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Pressemitteilung: 17.03.2017 09:39
Themenbereich:  [Umwelt]  [Kultur]  [Stadtviertel] 

Ein Hügel der Weisen im Firmianpark

Albert Mayr und Bürgermeister Renzo Caramaschi (Bild: , 1,270 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Albert Mayr und Bürgermeister Renzo Caramaschi

 
Der Hügel im Firmianpark ist besonderen Persönlichkeiten gewidmet, die eng mit der Landeshauptstadt verbunden waren.

"Die Bäume dieses Hügels wurden für Frauen und Männer gepflanzt, die durch Kultur und Wissen, Herz und Verstand die Welt erhellt und für Hoffnung, Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität gewirkt haben. Die Stadt Bozen widmet diesen Garten der Erinnerung jenen weisen Menschen, die Bozen in besonderer Weise verbunden waren. Die namentlich gewidmeten Bäume sollen in uns allen die Werte des Menschlichkeit wachrufen".
Mit diesen Worten hat heute am Nachmittag Bürgermeister Caramaschi im Beisein von Regierungskommissärin Elisabetta Margiacchi, Landesrat Christian Tomasini, den Stadt- und Gemeinderäten, Vertretern des Stadtviertelrates und weiteren Würdenträgern, den "Hügel der Weisen" feierlich eröffnet. Dieser Ort soll an jene Frauen und Männer erinnern, deren Weisheit und Lebensleistung von hoher zivilgesellschaftlicher Bedeutung war und deren humanistische Gesinnung, Wahrheitsliebe und Gerechtigkeitssinn auch für unsere Gegenwart sowie für künftige Generationen vorbildlich sind.
Als besonderer Gast bei der Feier im Firmianpark wurde Albert Mayr, Sohn von Josef Mayr-Nusser.
Die Stadt Bozen widmet diesen Garten der Erinnerung jenen weisen Menschen, die Bozen in besonderer Weise verbunden waren. Die namentlich gewidmeten Bäume sollen in uns allen die Werte des Menschlichkeit wachrufen.
Die ersten sieben Persönlichkeiten, denen die Stadt würdigt, sind: Claudio Abbado, einen der bedeutendsten Dirigenten aller Zeiten. Franz Thaler, Autor, Handwerker und Überlebender des KZs Dachau und Hersbruck. Josef Mayr-Nusser, der keinen Eid auf den Führer Adolf Hitler geleistet hat. Carlo Maria Giulini, ein Dirigent von Weltruf. Giannantonio Manci, mutiger und geradliniger Antifaschist. Ryszard Kapuscinski, der große Reporter und Journalist. Bronislaw Malinowski, der Begründer der modernen Anthropologie.

"Bozen ist eine Stadt in Grenznähe, sie kann als eine Stadt an der Sprachgrenze betrachtet werden und unverständlicher Weise ist sie auch eine Stadt in der Kulturen aufeinandertreffen, sich aber leider öfters voneinander abgrenzen. Bozen ist aber vorwiegend eine europäische Stadt, eine Brücke in der sich Kulturen treffen, Sprachen zur Verständigung dienen und Kulturen gemeinsam gelebt werden. Das war nicht immer so. In der Zeit der Option und dem Wirren des Krieges stand das Leid im Vordergrund. Menschen wurden abgegrenzt und standen sich feindlich gegenüber, Menschen wurden deportiert und ermordet, weil sie andere Sichtweisen, eine andere Kultur oder einer anderen Rasse angehört haben. Heute wollen wir mit diesen Ort bestimmten Menschen widmen, die weiter geschaut haben, die mutig Haltung bewiesen haben, die aber auch mit ihrer humanistischen Lebensanschauung Werte weitergegeben haben. Ihnen widmen wir diesen symbolischen Ort." - sagt Bürgermeister Caramaschi.

Die Weisen:

CLAUDIO ABBADO (26.06.1933, Mailand - 20.01.2014, Bologna)
Einer der bedeutendsten Dirigenten aller Zeiten
Abbado, im Jahr 2002 zum Ehrenbürger von Bozen ernannt, gilt als einer der bedeutendsten Dirigentenn aller Zeiten. Er hat im Laufe seiner langen Karriere die bedeutendsten Orchester der Welt geleitete, darunter jenes der Mailänder Scala, das Londoner Sinfonieorchester und die Berliner Philharmoniker. Zudem hat er sich stets für die Aus- und Weiterbildung des musikalischen Nachwuchses stark gemacht und zu diesem Zweck das European Union Youth Orchestra, das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra und das Mozart Orchestra begründet. 2013 wurde Abbado vom italienischen Staatspräsidenten Napolitano zum Senator auf Lebenszeit ernannt.
Dank Abbados Einsatz wurde die Stadt Bozen eine der Residenzstädte des Gustav Mahler Jugendorchesters. Das GMJO hat ursprünglich österreichische, tschechoslowakische und ungarische Jungmusiker zusammengeführt und schloss später alle osteuropäischen Staaten mit ein. Ebenso hat Abbado 1999 die musikalische Fortbildung junger europäischer Musiker in Bozen mit angestoßen - im Rahmen der Gustav-Mahler-Akademie treffen sich seither jährlich junge Talente zur intensiven musikalischen Zusammenarbeit in Bozen.

