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Außerordentliche Verkäufe

Unter außerordentlichem Verkauf versteht man Warenverkäufe wegen Geschäftsauflösung, zu Saisonschluss und Werbeverkäufe, bei denen der Detailhändler die eigenen Produkte zu Preisen anbietet, die für den Käufer von Vorteil sind.

Räumungs- und Ausverkäufe können nur dann durchgeführt werden, wenn der Gesuchsteller beweist, dass er seine Waren aus einem der unten angeführten Gründe ausverkaufen muss:

  • Abtretung, Schließung oder Verlegung des Betriebes oder einer Zweigstelle;
  • Sanierung des Betriebes (Mindestausgaben Euro 7.500,00) und folglich Schließung des Betriebes für mindestens zwei Wochen;
  • Der Betrieb ist von einer schweren Naturkatastrophe betroffen;
  • Betriebsjubiläum alle 25 Jahre.

Die gebietsmäßig zuständige Gemeindeverwaltung muss vor Beginn des Räumungs- und Ausverkaufes darüber informiert werden, und es müssen bei dieser Gelegenheit folgende Informationen mitgeteilt werden:

  • Adresse des Geschäftes;
  • Beginn und Ende des Räumungs- und Ausverkaufes (maximale Dauer von 30 Tagen);
  • Die zum Verkauf angebotenen Waren müssen nach Warenkategorien getrennt und mit Angabe der Menge angeboten werden. Außerdem muss der Preis vor dem Sonderverkauf angegeben werden und die Höhe des Preisnachlasses.

Ausserordentliche Verkäufe zu Saisonschluss sind Abverkäufe, bei denen nur Waren der zu Ende gegangenen Saison angeboten werden dürfen. Saisonschlussverkäufe können nur zwei Mal im Jahr durchgeführt werden. Die Zeiträume werden je nach Warenkategorie und Geschäftsstandort von der Handelskammer festgelegt.

Die gebietsmäßig zuständige Gemeindeverwaltung muss vor Beginn eines Werbeverkaufes darüber in Kenntnis gesetzt werden. Bei dieser Gelegenheit müssen auch die Menge an Produkten und die Dauer des Werbeverkaufes  angegeben werden.

Werbeverkäufe dürfen nicht in den 20 Tagen vor den Saisonschlussverkäufen durchgeführt werden.

Werbung jeder Art für Ausverkäufe und Werbeverkäufe ist ab dem zweiten Werktag vor Verkaufsbeginn zulässig, Werbung für Saisonschlussverkäufe ab dem Datum, an dem der Saisonschlussverkauf beginnt. Mit den entsprechenden Vorbereitungen in den Geschäftsräumen und in den Schaufenstern, zu denen unter anderem das Ausstellen von Preisschildern gehört, darf bereits ab dem zweiten Werktag vor Verkaufsbeginn begonnen werden. In den Geschäftsräumen und in den Schaufenstern muss ein gut sichtbares zweisprachiges Schild mit dem Datum des effektiven Beginns des Sonderverkaufs angebracht werden (Art. 15, Abs. 5, des D.L.H. 30.10.2000 Nr. 39).

Für weitere Informationen und Modulistikanfragen:

Ufficio Attività Economiche
Kontakt
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Amt für Wirtschaftstätigkeiten und Konzessionen
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