initiative für gelebte Nachbarschaftshilfe vorgestellt

Gelebte Nachbarschaftshilfe für ein solidarisches Zusammenleben - so nennt sich die neue Initiative, die heute am Internationalen Seniorentag im Beisein von Bürgermeister Renzo Caramaschi, Sozialstadtrat Juri Andriollo, der auch Vorsitzender des Seniorenbeirats ist, Stadträtin Monica Franch und Corinna Lorenzi vom Stadtviertelrat Europa-Neustift, die die Idee zu dieser Initiative hatte, vorgestellt wurde. Diese neue Initiative, die vom städtischen Seniorenbeirat mit großem Interesse begleitet und mitgetragen wird, soll dazu beitragen, der spontanen, gegenseitigen Nachbarschaftshilfe mehr Sichtbarkeit und Anerkennung zu verleihen.
Einkäufe erledigen für den kranken Nachbarn, Blumen gießen, wenn andere Bewohner im Urlaub sind, kurz auf die Kinder aufpassen, während die Eltern noch schnell etwas erledigen müssen, kleinere Reparaturen in der Nachbarwohnung erledigen, Menschen bei Behördengängen oder im Haushalt unterstützen oder einfach beisammensitzen und sich unterhalten - diese kleinen großen Gesten der Unterstützung und der Solidarität sind es, die eine gute Nachbarschaft ausmachen, die Zusammenhalt schaffen und das Verantwortungsgefühl stärken, gerade in unserer heutigen, von Individualismus geprägten Welt. Vor allem ältere Menschen werden durch diese kleinen Hilfsdienste aus ihrer sozialen Isolation und Einsamkeit geholt, weil sie dadurch Kontakte knüpfen, neue Aufgaben übernehmen und sich einbringen können.
Das Projekt, das im Januar 2020 startet, ist so angelegt, dass sich mindestens 3 Nachbarn oder Nachbarinnen verbindlich für kleinere Hilfsdienste melden sollten. Nach einer unbürokratischen Anmeldung kann die Gruppe das Hilfsprojekt starten und nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Die Bürgerzentren, der Seniorenbeirat und die ehrenamtlichen Vereine haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.  Die "Siegerprojekte" werden am 1. Oktober 2020 gekürt. Es ist auch eine Wanderausstellung geplant, bei der die einzelnen Initiativen vorgestellt werden. Sie soll dazu beitragen, das Projekt "Gelebte Nachbarschaftshilfe" in der ganzen Stadt bekannt zu machen, in der Hoffnung, das viele diesem Beispiel folgen mögen.

 


 

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