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Bericht: CO2-Emissionen der Stadt Bozen. Maßnahmen zur Reduzierung.

Logo BolzanoFonteEnergia (Bild: jpg, 16 Kilobyte, 769 x 168 pixel)
 

Im Dezember 2009 fand in Kopenhagen der UN-Welt-Klimagipfel statt. In diesem
Klimagipfel wurden Möglichkeiten diskutiert, gemeinsam die globalen CO2 Emissionen in den kommenden Jahren schrittweise zu reduzieren. Als Ergebnis der Verhandlungen wurde das Abkommen von Kopenhagen von 192 Nationen verabschiedet. In diesem Abkommen erklären die Nationen, dass eine drastische Reduktion der Emissionen auf globaler Ebene notwendig ist, um die Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen.
Neben den Nationalstaaten, spielen insbesondere lokale Strukturen, wie Regionen,
Provinzen und Gemeinden eine zentrale Rolle bei der Reduktion der CO2 Emissionen. Energierelevante Entscheidungen wie die Infrastruktur der lokalen Mobilität, der Energie-Standard von Gebäuden, die Wahl der Rohstoffe zur Wärme-Versorgung der Gebäude sowie die Realisierung von dezentralen Kraftwerken auf Basis von erneuerbaren Energien hängt direkt von lokalen Entscheidungsträgern ab.

Die Gemeinde Bozen hat diese Notwendigkeit frühzeitig erkannt und entsprechend
spezifische Schwerpunkte in den Bereichen Mobilität, Gebäude und Infrastrukturen gelegt. Im Herbst 2008 fanden mehrere Treffen zwischen Vertretern der EURAC und der Gemeinde Bozen statt, um über ein Gesamtkonzept in Bezug auf die CO2 Emissionen der Stadt Bozen zu diskutieren und Möglichkeiten zu einer drastischen Reduktion der selben zu evaluieren.
Es wurden insbesondere folgende Fragestellungen auf geworfen:
• Wie hoch sind die gesamten CO2 -Emissionen, die auf Aktivitäten der Bürger der
Stadt zurück zu führen sind und welche sind die Haupt- Emissionsquellen?
• Durch welche Maßnahmen können diese Emissionen reduziert werden und welches sind die wesentlichen Handlungsbereiche?
• Ist es mittelfristig möglich, die vom Intergovernmental Panel for Climate Change
(IPCC) empfohlen Grenzen der CO2-Emissionen, in Bozen zu erreichen?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, wurde eine ausführliche Studie im Jahr 2009 durchgeführt.
Im folgenden Bericht (siehe Anlage) werden die wichtigsten Ergebnisse vorgestellt.

Anlagen:

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