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"Terror eines Volkes, das Schweigen der Welt"

Festsaal der Stadtgemeinde, Gumergasse 7

05.04.2011

Treffen mit Andrès Tamayo, alternativer Nobelpreisträger für Umweltschutz, Vertreter der Nationalen Widerstandsfront gegen den Staatsstreich in Honduras FNRP. Beginn um 20.30 Uhr, Eintritt frei

Plakat des Treffens mit Andres Tamayo (Bild: jpg, 152 Kilobyte, 564 x 800 pixel)
 

José Andrés Tamayo, ein Priester im Bezirk Salamá/Departement Olancho, ist Berichten zufolge aufgefordert worden, das Land zu verlassen. In der Holzindustrie tätige Geschäftsleute haben auf die Behörden Druck ausgeübt, um die Ausreise des Priesters zu erzwingen. Der Bürgermeister von Salamá soll mehrfach öffentlich geäußert haben, dass das Umweltproblem in Olancho erst dann gelöst werde, wenn die Ermordung von Pater Tamayo angeordnet werde. Diese Äußerung wird von Angehörigen der Menschenrechtsorganisation COFA-DEH (Komitee der Angehörigen "Verschwundener") bezeugt. Die COFADEH arbeitet mit Gemeindesprechern in Olancho zusammen. Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass das Engagement in Honduras für die Umwelt, bessere Lebensbedingungen und für die Menschenrechte zusammengehört. Pater Tamayo ist bereits mehrfach bedroht worden, weil er sich gegen die wahllose Rodung von Waldflächen in der Region ausgesprochen hatte. Offenbar wurden auch örtliche Kriminelle dafür bezahlt, den Geistlichen zu bedrohen.

Info:
Grieser Platz, 18 - 2. Stock 
centropacebz@gmail.com - http://peacebz.wordpress.com/ - Tel. 0471 402 382
von Montag bis Freitag:  9.30-12.30 Uhr und 14.30-17.30 Uhr

Zentrum für den Frieden: Logo (Bild: jpg, 101 Kilobyte, 400 x 380 pixel)
 
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