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Pressemitteilung: 22.10.2013 10:01
Themenbereich:  [Familie und Soziales]  [Gemeindepolitik] 

Gemeindebeirat der AusländerInnen tagt

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Haupttthema: Krankenpfleger

Bei der Sitzung des Gemeindebeirates für AusländerInnen unter Vorsitz von Paola Carbajal und ihrem Stellevertreter Sadet Abdushi ging es um die Problematiken, mit welchen sich ausländische MitbürgerInnen, die beim Sanitätsbetrieb arbeiten, befassen müssen.

Silvia Grinzato (NIdiL-CGIL) machte darauf aufmerksam, dass Verträge mit Personal ohne Zweisprachigkeitsnachweis abgeschlossen werden können, diese aber gelöst werden müssen, sobald qualifiziertes Personal zur Verfügung ist. Es gebe KrankenpflegerInnen, die seit 15 Jahren mit Vertrag arbeiten wie Massimo Ribetto (Nursing Up) betonte, aber nachdem es inzwischen immer mehr Personal mit allen erforderlichen Titeln gibt, werden diese Verträge kurzfristig gekündigt.

Von dieser existenzbedrohlichen Situation sind derzeit 300 PflegerInnen betroffen, die vor allem aus Rumänien, Polen, Perù kommen. Die Verträge waren seinerzeit direkt vor Ort abgeschlossen worden.

Wer keine Zweisprachigkeit und keine Staatsbürgerschaft hat, riskiert, ohne Arbeit dazustehen, obwohl er/sie alle beruflichen Fortbildungen absolviert hat und in vielen Fällen auch die Familie nachgeholt hat.

Der Vorschlag ist nun, einen Arbeitstisch mit Sanitätsbetrieb und Politik einzurichten, um zu sehen, ob die Möglichkeit besteht, beispielsweise mit ESF-Geldern Deutschkurse zu veranstalten.


Am 24. Oktober um 20.30 Uhr findet eine Gewerkschaftsversammlung aller VertragskrankenpflegerInnen im Krankenhaus statt.

(rm)
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