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Pressemitteilung: 20.01.2011 18:24
Themenbereich:  [Gemeindepolitik] 

Arbeitstreffen zwischen der Stadtregierung und einigen Mitgliedern der Landesregierung

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Gemeinsame Sitzung

 
Erste Ergebnisse

Um 15 Uhr hat die Sitzung zwischen der Stadtregierung, angeführt von Bürgermeister Luigi Spagnolli (anwesend: Vizebürgermeister Klaus Ladinser, die Stadträtinnen Maria Chiara Pasquali und Judith Peintner Kofler sowie die Stadträte Mauro Randi und Luigi Gallo) und Vertretern der Landesregierung, angeführt von Landeshauptmann Durnwalder (anwesend die Landesräte: Christian Tommasini, Florian Mussner) im Palais Widmann begonnen, um 17.30 Uhr war sie zu Ende.

Die Initiative zu diesem und weiteren Treffen war von der Stadt Bozen ausgegangen, welche angeregt hatte, Arbeitstreffen zu den verschiedenen Themenbereichen mit den jeweiligen LandesrätInnen zu führen.

Es werde weitere Treffen geben, sagte Bürgermeister Luigi Spagnolli im Anschluss an die Sitzung, das Gespräch sei sehr positiv verlaufen. Da der Landeshauptmann wünsche, informiert bzw. mit dabei zu sein, werde man auch die künftigen Treffen zu den verschiedenen Sachbereichen in dieser Form gestalten.

Das Treffen heute sei sehr positiv, ruhig und sachlich verlaufen, berichteten Bürgermeister und Landeshauptmann übereinstimmend. Es habe sich gezeigt, dass es in vielen Punkten Übereinstimmung gebe, dass es ähnliche Sichtweisen gebe. Man sitze schlussendlich im gleichen Boot, und müsse versuchen, die Probleme im Interesse der Bevölkerung zu lösen.

Zum Bereich Mobilität wurde vereinbart, dass zum Thema Überetscher Bahn eine Kommission eingesetzt werde, welche von den Gemeinden des Überetsch, der Stadt Bozen und der Landesverwaltung beschickt wird und die sich vertiefend mit der komplexen Thematik befassen soll. Landeshauptmann Durnwalder betonte, dass in diesem Fall auch die Gemeinden zur Finanzierung beitragen müssen.

Erste Priorität habe der Tunnel, welcher Bozens Osten bis zur Kampiller Brücke umfahren soll. Die Kosten werden sich auf 150 bis 200 Millionen Euro belaufen, und es soll abgeklärt werden, ob die A22 zur Finanzierung beitragen kann, weil das Projekt die Ausfahrten Bozen Süd und Bozen Nord miteinander verbindet.

Zweite Priorität hat die Nordumfahrung von Bozen, die Kosten von rund 80 Millionen Euro mit sich bringen wird.

Die erforderliche Erneuerung der Seilbahn nach Jenesien solle von Privaten getragen werden, öffentliche Körperschaften könnten höchstens einen Beitrag leisten.

Für einen Bahnhof in Kaiserau müssten Land und Gemeinde aufkommen.

Das dritte Gleis ins Unterland hingegen sei eine Angelegenheit der Eisenbahn.

Die Verlegung der A22 aus der Stadt sei Zuständigkeit der Autobahn-Gesellschaft.

Das Bibliothekenzentrum soll rasch gebaut werden, darin waren sich alle einig. Mit einer gemeinsamen Einrichtung für alle Sprachgruppen gebe man ein starkes Zeichen, so der Bürgermeister, der nebenbei anmerkte, dass es in Bozen 104 Sprachen gebe.

Zum Thema Museumsmeile habe man eine eventuelle gemeinsame Führung der Museen angedacht und auf jeden Fall eine stärkere Zusammenarbeit. Die Museumsmeile sei ein starkes Konzept, meinte der Bürgermeister.

Was die Schulbauten angehe, hat das Land versprochen, dass die Bozner Schulbauten mit Vorrang behandelt werden.

Andere Themenbereiche wurden angeschnitten aber wegen der Kürze der Zeit nicht ausdikutiert wie beispielsweise die Sprengeleinrichtungen in Rosenbach, Verbrennungsofen, Sportanlagen.

Die Gespräche sollen auf jeden Fall weitergeführt werden, darin waren sich alle Beteiligten einig.
 

(rm)
 
Dialog (Bild: jpg, 434 Kilobyte, 2457 x 1695 pixel)

Dialog

Vor der Sitzung (Bild: jpg, 450 Kilobyte, 2595 x 1785 pixel)

Vor der Sitzung

 
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