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Zuwanderung aus einer anderen Gemeinde oder Wohnungswechsel innerhalb derselben Gemeinde

Der Wohnsitzwechsel (Zuwanderung aus einer italienischen Gemeinde oder Einwanderung aus dem Ausland) und der Wohnungswechsel müssen dem Meldeamt durch die "Wohnsitzerklärung" (siehe Anlage 1) innerhalb 20 Tagen nach dem Umzugstermin mitgeteilt werden. Die meldeamtliche Eintragung des neuen Wohnsitzes entspricht dem Datum der Gesuchstellung.

Wohnsitzwechsel bzw. Wohnungswechsel einer gesamten Famile:  in diesem Fall muss die Erklärung von allen volljährigen Familienmitgliedern unterzeichnet werden.

Bei "Gemeinschaftseinrichtungen" in Klöstern, Pflegeheimen, Kasernen, Strafanstalten (oder ähnlichen), muss der verantwortliche Leiter der Einrichtung eventuelle Änderungen des Wohnsitzes seiner Bewohner mitteilen. Als Antragsformular muss die beiliegende Wohnsitzerklärung für Gemeinschaftseinrichtungen verwendet werden.

Erklärungen:
Diese müssen:

  • bei den meldeamtlichen Gemeindeschaltern oder
  • mittels Einschreibebrief, Fax oder E-Mail ausschließlich durch das beiliegende Formular (Anlage 1) beantragt werden.

Es wird auf den Artikel 5 des Gesetzes Nr. 80 vom 23. Mai 2014 hingewiesen, welcher Folgendes vorsieht:

1. Wer eine Immobilie unrechtmäßig bewohnt, kann dort weder seinen Wohnsitz anmelden, noch den Anschluss der Immobilie an die öffentlichen Versorgungsnetze beantragen. Dokumente, die unter Missachtung dieses Verbots erstellt wurden, sind rechtlich in jeder Hinsicht nichtig. Dokumente, die einen Strom-, Gas-, Wasser- oder Festnetzanschluss zum Inhalt haben (Vertragsabschluss, Umschreibung, Erneuerung), sind ab dem Inkrafttreten des Gesetzes, mit dem diese Eilverordnung umgewandelt wird, nichtig und damit nicht mehr erstellbar oder verwendbar, wenn darin weder die persönlichen Daten des Antragstellers noch der Rechtstitel angeführt sind, der nachweist, dass der Antragsteller Eigentümer, rechtmäßiger Besitzer oder rechtmäßiger Inhaber der Immobilieneinheit ist, für die er den Anschluss beantragt. Damit die Versorgungsunternehmen die Kundenangaben überprüfen und in die vorgenannten Dokumente aufnehmen können, muss der Antragsteller anhand entsprechender Unterlagen nachweisen, dass er über den erforderlichen Rechtstitel verfügt, der ihn als Eigentümer, rechtmäßiger Besitzer oder rechtmäßiger Inhaber der Immobilieneinheit ausweist. Diese Unterlagen können als Original oder als beglaubigte Abschrift vorgelegt werden. Anstelle dieser Unterlagen kann der Antragsteller auch eine Ersatzerklärung nach Art. 47 des D.P.R. Nr. 445 vom 8. Dezember 2000 abgeben.

1-bis. Wer eine Liegenschaft des öffentlichen Wohnbaus widerrechtlich bewohnt, ist nach Feststellung der unrechtmäßigen Nutzung fünf Jahre lang von den Verfahren zur Vergabe dieser Wohnungen ausgeschlossen.

1-ter. Die im Rahmen von Mietverträgen, die nach Art. 3 Abs. 8 und 9 des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 23 vom 14. März 2011 registriert wurden, entfalteten Rechtswirkungen und begründeten Rechtsverhältnisse sind bis zum 31. Dezember 2015 von dieser Regelung ausgenommen.

Für die Verwaltungspraxis im Meldeamt bedeutet dies, dass derzeit die Erklärung über den Wohnsitz nur dann angenommen werden kann, wenn der/die Erklärende den entsprechenden Rechtstitel, der ihn/sie ermächtigt die Immobilie zu besetzen vorlegt (Eigentumsbescheinigung, Mietvertrag, usw.) bzw. wenn eine entsprechende Ersatzerklärung von dem/der Erklärenden gemacht wird (nach Art. 47 des D.P.R. Nr. 445 vom 8. Dezember 2000 i.g.F abgeben). Siehe Anlagen: Ersatzerklärung des Rechtstitels und des Liegenschaftsinhabers, die als ergänzender Bestandteil die Wohnsitzbescheinigung vervollständigt.
 

