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"The Day Of Humankind" (2) - Von der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ zum „Welttag der Menschheit“

Festsaal der Stadtgemeinde, Gumergasse 7

Tagung und workshops

13.06.2015

9 bis 18 Uhr

Friedenszentrum (Bild: , 59 Kilobyte, 170 x 133 pixel)
 

Riccardo Petrella wird die Initiative des Welttages und die Tagung vorstellen, die in Bozen am 12. und 13. Juni stattfinden wird, mit internationalen Gästen, wie dem Bischof von Patagonien Luis Infanti, dem Rechtsanwalt aus Kolumbien Jorge Molano, dem internationalen Referenten von LIBERA Toni dell´Olio, dem chilenischen Ökonomen Rodrigo Rivas, der Ex-Ministerin Patrizia Sentinelli.

Die Tagung wird am 13. Nachmittag mit einem "Open Space" abgeschlossen.

Bei der Pressekonferenz werden auch Vertreter teilnehmender Organisationen und der Initiativgruppe "BanningPoverty2018 - Südtirol/AltoAdige" anwesend sein (Susanne Elsen, Licia Nicoli, Sissi Prader, Karl Tragust, Francesco Comina, Roberto D'Ambrogio, Christian Troger, Argante Brancalion, Anton Auer, Paolo Valente).

Jedes Jahr werden über 450 "Welttage" ausgerufen. Alles wird gefeiert: "der Tag der Energie", wie auch "der Tag der Schuhe", " der Tag der Kindheit" und "der Tag der Schlacht von Waterloo"... Aber keiner dieser Tage ist der Menschheit gewidmet.

Wir leben im Zeitalter der Globalisierung der Lebensverhältnisse der Menschen. Aber jene, die an den Schalthebeln der Macht sitzen, sprechen vor allem von Wettbewerb, Wirtschaftswachstum, Weltmärkten und "Krieg gegen den globalen Terrorismus".

Die Menschenrechte werden weltweit tagtäglich verletzt und mit Füssen getreten. In den Metropolen wachsen die Türme immer zahlreicher und höher, Symbole von Macht und Reichtum, während das Vorgehen der Staaten jede Hoffnung auf die notwendigen globalen Abkommen zum Klimawandel, gegen die Vermarktung des Lebenden, gegen die Ausbeutung von Boden und Wasser, schwinden lässt.

Der "Welttag der Menschheit", der im Rahmen der internationalen Kampagne "Banning Poverty - Schluß mit der Verarmung" ausgerufen wird, soll:

  • die Aufmerksamkeit aller für die universellen Rechte aller Menschen und alles Lebenden auf dieser Erde, für das "Zusammen-Leben" und für die Res Pubblica schärfen;
  • den tagtäglichen Einsatz für Solidarität und Verantwortung, Gerechtigkeit, Freiheit und Brüderlichkeit dokumentieren;
  • die konkrete Utopie der pluralen universellen Weltbürgerschaft sichtbar machen, der Rechte und Pflichten der Menschengemeinschaften über die letztlich individualistische Vision der "Erklärung der Menschenrechte" hinaustragen, im Einsatz gegen die strukturellen Ursachen der Ungleichheit, der Marginalisierung und der Verarmung in der Welt;
  • einen Weg des Vertrauens in die Kraft der verbindenden schöpferischen Utopie aufzeigen.

Anlagen:

Rodrigo Rivas (Bild: , 46 Kilobyte, 479 x 333 pixel)

Rodrigo Rivas

Patrizia Sentinelli (Bild: , 863 Kilobyte, 958 x 1083 pixel)

Patrizia Sentinelli

Jorge Molano (Bild: , 31 Kilobyte, 700 x 467 pixel)

Jorge Molano

Tonio Dell'Olio (Bild: , 22 Kilobyte, 400 x 300 pixel)

Tonio Dell'Olio

 
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