Seite empfehlen  Ihr Kommentar  Seite drucken

Lexikon des Holocausts

DAS LAGER BOZEN - veröffentlicht im "Dizionario dell'Olocausto" - Einaudi (Eintrag "Bolzano"). Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Giulio Einaudi AG Turin.

Dizionario dell'Olocausto - © 2004 Giulio Einaudi editore s.p.a., Torino (Bild: jpg, 329 Kilobyte, 553 x 800 pixel)

 

GESCHICHTE

Quellen zur Geschichte des Lagers
Die uns derzeit zur Verfügung stehenden Quellen über das "Polizeiliche Durchgangslager Bozen / Campo Concentramento-Bozen" (dies ist der offizielle Name, der auf den wenigen, verbliebenen Papierdokumenten aufscheint) können in vier Gruppen aufgeteilt werden: Dokumente und Gegenstände (Dokumente auf Papier u.a.m.), Videoaufnahmen mit den Zeugnissen der ehemaligen Deportierten, Aufzeichnungen von ehemaligen Deportierten und Zeugenaussagen, die im Laufe von Gerichtsermittlungen gesammelt wurden. Aus sämtlichen Quellen gehen unter anderem verschiedene Aspekte des täglichen Lebens und der Verwaltung des Lagers hervor.
Die wenigen Recherchen, die bis heute in italienischen und ausländischen Archiven durchgeführt wurden, haben das wenig umfangreiche Quellenmaterial, das es zum Bozner Lager in den Jahren 1944/45 gibt, leider nicht bereichern können. Einzelne ehemalige Deportierte haben hingegen zur persönlichen Erinnerung Dokumente auf Papier und Gegenstände aus dem Lager aufbewahrt, die teilweise historisch relevant sind und Aufschlüsse über das Leben im Lager liefern. Es handelt sich dabei um offizielle, von der Lagerverwaltung ausgestellte Dokumente, wie z.B. Postscheine, Geldscheine des Lagers, Haftentlassungsbescheinigungen, Stoffbänder mit Matrikelnummer, Sträflingsanzüge oder um Dokumente, die der Kontrolle des Lagers entgangen waren.
Die Stadtgemeinden Bozen und Nova Milanese haben 1996 ein Projekt gestartet, das die audiovisuelle Erfassung der Erinnerungen von Überlebenden der nationalsozialistischen Lager vorsieht. Die Stimmen und die Gesichter der ehemaligen Deportierten stellen bis heute die wichtigste Informationsquelle über die Geschichte der Deportation in Italien und über die Lebensumstände in den nationalsozialistischen Lagern dar. Bei den Interviews wird der spezifischen Verhaftungs- und Deportationsgeschichte der einzelnen Überlebenden besonderes Augenmerk geschenkt.
Einige ehemalige Deportierte des Bozner Lagers haben zudem schriftliche Memoiren verfasst. Ein Teil davon liegt bereits veröffentlicht vor.

Die Operationszone Alpenvorland
Die Stadt Bozen war Teil der sog. Operationszone Alpenvorland (OZAV), die am 10. September 1943 eingerichtet wurde. 
Die Zone schloss die Provinzen Bozen, Trient und Belluno ein. Bozen war die Hauptstadt der Zone und deshalb hatten dort eine Reihe von Diensten, die für das gesamte Gebiet der Zone zuständig waren, ihren Sitz. 
In Bozen wohnte und waltete der oberste Kommissar Franz Hofer zusammen mit seinem Verwaltungsstab, die Stadt beherbergte das Sondergericht und es war ein Lager errichtet worden.
In der Operationszone Alpenvorland waren zusätzlich zu den deutschen Besatzungstruppen auch drei Spezialkorps tätig, die Polizei- und Überwachungsfunktionen innehatten. In der Provinz Bozen war dies der sog. Sicherheitsordnungsdienst (SOD).