FRANZ THALER (6. März 1925, Durnholz - 29. Oktober 2015, Sarnthein)
Südtiroler Autor, Federkielsticker und Überlebender der KZs Dachau und Hersbruck
Franz Thaler wurde 1925 in der Gemeinde Sarntal in Südtirol geboren. Als sich sein Vater im Jahre 1939 gegen die Abwanderung ins Deutsche Reich entschied, folgte für die Familie eine Zeit der Schikanen und der Ausgrenzungen: So wurde Franz Thaler vom Schulunterricht ausgeschlossen. 1944 erhielt er trotz seiner italienischen Staatsbürgerschaft den Stellungsbefehl für die deutsche Wehrmacht. Zwar versteckte er sich vorerst vor den Nationalsozialisten, stellte sich jedoch letztendlich, als der Familie die Sippenhaft angedroht wurde. Franz Thaler wurde von einem Kriegsgericht zu zehn Jahren Konzentrationslager verurteilt.
Im Dezember 1944 kam er im Konzentrationslager Dachau an und wurde noch im selben Monat in das Flossenbürger Außenlager Hersbruck verlegt, wo er fortan im Bautrupp arbeiten musste. Am 29. April 1945 wurde das KZ von amerikanischen Truppen befreit; Franz Thaler wurde zunächst noch in einem französischen Gefangenenlager interniert. Als er im August 1945 zurück in seine Sarntaler Heimat kam, begann Franz Thaler nach und nach, sich mit dem Erlebten auseinanderzusetzen und insbesondere die Rolle der als "Deserteure" verunglimpften NS-Widerständler in Leserbriefen zu thematisieren. Er begann auch seine Erinnerungen aufzuschreiben, die 1989 erstmals unter dem Titel "Unvergessen" verlegt wurden und in weiterer Folge auch auf Italienisch und auf Englisch erschienen. Thaler arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Federkielsticker im Sarntal. 2010 wurde er zum Ehrenbürger von Bozen ernannt.


JOSEF MAYR-NUSSER (27. Dezember 1910, Bozen - 24. Februar 1945, bei Erlangen)
"Als Christ kann ich nicht im Namen Gottes den Eid auf Hitler leisten"
Josef Mayr wurde 1910 auf dem Nusserhof am Bozner Boden geboren. In einem religiösen Umfeld aufgewachsen, schloss sich Mayr-Nusser den katholischen Jungmännern seiner Diözese (Erzbistum Trient) an und wurde bald zu ihrem Vorsitzenden gewählt. In jener Zeit begann auch die enge Beziehung zu Josef Ferrari.
Nach dem Optionsabkommen entschied sich Mayr-Nusser wie 90% des niederen Klerus für das Bleiben und schloss sich dem Andreas-Hofer-Bund, einem Südtiroler Widerstandskreis, an.
Am 26. Mai 1942 heiratete er Hildegard Straub (1907-1998) und hatte mit ihr einen Sohn, Albert Mayr.
Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht und der Errichtung der Operationszone Alpenvorland wurde Mayr-Nusser 1944 mit vielen anderen Dableibern zum deutschen Militär eingezogen (die Deutschland-Optanten waren schon vorher zu Wehrdienstleistung und Kriegseinsatz verpflichtet worden). Er wurde dabei der Waffen-SS zugeteilt. Nachdem er am 3. Oktober 1944 in Konitz aus Gewissensgründen den SS-Eid verweigert hatte, wurde er in das Konzentrationslager Dachau eingewiesen. Auf dem Transport dorthin verstarb Josef Mayr am 24. Februar 1945 bei Erlangen in einem Viehwaggon an den Folgen von Haft und Hunger.
2010 wurde Josef Mayr-Nusser für seinen Widerstand gegen das NS-Regime zum Ehrenbürger von Bozen ernannt, 2017 seine Seligsprechung von der katholischen Kirche betrieben.