MITTEILUNG DES WOHNSITZWECHSELS/WOHNUNGSWECHSELS
(ANGABEN ZUR WOHNBERECHTIGUNG)
 
In der Eilverordnung Nr. 47 vom 28.03.2014 ("Dringende Maßnahmen gegen die Wohnungsnot, für den Bausektor und für die Expo 2015"), die mit Abänderungen in Gesetz Nr. 80 vom 23.05.2014 umgewandelt wurde, heißt es unter Art. 5 ("Maßnahmen gegen das unrechtmäßige Bewohnen von Immobilien") Absatz 1: "Wer eine Immobilie unrechtmäßig bewohnt, kann dort weder seinen Wohnsitz anmelden, noch den Anschluss der Immobilie an die öffentlichen Versorgungsnetze beantragen. Dokumente, die unter Missachtung dieses Verbots erstellt wurden, sind rechtlich in jeder Hinsicht nichtig."
 
Damit wir Ihre Mitteilung über den Wohnsitzwechsel unter Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben entgegennehmen können, müssen Sie uns zusätzlich zur Mitteilung einige Unterlagen zukommen lassen. Welche das sind, entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle:
 
ICH BEWOHNE DIE IMMOBILIE ALS:
EINZUREICHENDE UNTERLAGEN
 
 
Eigentümer/Eigentümerin
  • Eigentumsnachweis

    oder
     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 1
 
 
Mieter/Mieterin
mit registriertem Mietvertrag
  • Mietvertrag

    oder
     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 1
 
 
Mieter/Mieterin
ohne registrierten Mietvertrag
  • Mietvertrag

    oder
     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 2
 
 
 
Angehöriger/Angehörige
des Mieters/der Mieterin
  • Mietvertrag, sofern der/die Familienangehörige darin erwähnt ist

    Wenn nicht erwähnt:
     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 2
 
 
Fruchtnießer/Fruchtnießerin
  • Fruchtgenussnachweis  

    oder

     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 1)
 
Entleiher/Entleiherin
mit registriertem Leihvertrag
 
  • Leihvertrag

    oder
     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 1)
 
 
 
Entleiher/Entleiherin
ohne registrierten Leihvertrag
  • Leihvertrag

    oder
     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 2
 
 
Anderweitig Nutzungsberechtigte
  • Nachweis über die Nutzungsberechtigung

    oder
     
  • Eigenerklärung anstelle des Notorietätsaktes
    (Anhang 2)
 
Persönliche Überbringung am Schalter:
Demographische Dienste
Vintlerstraße, 16 - 1. Stock, Zimmer 8, Schalter 3
NB: Wenn die Erklärung direkt am Meldeamtsschalter abgegeben wird, müssen die dazugehörigen vorzuweisenden Unterlagen zwecks Aufbewahrung von Amtsakten auch in Kopie abgegeben werden.
 
Auskünfte:
Tel. 0471 997167, 8.30-10.30 Uhr
Fax 0471 997169

Zusendung durch Einschreibebrief:
Stadtgemeinde Bozen - Amt für demografische Dienste
Vintlerstraße 16, 39100 Bozen

Zusendung per E-Mail:
eine der folgenden Optionen muss gewählt werden (consentito ad una delle seguenti condizioni):
a) Unterzeichnung der Erklärung mittels digitaler Unterschrift;
b) Benutzung von Mitteln, die die Erkennung der antragstellenden Person von Seiten des EDV-Systems gewährleisten, d.h. digtaler Personalausweis, nationale Bürgerkarte o.Ä. - zur Zeit kann von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch gemacht werden;
c) Zusendung des Antrags mittels zertifizierter E-Mail der erklärenden Person;
d) Zusendung der eingescannten Kopie des unterzeichneten Originalantrags und des Personalausweises der antragstellenden Person mittels einfacher E-Mail.

E-Mail Adressen zu benutzen:

Es wird daran erinnert, dass in Bozen zum Parken der Autos die farbigen Zonen eingerichtet wurden; es ist daher notwendig, die Ausstellung des Parkscheins mit der Farbe der eigenen Zone zu beantragen. Zuständig dafür sind die jeweiligen Bürgerzentren.

Vorsicht: Obwohl im Formular (Anlage 1) die ANGABE DER NUMMER DER INTERNEN WOHNEINHEIT nicht verpflichtend ist, empfehlen wir die Angabe derselben. Diese Angabe erleichtert eventuelle Stichproben und weitere damit verbundene amtliche Maßnahmen. Sollten die interne Nummer der Wohneinheit nicht bekannt sein, kann diese durch den Katasterauszug ausfindig gemacht werden.

Gesetzesbestimmung:
Gesetz Nr. 1228 vom 24.12.1954 - D.P.R. Nr. 223 vom 30.5.1989 und Gesetz Nr. 35 vom 4.4.2012

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