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Begegnung mit dem Friedensnobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel

Freie Universität Bozen - Universitätsplatz 1

02.07.2012

Dios no mata! Leben, Geschichte, Kunst und Musik eines radikalen Verfechters der Gewaltfreiheit. Beginn um 18 Uhr, freier Eintritt.

Zentrum für den Frieden: Logo (Bild: jpg, 101 Kilobyte, 400 x 380 pixel)
 

Mit: 
- Adolfo Perez Esquivel
- Juan Pablo Jofré Romarion, argentinischer Jazzmusiker
- Walter Lorenz, Rektor der Freien Universität Bozen
- Francesco Comina, Koordinator des Friedenszentrums
- Arturo Zilli, Autor des Buches "Dio non uccide. Vita del Nobel Perez Esquivel" (il Margine editore)
und Edoardo "Mono" Carrasco, "muralista" aus Chile.

Das Zentrum für den Frieden der Gemeinde Bozen hat die Ehre, eine wichtige Persönlichkeit des 20.Jahrhunderts in Bozen zu empfangen und gleichzeitig das erste auf Italienisch verfasste Buch über die Erfahrungen dieses bekanntesten aller Opfer der argentinischen Diktatur vorzustellen. "Dio non uccide. Vita del premio Nobel per la pace Adolfo Perez Esquivel" wurde vom bozner Journalisten Arturo Zilli geschrieben und erschien beim trientner Verlag "Il Margine" mit einem Vorwort der österreichischen Friedensaktivistin Hildegard Goss-Mayr.

Bei diesem Treffen, das in Zusammenarbeit mit der Freien Universität und dem Südtiroler Jazzfestival organisiert wurde, werden der argentinische Friedensnobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel und der Musiker Juan Pablo Jofré Romarion die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Rechte der Bürger und der Umwelt und auf die wichtige Rolle der Musik in der lateinamerikanischen Resistenz gegen die Diktaturherrschaften lenken.

Zusätzlich zu Musik und Worten wird es auch eine Hommage an die Lebensgeschichte des Friedensnobelpreisträgers und an die Musik von Romarion in einer anderen Kunstform geben: Der bekannte chilenische "muralista" Edoardo "Mono" Carrasco wird mit einigen bozner Studenten zusammen ein buntes Kunstwerk kreieren.

Info:
Zentrum für den Frieden
centropacebz@gmail.com
http://peacebz.wordpress.com/
Tel. 0471 402 382

Adolfo Maria Pérez Esquivel (Buenos Aires, 26. Nov. 1931) hat 1980 den Friedensnobelpreis für seine Anprangerung der Aktivitäten des Missbrauchs der argentinischen Diktatur in den 70er Jahren erhalten. Er war Architekt und Bildhauer und lehrte an Universitäten. 1974 entschied er sich, seine Unterrichtstätigkeit aufzugeben und widmete sich ausschließlich em Kampf gegen soziale und politische Ungerechtigkeit mit vollkommen pazifistischen Methoden. 1977 wurde er von der argentinischen Polizei 14 Monate ohne Prozess festgehalten und gefoltert. Der Nobelpreis wurde ihm bald darauf für seinen Einsatz für Menschenrechte und gegen die Diktatur verliehen.

Juan Pablo Jofré Romarion ist ein Meister im Spielen des Bandoneons, einer Art Harmonika. Obwohl noch sehr jung, hat er sich bereits einen wichtigen Platz im Latin Jazz errungen. Davon zeugen auch seine zahlreichen internationalen Auftritte bei Musikfestivals (z.B. beim Jazz Festival in Perugia) und mit diversen Stars der Musikszene.

Adolfo Perez Esquivel (Bild: jpg, 76 Kilobyte, 800 x 530 pixel)

Adolfo Perez Esquivel

 
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