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Die Radiotalks

Neben seiner Tätigkeit als Kunsthistoriker und Denkmalpfleger schrieb Nicolò Rasmo auch der Weitergabe von Wissen große Bedeutung zu.

Zwischen 1957 und 1960 hielt er an der Universität Mailand als Dozent für mittelalterliche und moderne Kunstgeschichte mehrere Kurse ab, fand daneben aber auch immer Zeit zu Vorträgen und zur Führung von Gruppen zu Kunstwerken und Kunststätten.

Unvergesslich sind bis heute seine Vorträge zur Trentiner und Südtiroler Kunst geblieben, die er für die Associazione Nuovo Spazio in Bozen und an der Volkshochschule in Trient gehalten hat.

Auch die vielen von ihm verfassten Kunstkalender zeugen von seiner Aufmerksamkeit für das Laienpublikum: Er realisiert diese Kalender, die kurze, aber intelligente Einführungstexte enthalten, für verschiedene Auftraggeber, zwischen 1963 und 1985 ununterbrochen für die Südtiroler Sparkasse.

In den Jahren 1974, 1976 und schließlich 1986 (unter der Regie von Mario Paolucci) werden für die RAI Bozen Rundfunksendungen aufgezeichnet, in denen er auf verschiedene kunstgeschichtliche Themen eingeht.
In diesen Radiotalks beeindruckt Rasmo nicht nur mit seinem umfassenden interdisziplinären Wissen und seinem ständigen Rückgriff auf Archivquellen, sondern er stellt auch erstaunliches erzählerisches Talent, immer währende Leidenschaft für das Kunstwerk und ziviles und moralisches Engagement unter Beweis, die ihn bis zu seinem Tod nicht verlassen sollten.

In der Ausstellung ist eine kleine Auswahl von Kunstwerken zu sehen, die von den Originalaufnahmen der Radiotalks von Nicolò Rasmo, die vom RAI-Sender Bozen zur Verfügung gestellt wurden, begleitet werden.

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