CARLO MARIA GIULINI (09. Mai 1914, Barletta - 14. Juni 2005, Brescia)

Ein Dirigent von Weltruf
Er studierte ab 1930 Geige, Komposition und Dirigieren an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, wurde danach Bratschist und wechselte 1944 in die Dirigentenlaufbahn.
Von 1946 bis 1951 dirigierte er das RAI-Rundfunkorchester in Rom und ab 1950 das neu gegründete RAI-Orchester von Mailand. Sein Operndebüt gab er 1948 in Bergamo mit Verdis La traviata, sein Debüt an der Mailänder Scala erfolgte 1952 mit "La vida breve" (Das kurze Leben) von de Falla. Von 1953 bis 1956 war er an der Scala Nachfolger de Sabatas und hier u. a. 1954 an der berühmten Traviata-Inszenierung mit Maria Callas unter der Regie von Luchino Visconti beteiligt. 1955 hatte er in Chicago sein USA-Debüt. Seit 1956 arbeitete er ohne feste Bindung an ein Orchester, häufig mit dem Philharmonia Orchestra in London. Er konzentrierte sich ab 1967 auf Sinfoniekonzerte, vor allem auf die Werke Bruckners, Mahlers und von Brahms. Erst 1982 dirigierte er wieder eine Oper, den Falstaff von Verdi, in Los Angeles.
Von 1969 bis 1978 war er Gastdirigent ("principal guest director") des Chicago Symphony Orchestra, von 1973 bis 1976 als Nachfolger von Josef Krips Chefdirigent der Wiener Symphoniker, von 1978 bis 1984 des Los Angeles Philharmonic Orchestra. 1998 beendete er seine Dirigiertätigkeit. Zu seinem Lebenswerk gehören zahlreiche Schallplatteneinspielungen, unter anderem mit den Wiener Philharmonikern, zu deren wichtigsten Dirigenten Giulini über viele Jahre hinweg zählte. Giulini war seit 1976 Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. 2002 wurde Giulini zum Ehrenbürger von Bozen ernannt.
Nach einer längeren Krankheit verstarb Giulini am 14. Juni 2005 in Brescia und wurde am 16. Juni in der Familienkapelle in Bozen beigesetzt.

GIANNANTONIO MANCI (14. Dezember 1901, Trient - 06. Juli 1944, Bozen)
Mut und Geradlinigkeit eines Antifaschisten
Manci ist seit 2015 Ehrenbürger der Stadt Bozen. Der Unternehmer, Antifaschist und Partisan ist Träger der Goldenen Medaille für militärische Verdienste. Als Widerstandskämpfer und Leiter des Nationalen Befreiungskomitees im Trentino ab dem 21. September 1943 wurde Manci am 28. Juni 1944 von der Gestapo verhaftet und an deren Hauptsitz im Bozener Armeekommando überstellt, nachdem er vom NS-Spitzel Fiore Lutterotti verraten worden war. Um sich den unmenschlichen Verhören zu entziehen und keinerlei Informationen preiszugeben, wählte er den Freitod, indem er sich aus dem dritten Stock des Gebäudes in Gries stürzte. Bereits während seiner Zeit in Rijeka hatte sich Manci, gemeinsam mit seinem Bruder Sigismondo, zum scharfen Kritiker des italienischen Faschismus entwickelt, den er des Verrats an den Idealen des Risorgimento beschuldigte. Mit dieser republikanischen Gesinnung gründete er die Bewegung "Freies Italien", die sich an den Idealen Cesare Battistis orientierte. Vielen Regimegegnern und deren Familien verhalf er zur Flucht aus Mussolinis Italien. Seine aktive, mit dem eigenen Leben bezahlte Gegnerschaft gegen die nationalsozialistischen Besatzer der Operationszone Alpenvorland (1943-45) hat dem bewaffneten Widerstand in Südtirol, dem Trentino und der Provinz Belluno das Weiterbestehen gesichert.

RYSZARD KAPUŚCIŃSKI (4. März 1932, Pińsk -23. Januar 2007, Warschau)

Der große Reporter und Journalist
Der im damaligen Ostpolen und heutigen Weißrussland geborene Ryszard Kapuściński wird als einer der großen modernen Reporter und Journalisten von Weltruf angesehen. In seinen zahlreichen Büchern hat er sich vielfältigen Aspekten der Globalgeschichte des 20. Jahrhunderts gewidmet. Nach dem Universitätsstudium in Warschau wirkte Kapuściński bis 1981 als Auslandskorrespondent der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Unter anderem berichtete er aus zahlreichen afrikanischen Ländern, dem Iran, der Sowjetunion und aus Lateinamerika.
2003 gewann Kapuściński den Prinz-von-Asturien-Preis für Kommunikation und Humanwissenschaften. 2006 bekam er die Ehrendoktorwürde der Universität Udine zuerkannt und verbrachte als Gast des Friedenszentrums Bozen drei Tage in Italien. Dies war zugleich sein letzter öffentlicher Auftritt - besonders eindrucksvoll war hierbei eine völlig ausgebuchte Konferenz an der Freien Universität Bozen. In diesem Zusammenhang ließ es sich Kapuściński nicht nehmen, auch das Haus des von ihm verehrten Mentors Bronisław Malinowski in Oberbozen aufzusuchen.

