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Pressemitteilung: 11.07.2018 16:43
Themenbereich:  [Umwelt]  [Mobilität]  [Stadtviertel] 

Grünes Licht für die partizipative Entwicklung eines nachhaltigen Mobilitätsplans für die Stadt

Stadträtin Lorenzini bei der Vorstellung des Nachhaltigen Mobilitätsplanes (PUMS) (Bild: , 102 Kilobyte, 960 x 720 pixel)

Stadträtin Lorenzini bei der Vorstellung des Nachhaltigen Mobilitätsplanes (PUMS)

 
Der neue nachhaltige Mobilitätsplan für die Stadt Bozen wurde gestern im Stadtviertel Oberau-Haslach vorgestellt.

Gestern fand im Mehrzwecksaal des Bürgerzentrums in Oberau die erste Vorstellung des nachhaltigen städtischen Mobilitätsplan (SNMP oder ital. PUMS) statt. Der Einladung des Amtes für Mobilität der Gemeinde Bozen folgten etwa 60 BürgerInnen und Vertreter der Wirtschaftsverbände, Stakeholder und Interessensgruppen. Vorgestellt wurde der partizipative Prozess und sein Verlauf von der zuständigen Stadträtin für Mobilität, Marialaura Lorenzini und Amtsdirektor Ivan Moroder, sowie dem beauftragten Berater Stefano Ciurnelli.
Vorgestellt wurden beim gestrigen Treffen außerdem die Ziele der nachhaltigen Mobilität, ausgehend von den nationalen Richtlinien der Entwicklungen vom Mobilitätsplan (PUM) zum Nachhaltigen Mobilitätsplan (PUMS).
Den Anwesenden wurde bei der gestrigen Versammlung ein Fragebogen ausgehändigt, um die individuellen Prioritäten der einzelnen Teilnehmer zu erfahren und diese mit den vorgegebenen Zielen und geplanten Schritten des PUMS zu vergleichen. Der Maßnahmen- und Zeitplan des Nachhaltigen Städtischen Mobilitätsplans soll innerhalb dieses Jahres, nachdem er in den zuständigen Ratskommissionen und Gremien behandelt worden ist, im Gemeinderat genehmigt werden.
Ein nächstes Treffen, bei dem die einzelnen Themenpunkte vertieft werden, ist für Mittwoch, den 25. Juli vorgesehen. Im September finden weitere Treffen mit Publikumbeteiligung statt, in denen die Themen von öffentlichem Interesse behandelt und diskutiert werden.
Ein wesentlicher Schritt dieses partizipativen Prozesses für den Nachhaltigen Städtischen Mobilitätsplan (SNMP / PUMS) ist die Miteinbindung der Bürger durch einen Online-Fragebogen, der im Herbst vorgestellt wird und von möglichst vielen BürgerInnen ausgefüllt werden soll.

Auf diesem Weg der Kontinuität zur Innovation spielen Themen wie der Öffentliche Personennahverkehr, die Errichtung der intermodalen Verkehrsknoten für Pendler und Touristen, die Wiedergewinnung der Kosten des motorisierten Individualverkehrs, Infrastrukturen und Regelungen des ruhenden Verkehrs, sowie die Förderung der städtischen Güterlogistik eine wesentliche Rolle.
Der Nachhaltige Mobilitätsplan stellt außerdem für die Stadt eine Grundlage dar, staatliche und europäischer Fördergelder zu beantragen und mit diesen Beiträgen klar definierte Infrastrukturen errichten zu können.

Bereits im Jahr 2010 hat die Gemeinde Bozen hat den Mobilitätsplan (PUM) 2020 zum ersten Mal genehmigt. Im August vergangenen Jahres hat das Ministerium für Infrastruktur und Verkehr die Leitlinien zur Erstellung der Weiterentwicklung der Mobilitätspläne in neue "Nachhaltige Mobilitätspläne (PUMS)" herausgegeben, an denen sich die aktuellen (und zukünfitigen) Mobilitätskonzepte der Öffentlichen Verwaltungen anlehnen sollen. Bei diesen Leitlinien spielt die Bürgerbeteiligung und Überlegungen zur Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Die Gemeinde Bozen hat aus diesem Grund das Verfahren für die Anpassung des aktuellen Mobilitätsplans (PUM) nach den staatlichen Richtlinen des PUMS in die Wege geleitet.
Dieses Verfahren bietet außerdem die Gelegenheit verschiedene Maßnahmen, die nach der Erstellung des Mobilitätsplanes (PUM) 2020 ans Licht gekommen sind, in partizipativer und strukturierter Weise zu bewerten.

(pr)
 
Referenten bei der Vorstellung des PUMS (Bild: , 117 Kilobyte, 960 x 720 pixel)

Referenten bei der Vorstellung des PUMS

 
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