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"Cosa videro quegli occhi! Uomini e donne in guerra, 1913-1920" ("Was haben diese Augen gesehen! Männer und Frauen im Krieg, 1913-1920").

Stadtbibliothek „C. Battisti”, Museumstraße 47

Buchvorstellung

30.05.2019

Mit den Historikern Quinto Antonelli und Diego Leoni. Ein großes Werk in zwei Bänden, das dreißig Jahre Tätigkeit des Laboratorio di storia di Rovereto krönt. In Zusammenarbeit mit der Michael-Gaismair-Gesellschaft. Beginn 18.00 Uhr.

Flyer Cosa videro quegli occhi (Bild: , 296 Kilobyte, 1066 x 1508 pixel)
 

Anlässlich der Feierlichkeiten zum hundertsten Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs fand von Mai 2018 bis April 2019 in der Manifattura Tabacchi in Rovereto eine sehr erfolgreiche Ausstellung statt, die vom Laboratorio di storia di Rovereto organisiert wurde und welche die Geschichte der Trentiner und des Trentinos im Ersten Weltkrieg in all seiner Komplexität und Tragödie erzählte

Die Ausstellung wurde von zwei Bänden mit dem Titel "Cosa videro quegli occhi!" begleitet, die das Ergebnis eines monumentalen Dokumentations- und Forschungswerks sind.

Der erste Band, "Autobiografia", erzählt die Geschichte der Trentiner Soldaten und Gefangenen, aber auch die ihrer Familien aus der Sicht der Betroffenen. Anhand von Fotos, Dokumenten, Briefen, Erinnerungen und Tagebüchern wird "eine außergewöhnliche, untergegangene Autobiographie" komponiert, "die das Laboratorio mit viel Geduld neu geordnet  und zusammengestellt hat, bestehend aus Bildern, Schriften, aus Geschichten und aus der Geschichte."

Der zweite Band, "Saggi", setzt die lange Forschungsarbeit fort und schließt sie ab, mit  Beiträge von Quinto Antonelli, Franceca Brunet, Andrea Di Michele, Tommaso Doi, Matthias Egger, Nicola Fontana, Alessandro Livio, Anna Pisetti, Alessio Quercioli, Lodovico Tavernini und Corinna Zangerl .

Viel Raum ist der Geschichte der Zivilisten, insbesondere der Frauen gewidmet, sowie den tragischen Schicksalen der Kriegsgefangenen.

 

Diego Leoni koordiniert die Werkstatt der Geschichte "Laboratorio di storia" koordiniert, die Forschung betreibt und Bücher herausgibt. Zu seinen Büchern über den Ersten Weltkrieg zählen: La città di legno (Temi, 1982, mit C. Zadra) über die Flüchtlinge aus dem Trentino; La Grande Guerra. Esperienza memoria immagini (il Mulino, 1986, mit C. Zadra); La montagna violata (Materiali di lavoro, 1989);  La macchina di sorveglianza (Museo storico in Trento, 2001, mit P. Marchesoni e A. Rastelli) über die aerofotografische Überwachung; Come si porta un uomo alla morte (Museo storico in Trento, 2007) über die Fotos der Festnahme und Hinrichtung von Cesare Battisti, gefolgt vom kürzlich erschienenen Film E non fiorirono stelle quella notte (Mosaico, 2016). 2017 hat er im Verlag Einaudi La guerra verticale veröffentlicht, geehrt mit den Auszeichnungen Premio Rigoni Stern 2017 und Premio ITAS della letteratura di montagna.
 

Quinto Antonelli ist verantwortlich für das "Archivio della scrittura popolare" der Fondazione del Museo storico del Trentino, für die er die Reihe ""Scritture di guerra" zusammen mit dem Museo storico della guerra von  Rovereto herausgegeben hat.
Zu seinen Veröffentlichungen über den Ersten Weltkrieg zählen: I dimenticati della Grande Guerra (Il margine, 2008), Storia intima della grande guerra. Lettere, diari e memorie dei soldati del fronte, (Donzelli, 2014), mehrfach nachgedruckt und 2015 mit der renommierten internationalen Auszeichnung The Bridge geehrt, bis zur letzthin erschienen Publikation Cento anni di Grande Guerra. Cerimonie, monumenti, memorie e contromemorie ( (Donzelli, 2018).

Info:
Stadtbibliothek Bozen - Tel. 0471/997 946
infobiblio@gemeinde.bozen.it

 

 

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