Seite empfehlen  Ihr Kommentar  Seite drucken
Pressemitteilung: 03.10.2018 10:39
Themenbereich:  [Einladung] 

Einladung zur Eröffnung des Anita-Pichler-Platzes: Ein Platz in Erinnerung an Anita Pichler

Rendering Anita-Pichler-Platz (Bild: , 131 Kilobyte, 966 x 273 pixel)

Rendering Anita-Pichler-Platz

 
Am Freitag, den 5. Oktober 2018 um 16.30 am Anita-Pichler-Platz im Stadtteil Casanova/Kaiserau

Die Bauarbeiten am "Anita-Pichler-Platz" im Wohngebiet Casanova/Kaiserau im Stadtviertel Don Bosco sind nun nach knapp sechs Monaten Bauzeit abgeschlossen. Das Projekt wurde vom Amt für Infrastrukturen und Freiraumgestaltung ausgearbeitet und in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für die Planung von Grünflächen umgesetzt.

Am Freitag, den 5. Oktober 2018 um 16.30 Uhr wird der neu errichtete Anita-Pichler-Platz im Stadtteil Kaiserau offiziell seiner Bestimmung übergeben und eine Gedenktafel an seiner Namensgeberin enthüllt.
Das Assessorat für Öffentliche Arbeiten und das Assessorat für Kultur freuen sich, gemeinsam mit allen Beteiligten, diesen neu gestalteten öffentlichen Raum, mit einer kleinen Feier und Vorstellung der Namensgeberin Anita Pichler, seiner Bestimmung zu übergeben.

Eröffnung des Anita-Pichler-Platzes
Am Freitag, den 5. Oktober 2018 um 16.30 Uhr
am Anita-Pichler-Platz im Wohngebiet Casanova/Kaiserau


Anita Pichler (*1948  +1997)
Anita Pichler (1948­1997) war die erste Schriftstellerin der Nachkriegsgeneration, die über die Grenzen Südtirols hinaus bekannt wurde. Sie hat die Literatur in Südtirol nachhaltig geprägt. Sie lebte zwischen Venedig, Berlin, Wien, Bozen und Sulden. Sie schrieb zwar nur in deutscher Sprache, war aber im Italienischen genauso daheim.

Zur Biographie

Am 6. April 1997 ist Anita Pichler 49jährig in Bozen gestorben. Sie war die erste Südtiroler Schriftstellerin der Nachkriegszeit, die über die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurde. 1986 hatte sie am Ingeborg Bachmann Wettbewerb in Klagenfurt teilgenommen, im gleichen Jahr erschien ihre erste Erzählung "Die Zaunreiterin" bei Suhrkamp (mit dem ursprünglichen Titel "Haga Zussa" 2004 im Folio-Verlag neu erschienen). Anita Pichler hat mit dieser Erzählung sowohl formal als auch von der Rezeption her für eine Zäsur in der Südtiroler Literatur gesorgt. Nach einer Kindheit zwischen Schenna, Meran und Sulden, dem Studium in Venedig und Prag lebte Anita Pichler zwischen Berlin, Venedig, Wien, Bozen und ihrer Bergheimat Sulden. Nach Erscheinen ihrer ersten Erzählung gab sie ihren "Brotberuf" als Lektorin an der Universität Venedig auf und lebte für das Schreiben und - so gut es ging - vom Schreiben. 1989 erschien die Erzählung "Wie die Monate das Jahr" bei Suhrkamp, 1992 "Die Frauen aus Fanis", 1995 "Beider Augen Blick. Neun Variationen über das Sehen" beide: Haymon Verlag, Innsbruck. 1995 verlegte sie krankheitsbedingt ihren Lebensmittelpunkt nach Bozen. Letzte Lesung im September 1996 im Stift Stams: "Das Herz" mit Musik von Haymo Wisser.

(pr)
 
Rendering Anita-Pichler-Platz (Bild: , 166 Kilobyte, 747 x 576 pixel)

Rendering Anita-Pichler-Platz

 
Artikel teilen:
 
Stadt Bozen - Gumergasse 7 - 39100 Bozen - Telefonzentrale: 0471 997111 – Steuernr./MwSt.: 00389240219 - PEC: bz@legalmail.it ::