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Festhaltung des Antragstellers um Asyl

Der Asylantragsteller kann in den folgenden Fällen in einem Zentrum zur Identitätsfeststellung festgehalten werden, und zwar für die Definition der Genehmigung für den Aufenthalt im Staatsgebiet unbedingt notwendigen Zeit:

  • Um seine Nationalität oder Identität zu überprüfen oder zu bestimmen, falls er nicht in Besitz der Reisedokumente oder eines Ausweises ist, oder falls er bei seiner Ankunft im Staatsgebiet falsche Dokumente vorgelegt hat.
  • Um die Elemente, auf die sich das Asylantragsgesuch stützt, zu überprüfen, falls diese Elemente nicht sofort verfügbar sind.
  • In Abhängigkeit betreffend des Verfahrens für die Anerkennung des Rechtes im Staatsgebiet aufgenommen zu werden.

Die Festhaltung in zeitweiligen Festhaltungszentren muss immer in den folgenden Fällen verfügt werden:

  • Infolge der Einbringung eines Asylantrages, welches von einem Ausländer eingereicht wird, welcher festgehalten wurde, da er die Grenzkontrollen umgangen hat oder versucht hat diese zu umgehen oder unmittelbar danach oder der sich auf alle Fälle irregulär im Staat aufhält.
  • Infolge der Einbringung eines Asylantrages seitens eines Ausländers, welcher bereits einem Abweisungs- oder Ausweisungsverfahren unterliegt.

Die nicht autorisierte Entfernung von den Zentren für die Identitätsfeststellung seitens des Asylantragstellers ist gleichbedeutend mit einem Verzicht auf den Asylantrag.

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