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Beauftragte für Menschen mit Behinderung

Die Referentin für die Probleme der Behinderten, Annamaria Molin Ferremi (Bild: jpg, 105 Kilobyte, 420 x 517 pixel)

Annamaria Molin Ferremi

 

Mit Beschluss Nr. 100/100403 vom 20.11.2007, übertragte der Gemeinderat der Gemeinderätin  Annamaria Molin Ferremi den Auftrag als "Beauftragte für Menschen mit Behinderung" mit folgenden Aufgaben:

  • Koordinierung der Initiativen der Gemeinde im Bereich der Behindertenprobleme mit besonderem Augenmerk auf die Beseitigung der architektonischen Barrieren und der Förderung einer Kultur für die Beseitigung der Behinderung (beginnend in den Schulen);
  • Koordinierung der Beziehungen zu den Vereinigungen von und für Menschen mit Behinderung;
  • Förderung der Aufklärungstätigkeit betreffend das Problem der architektonischen Barrieren bei den Bürgern und Touristen.

Für Fragen und Mitteilungen steht die Beauftragte

  • im Bürgerzentrum Europa-Neustift jeden ersten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr
  • im Bürgerzentrum Gries-Quirein jeden ersten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr
  • im Bürgerzentrum Oberau-Haslach jeden zweiten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr
  • im Stadtviertel Zentrum-Bozner Boden-Rentsch jeden dritten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr (c/o Bürgerschalter, Parterre des Gemeindegebäudes)
  • im Bürgerzentrum Don Bosco jeden vierten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr zur Verfügung

oder kann kontaktiert werden

Annamaria Molin Ferremi ist am 8. Juli 1947 geboren. Sie ist Lehrerin im Ruhestand, Gemeinderätin für Rifondazione Comunista und ist dem allzu früh verstorbenen Fausto Concer nachgerückt.

"Seit 1975 liegen mir die Probleme von Menschen mit Behinderung am Herzen, als ich durch die Einschreibung meines Sohnes in die erste Volksschulklasse dazu beigetragen habe, dass in der Grundschule A. Manzoni erstmals eine schulische Integration stattgefunden hat; es war aufgrund der zahlreichen Hindernisse eine anstrengende aber gleichzeitig auch lehrreiche Erfahrung.

Seitdem sind etliche Fortschritte erzielt worden, es muss aber noch viel getan werden, insbesondere im Bereich der Schule, der Arbeit und im alltäglichen Leben, auf dass das Recht auf ein unabhängiges und selbständiges Leben tatsächlich umgesetzt werden kann und nicht nur auf dem Papier steht.

Ich bin mir der großen Wichtigkeit der mir erteilten Aufgaben bewusst. Sie erfordern Aufmerksamkeit, Sensibilität und ein großes Maß an Verantwortung; ich werde versuchen, auf diese Weise den Menschen zu begegnen, die sich an mich wenden.

Die Zuständigkeiten, die mir anvertraut wurden, sehen vor, dass die Gemeinde sich mit Hilfe des Ansprechpartners für die Probleme der Bürgerinnen und Bürger Bozens einsetzt und eine Lösung findet.

Es handelt sich um ein sehr ehrgeiziges Projekt; ich vertraue daher auf die Hilfe aller Büergerinnen und Bürger (mit oder ohne Behinderung), aller Vereine, Körperschaften, Gewerkschaften, Institutionen."

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