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"Lunatici, idioti, dementi"

Stadtbibliothek „C. Battisti”, Museumstraße 47

14.03.2019

Autorengespräch mit Ermanno Cavazzoni. Internationales Seminar zum Roman (SIR): “L’opera che non c’è-Tra narcisismo di massa e nuove frontiere culturali”. 18.00 Uhr – Entritt frei – in italienischer Sprache.

Stadtbibliothek Bozen (Bild: jpg, 11 Kilobyte, 123 x 120 pixel)
 

Auf Initiative der Fakultäten für Literatur und Philosophie der Universität Trient, beteiligt sich die Stadtbibliothek in enger Zusammenarbeit mit dem Gymnasium "Giovanni Pascoli" und dem Gynnasium "Carducci" am Internationalen Seminar zum Roman (SIR).
Das Thema der diesjährigen Ausgabe (2017-2018) ist die L'opera che non c'è-Tra narcisismo di massa e nuove frontiere culturali.

Beim Treffen hält Ermanno Cavazzoni einen Vortrag mit dem Titel "Lunatici, idioti, dementi" und ist im Gespräch mit dem Prof. Massimo Rizzante.

"Ein übles Laster eines Schriftstellers ist, die Literatur als einen Weg zum schnellen Erfolg zu betrachten. Eine leider weit verbreitete Angewohnheit. Ich verabscheue dies und der Gedanke an diese Gepflogenheiten stimmt mich nachdenklich. Ich distanziere mich aus therapeutischen Gründen von Autoren, die sich in den Vordergrund drängeln und um ihre Profilierung kämpfen.. Literatur ist gerade deshalb schön, weil sie unnütz ist". Mit dieser Aussage aus einem Interview bringt Ermanno Cavazzoni seine Haltung zum Narzissmus und das Ringen um den Erfolg in der literarischen Szene zum Ausdruck.

Ermanno Cavazzoni, war Dozent für Ästhetik an der Universität Bologna, Autor von Romanen und Geschichten. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift "Il Semplice" und Co-Direktor von Gianni Celati und Walter Pedullà des zweimonatlichen "Il Caffè illustrato".
In seinen Erzählungen hebt er das Paradoxon hervor und schenkt Persönlichkeiten Aufmerksamkeit die exzentrisch sind und Außenseiterrollen besetzen. Ein Beispiel ist der Roman "Das Gedicht der Wahnsinnigen", der 1987 von Bollati Boringhieri und später von Guanda im Jahr 2010 herausgegeben wurde. Federico Fellini hat den Roman unter dem Titel "La voce della luna" mit Roberto Benigni und Paolo Villaggio verfilmt.

Das Treffen steht allen Interessierten offen und wird für Lehrpersonen als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt. Eine Teilnahmebescheinigung wird im Anschluss der Veranstaltung ausgestellt.

 

 



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