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Lehrmeister der Gewaltfreiheit

Freie Universität Bozen - Universitätsplatz 1

vom 17.04.2012 bis 26.04.2012

Eine Sammlung von Manifesten erzählt die Geschichte des weltweiten Pazifismus. Eintritt frei.

Plakat Gandhi (Bild: jpg, 74 Kilobyte, 315 x 456 pixel)
 

Am Montag, 16. April um 17.30 Uhr findet im Bereich vor der Aula Magna der Freien Universität Bozen die Eröffnung der Ausstellung von Manifesten statt, welche die lange Geschichte der Friedensaktivisten anschaulich machen möchte. Das Friedenszentrum der Gemeinde Bozen hat beschlossen, diese Ausstellung auf Einladung der "Casa per la Pace La Filanda" in die bozner Universität zu bringen, im Rahmen der ebenfalls vom Friedenszentrum organisierten nationalen Konferenz " Frieden: Realismus einer Utopie", im Gedenken an Pater Ernesto Balducci und Pater David Maria Turoldo in ihrem 20.Todesjahr.

Insgesamt wurden 60 Plakate ausgewählt, welche 37 Protagonisten und ihr Engagement für Gewaltfreiheit darstellen (oder - in italienischer Sprache - zitieren). Bevorzugt wurden dabei vor allem Manifeste, welche ein Foto oder eine Zeichnung einer Persönlichkeit beinhalten.
Die verschiedenen "Lehrmeister der Gewaltfreiheit" sind in derAusstellung in alphabetischer Reihenfolge angeordnet und jeweils durch 1 bis 5 einzelne Plakate repräsentiert. Nur Aldo Capitini sind 9 Plakate gewidmet, und zwar um seinen besonderen Einsatz zu ehren; er war der erste, der in Italien die Gewaltfreiheit im Sinne Gandhis verbreitete, und hat 1961den Friedensmarsch Perugia-Assisi initiierte (der kürzlich seinen 50. Jubiläum feierte). Jede Persönlichkeit wird zudem in einer kurzen Biografie vorgestellt, welche auch die Art und das Gebiet des Einsatzes für den Frieden der jeweiligen Person erklärt. Die Ausstellung schließt mit einer Gruppe von 10 Manifesten ab, welche mehreren besonders wichtigen "Lehrmeistern" gewidmet ist, wie z.B. Gandhi, Martin Luther King, Alexander Langer, Ernesto Balducci und David Maria Turoldo.
Die Ausstellung stellt ein nützliches Instrument für Schulen und Lehrer, aber nicht nur sie, dar; sie erlaubt uns, oft wenig oder gar nicht bekannte Persönlichkeiten besser kennenzulernen.

Die Ausstellung bleibt dem Publikum von Montag 16. April bis Donnerstag 26. April zugänglich, mit freiem Eintritt.

Info:
Zentrum für den Frieden
centropacebz@gmail.com
http://peacebz.wordpress.com/
Tel. 0471 402 382
Mo-Fr: 9.30 - 12.30 Uhr; 14.30 - 17.30 Uhr

Zentrum für den Frieden: Logo (Bild: jpg, 101 Kilobyte, 400 x 380 pixel)
 
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