Zusammenarbeit mit Sozialgenossenschaften
Der Stadtrat für Sozialpolitik und Jugend, Mauro Randi, ist heute Nachmittag mit VertreterInnen des Genossenschaftswesens zusammengetroffen, um darüber Bericht zu erstatten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den lokalen Sozialgenossenschaften entwickelt hat.
Im Dezember 2008 war ein Einvernehmensprotokoll zwischen der Stadt Bozen, dem BSB, der Seab und dem paritätischen Komitee der Sozialgenossenschaften unterzeichnet worden, welches vorsieht, dass beim Abschluss von Verträgen und Konventionen den Sozialgenossenschaften der Vorrang gegeben wird.
Das hat dazu geführt, dass zwischen 2006 und 2009 der
Anteil der Verträge, welche Sozialgenossenschaften des Typs A
mit Stadtverwaltung, BSB und Seab eingegangen sind, um 100% (von 19
auf 38) angestiegen sind. Bei den Sozialgenossenschaften des Typs B
(sie sind verpflichtet, mindestens 30% Beschäftigte mit
Einschränkungen einzustellen) ist zwischen 2006 und 2009 der
Anteil der Verträge um 121% (von 18 auf 42) gestiegen. Der
Wert dieser Verträge und Konventionen ist um 85% von 4,5
Millionen Euro im Jahr 2006 auf 8,3 Millionen Euro im Jahr 2009
angestiegen.
Stadt Bozen Seab und BSB haben sich außerdem verpflichtet 3%
des Bugets für Tätigkeiten und Aufträge an
Sozialgenossenschaften zu reservieren. Im Jahr 2009 hat die Stadt
Bozen 904.129.000 Euro für Verträge und Konventionen mit
Sozialgenossenschaften (A und B) ausgegeben. Das sind 3,16% der
Gesamtausgaben in diesem Bereich. Im BSB sind es 22,53% und bei der
Seab 7,73%, insgesamt also im Schnitt 11,73%. Damit haben Stadt,
BSB und Seab das gesteckte Ziel erreicht.
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