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Zugänglichkeit der Online-Dienste - Netzwerk DigiBz

Netzwerk DigiBz (Bild: , 95 Kilobyte, 617 x 804 pixel)

 

Die Gründung des Netzwerks DigiBz

Im Frühjahr 2021 hat das Assessorat für digitale Innovation und Zeiten der Stadt verschiedene Vereine wie Jugendzentren, Seniorenverbände, Frauenverbände usw. eingeladen und die Einrichtung eines Netzes vorgeschlagen, das die Bürger/innen beim Zugang zu privaten und öffentlichen Online-Diensten unterstützt.

Nach diesem ersten Treffen erklärten sich 10 Vereine bereit, den digitalen Übergangsprozess durch ein kontinuierliches, regelmäßiges und kostenloses Angebot zu unterstützen.

Gleichzeitig wurde mit der Neuorganisation der Bürgerzentren in der Gemeinde begonnen, mit einer einheitlichen Struktur der Dienstleistungen und einer einzigen Telefonnummer für die Bürger/innen.

Darüber hinaus wurden zwei externe Personen geschult, die in den Bürgerzentren denselben Service wie die Verbände anbieten.

--> Um das Angebot des Netzwerkes DigiBz bekannter zu machen, wurde eine Broschüre herausgegeben (pdf-Datei zum Herunterladen unten), in der die Art der digitelen Unterstützung, die Öffnungszeiten und der Standort angegeben sind.

Der Pakt

Die Gemeinde, Bürgerinnen und Bürger, soziale Organisationen und Unternehmen können gemeinsam an der Verbreitung der digitalen Kultur arbeiten und so alle Formen des digitalen Analphabetismus bekämpfen. Die Aufgabe aller Beteiligten besteht darin, konkrete Maßnahmen zu fördern und durchzuführen, die zu messbaren und quantifizierbaren Ergebnissen führen.

Die digitale Bildung ist das Ziel, an dem sich die mitgestalteten Aktionen orientieren, einschließlich derjenigen der sozialen Solidarität, die denjenigen, die zurückgeblieben sind, helfen, die Vorteile der Nutzung der Werkzeuge der digitalen Bürgerschaft zu verstehen.

Pakt für die Verbreitung der digitalen Kultur

So wie auf internationaler Ebene durchläuft auch die Stadt Bozen einen Prozess der Umgestaltung und Innovation ihrer Dienstleistungen für die Bürger/innen, der auf die Vereinfachung der Prozesse durch den Einsatz digitaler Technologien abzielt.

Die neuen Technologien, im Sinne von digital first, tragen nicht nur dazu bei, die Effizienz der angebotenen Dienstleistungen zu erhöhen und die für Abwicklung der Verfahren notwendigen Zeiten zu verkürzen, sondern vor allem auch dazu, die Distanz zwischen der öffentlichen Verwaltung und den Bürgern zu verringern.

Gleichzeitig verdeutlicht sie die "digitale Kluft", d. h. die Kluft zwischen denjenigen, die einen (angemessenen) Zugang zum Internet haben, und denjenigen, die keinen haben (ob freiwillig oder nicht). Dies führt dazu, dass bestimmte Gruppen von den Vorteilen der digitalen Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Zu den am stärksten von digitaler Ausgrenzung bedrohten Gruppen gehören ältere Menschen (die so genannte "digitale Kluft zwischen den Generationen"), Frauen, die nicht erwerbstätig sind oder sich in besonderen Verhältnissen befinden (die so genannte "digitale Kluft zwischen den Geschlechtern"), Einwanderer (die so genannte "sprachlich-kulturelle digitale Kluft"), Menschen mit Behinderungen, Strafgefangene und ganz allgemein Menschen mit niedrigem Schul- und Bildungsniveau, die nicht in der Lage sind, IT-Werkzeuge zu nutzen.

Die künftige Herausforderung für die öffentliche Verwaltung wird darin bestehen, ihre Dienstleistungen in digitaler Form zugänglich und bürgerfreundlich bereitzustellen, ohne neue technologische Barrieren zu schaffen und die bestehenden zu überwinden.

Es liegt daher im Interesse der öffentlichen Verwaltung, den Bürgern digitale Kompetenzen zu vermitteln, um ein Höchstmaß an digitaler Eingliederung zu fördern und so digitale öffentliche Dienste für alle zugänglich zu machen. Um die Bürgerrechte in vollem Umfang wahrnehmen zu können, ist es unerlässlich, über die erforderlichen IKT-Kenntnisse zu verfügen.

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