BRONISŁAW MALINOWSKI (7. April 1884, Krakau -16. Mai 1942, New Haven, USA)
Begründer der modernen Anthropologie
Bronisław Malinowski gilt als einer der bedeutendsten Sozialanthropologen, der sein Fach entscheidend begründet und geprägt hat. Der gebürtige Pole wurde später britischer Staatsbürger und siedelte schließlich in die USA über.
Weltruhm erlangte Malinowski mit seinen ethnologisch-funktionalistischen Forschungen über die Ureinwohner des Südpazifik. Hier entwickelte er die Metode der "teilnehmenden Beobachtung". Als seinerzeit noch österreichisch-ungarischer Staatsbürger wurde er 1914 von den Kriegsereignissen in Melanesien überrascht und von der britischen Kolonialverwaltung festgesetzt - diesen erzwungenen Aufenthalt nutzte Malinowski zur Begründung der modernen Feldforschung, indem er die soziale Organisation der Einwohner der Trobriand-Inseln untersuchte und sich insbesondere dem Phänomen des Kula-Tauschs widmete. Nach Erlangung der Promotion 1922 an der London School of Economics begann er dort seiner akademische Lehrtätigkeit und publizierte in rascher Folge mehrere Grundlagenwerke, darunter mit den "Argonauten des westlichen Pazifik" einen regelrechten Beststeller der Wissenschaft.
Von 1923 bis 1933 hielten sich Malinowski, seine Frau Elsie Rosalie Masson und ihre drei Töchter teils ständig, teils sporadisch in Gries-Bozen bzw. in Oberbozen auf, wo sie ein Haus erwarben. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ging die Familie in die Vereinigten Staaten. Dort unterrichtete Malinowski an der Yale University bis zu seinem Tod im Jahr 1942. 2017 hat die Stadt Bozen zur Erinnerung an Malinowskis Aufenthalt in Gries eine Gedenktafel vor dem Alten Grieser Rathaus aufstellen lassen.

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Auswahl- und Ernennungskriterien

Das Zentrum für den Frieden Bozen nimmt alle Informationen und Hinweise entgegen, die sich auf Persönlichkeiten beziehen, die für eine Kandidatur in Frage kommen. Dass Friedenszentrum tätigt selbständig die Auswahl und unterbreitet diese der Bozener Stadtverwaltung.

Der Bozener Gemeinderat beratschlagt über die vom Friedenszentrum Bozen übermittelten Vorschläge und holt hierzu die Expertise der städtischen Kulturkommission ein. Neue Benennungen für den "Hügel der Weisen" haben mit eigenem Beschluss zu erfolgen.
Jährlich wird der Hügel um "grüne" Erinnerungspflanzungen ergänzt und vervollständigt. Dies soll an jene Männer und Frauen erinnern, deren Weisheit und Lebensleistung von hoher zivilgesellschaftlicher Bedeutung war und deren humanistische Gesinnung, Wahrheitsliebe und Gerechtigkeitssinn auch für unsere Gegenwart sowie für künftige Generationen vorbildlich sind.


Weitere Informationen können auf der Website www.gemeinde.bozen.it/huegelderweisen abgerufen werden.

 

(pr)
 
Der Hügel der Weisen (Bild: , 1,736 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Der Hügel der Weisen

Bürgermeister Caramaschi und Würdenträger (Bild: , 1,473 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Bürgermeister Caramaschi und Würdenträger

Josef Mayr-Nusser (Bild: , 1,448 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Josef Mayr-Nusser

Mara Da Roit und Bürgermeister Caramaschi (Bild: , 1,151 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Mara Da Roit und Bürgermeister Caramaschi

Ansprache von Albert Mayr, dem Sohn von Josef Mayr-Nusser (Bild: , 1,222 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Ansprache von Albert Mayr, dem Sohn von Josef Mayr-Nusser

Nandllely Aguilar (Geige) und am Klavier (Tasten), Matteo Scalet (Bild: , 1,280 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Nandllely Aguilar (Geige) und am Klavier (Tasten), Matteo Scalet

Duo Jazz Zanardo/Ghirardini (Bild: , 1,423 Kilobyte, 1936 x 1296 pixel)

Duo Jazz Zanardo/Ghirardini

 
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