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Beglaubigung der Unterschrift

Die Unterschriften auf Anträgen, die für die Öffentliche Verwaltung oder die Anbieter öffentlicher Dienste (z.B. SEAB, EW, Postverwaltung, Staatsbahnen usw.) bestimmt sind, müssen nicht beglaubigt werden, wenn:

  • sie im Beisein des Beamten geleistet werden, der berechtigt ist, den Antrag entgegenzunehmen,
  • sie zusammen mit der Fotokopie des Ausweises der Person, die unterschrieben hat, vorgelegt werden.

Die öffentliche Verwaltung ist außerdem nicht befugt, die Beglaubigung von Unterschriften auf Gesuchen zu fordern, wie z.B.:

  • Auswahlverfahren für Aufnahmen in den Dienst (alle Funktionsebenen)
  • Überprüfungen zwecks Ausstellung von Befähigungen, Diplomen, Zeugnissen im kulturellen Bereich
  • Teilnahme an öffentlichen Wettbewerben.

Die Beglaubigung der Unterschrift ist hingegen vorgesehen bzw. kann in folgenden Fällen verlangt werden:

  • bei privaten Rechtssubjekten vorzulegende Unterlagen
  • Vollmachten für die Eintreibung von Beträgen, die von der öffentlichen Verwaltung oder von einem Anbieter öffentlicher Dienste geschuldet werden (z.B. nach dem Tod des Anspruchsberechtigten Auszahlung der angereiften Raten einer INPS-Pension, die nicht abgeholt wurde, zugunsten der Erben).

Folgende Personen sind zur Beglaubigung von Unterschriften berechtigt:

  • Notare
  • Urkundsbeamte
  • Gemeindesekretäre
  • Beamte, die ermächtigt sind, Unterlagen entgegen zu nehmen
  • vom Bürgermeister beauftragte Beamte

Beglaubigungen von Unterschriften auf Verträgen zwischen Privatpersonen und auf Urkunden über die Gründung von Gesellschaften werden nur von Notaren vorgenommen.

Hindernisse für die Leistung der Unterschrift

Die Erklärung wird abgegeben und unterschrieben:
- für die Entmündigten vom Vormund
- für die Minderjährigen von der Person, die die Erziehungsgewalt ausübt oder vom Vormund;
- bei den beschränkt Entmündigten und den aus der elterlichen Gewalt entlassenen Minderjährigen unterschreiben diese selbst, mit Unterstützung des Kurators.
Bei Personen, die nicht unterschreiben können, wird die Erklärung vom zuständigen Beamten nach Überprüfung der Identität des Erklärenden entgegen genommen.

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Notwendige Dokumente

Gültiger Personalausweis.

Kosten

Beglaubigungen durch den Gemeindesekretär oder einen vom Bürgermeister beauftragten Beamten:
- Euro   0,26 auf stempelfreiem Papier
- Euro 16,00 auf Stempelpapier.
Die Tarife der Notare können hier heruntergeladen werden:

Rechtsquellen D.P.R. Nr. 445 vom 28.12.200 - Einheitstext der gesetzgeberischen und verordnungsmäßigen Bestimmungen auf dem Gebiet der Beurkundungen durch öffentliche Verwaltungen.
Verantwortlicher/e

Dr. Manuela Buonfrate

Kontakt

Amt für demographische Dienste
Vintlerstraße 16 - 1. Stock, Zimmer 10, Schalter 3 

Tel.

0471 997128, 8.30-10.30 Uhr

Oder Bürgerzentren in den Stadvierteln
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