Das Lager Bozen: Einrichtung und Führung
Das Areal, auf dem später das Lager Bozen errichtet wurde, gehörte bis zum Jahr 1925 zur Gemeinde Gries, die 1926 nach Bozen eingemeindet wurde. Wir werden deshalb im weiteren Verlauf die Benennung "Lager Bozen" benutzen, da das Lagerareal 1944 eindeutig dem Gebiet der Stadt Bozen zugeordnet war, und nicht die Benennung "Lager Gries", die irrtümlicher Weise von vielen verwendet wird.
Nach der Schließung von Seiten der SS des Pol.-Durchgangslagers Carpi in Fossoli di Carpi im Sommer 1944 übersiedelte ein Teil des NS-Kommandostabs zusammen mit den Deportierten, die noch nicht in die Lager jenseits der Alpen übergeführt worden waren, nach Bozen. Zu diesem Zweck wurde ein militärisches Areal in der heutigen Reschenstraße benutzt, das als Lagerhalle diente. Im Laufe der Zeit wurden diesem Gebäude weitere Bauwerke hinzugefügt. Die "Reschenstraße" stellte damals die äußerste Grenze des italienischen Arbeiterstadtviertels der "Semirurali" dar.
Das Lager Bozen war vom Sommer 1944 bis zum 3. Mai 1945 in Funktion. Lagerkommandant war SS-Leutnant Karl Friedrich Titho, Vizekommandant SS-Marschall Hans Haage. Sie wurden bei der Wahrnehmung ihrer verwaltungstechnischen und repressiven Aufgaben von Militär- und Zivilpersonal unterstützt. Die Wachmannschaft setzte sich sowohl aus Männern als auch aus Frauen zusammen. Michael Seifert (Misha), Angeklagter in Abwesenheit beim Prozess des Militärgerichts Verona, und sein Kollege Otto Sein - der bis heute spurlos verschwunden ist -, waren hingegen ukrainische SS-Soldaten, die wegen gewöhnlicher Straftaten im Lager Bozen inhaftiert waren. Beide dienten im Lager als Mitarbeiter des Kommandostabes und als Vollstrecker von Folterungen und Tötungen im Gefangenenblock des Lagers.
Wie im Falle von Fossoli hing das Lager Bozen verwaltungsmäßig vom Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in Italien (mit Sitz in Verona), Wilhelm Harster, ab. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind noch keine Dokumente oder Papiere ausfindig gemacht worden, die diese Beziehung näher definieren. Es gibt Zeugenaussagen, die andeuten, dass die Liste mit den Namen der Deportierten, die in die Lager jenseits der Alpen abgeführt werden sollten, tatsächlich von Verona aus nach Bozen übermittelt wurden. Wir wissen weder wer diese Listen zusammenstellte, noch kennen wir die Kriterien, nach denen die Namen ausgewählt wurden, oder die Häufigkeit, mit der diese Listen beim Lagerkommando in Bozen eingingen.
Das Lagerareal war in zwei Teile geteilt: auf der einen Seite das viereckige Militärdepot, das von einer Mauer eingegrenzt war, die die Hallen umgab, welche später in Blöcke aufgeteilt wurden, sowie den Hof wo der tägliche Appell stattfand; außerhalb davon, südöstlich des Depots, befand sich hingegen eine enge, lang gezogene Fläche, die von der Umzäunungsmauer aus erreichbar war und wo sich die Werkstätten befanden, in denen ein Teil der Deportierten arbeitete (elektromechanische Werkstatt, Tischlerei, Druckerei, Schneiderei).
Über der Mauer war Stacheldraht gespannt und an den Ecken waren Wachtürme aus Holz eingerichtet worden, von denen aus bewaffnete Posten das Lager überwachten.
Sobald das Lager seinen Betrieb aufnahm, wurden die Deportierten gezwungen, den Zellblock zu errichten, und wahrscheinlich wurden sie auch für den Bau anderer Gebäude, die vom NS-Stab benutzt wurden, eingesetzt. Zu den ersten zivilen Deportierten, die vom Lager Fossoli nach Bozen überführt wurden, kamen im Laufe der zirka 10 Monate Betrieb viele Tausende hinzu. Die meistzitierte Schätzung spricht von insgesamt zirka 11.000 Zivildeportierten.
Aus den Zeugenaussagen und persönlichen Erinnerungen der Überlebenden geht hervor, dass die Verhaftung und Deportation mit den verschiedensten Begründungen erfolgt war: man wurde als Sippenhäftling festgenommen und deportiert, oder wegen antifaschistischer Tätigkeit bzw. bei Verdacht auf antifaschistische Tätigkeit, oder auch wegen Wehrdienstverweigerung, Teilnahme an Streiken, echte oder vermutete Zugehörigkeit zu den Partisanen.
Es gab auch zahlreiche Fälle von Familien, bei denen gleich mehrere Mitglieder verhaftet und deportiert wurden.
Berichte über Deportierte, die aus "Rassengründen" (Juden, Zigeuner) festgenommen worden waren, gibt es nur wenige. Obwohl ihre Anzahl geringer war als jene der "politischen" Deportierten, ist es erwiesen, dass im Lager Bozen auch Personen anwesend waren, die aus rassistischen Gründen verfolgt wurden. Wir wissen außerdem, dass es auch italienische und ausländische Militärhäftlinge gab. Über genaue Zahlen verfügen wir jedoch nicht.
So wie es auch in den anderen nationalsozialistischen Lagern üblich war, wurden die Deportierten bei ihrer Ankunft in Bozen einer Reihe von Prozeduren unterzogen: Zwangsabgabe sämtlicher Güter, Entkleidung (die Männer wurden zudem auch kahl geschoren), Immatrikulierung, Zuweisung zu einer Häftlingskategorie mittels eines entsprechenden farbigen Dreiecks, Ankleidung mit dem Sträflingsanzug des Lagers.
Die Identität der Deportierten war im Lager durch die Matrikelnummer und die Farbe des auf der Devise angenähten Dreiecks gekennzeichnet. Rot bedeutete "politischer Häftlin", gelb "Jude", hellblau "Sippenhäftling". Wir wissen nicht, welche Dreiecke in Bozen Zigeunern und militärischen Häftlingen zugewiesen wurden.

Die Nebenlager und die Zwangsarbeit
Im Unterschied zu den anderen drei Lagern, die die Nationalsozialisten in Italien einrichteten, führte das Lager Bozen weitere "Nebenlagern" in Südtirol. Auch dorthin wurden Menschen deportiert und mussten Zwangsarbeit leisten.
Zeugenaussagen weisen darauf hin, dass es in der Nähe von Sarnthein, in Meran (Untermais), in Moos im Passeier, in Karthaus (Schnalstal), in Sterzing, in Blumau und in Toblach Außenlager gab.
In der Umgebung der Lager befanden sich außerdem zahlreiche Zwangsarbeitsstätten, wo die Häftlinge tagsüber arbeiteten.
Die IMI, eine Kugellagerfabrik, die 1944 von Ferrara nach Bozen in den Virgltunnel verlegt wurde, war eine dieser Zwangsarbeitsstätten. Hunderte von deportierten Männern und Frauen wurden als Zwangsarbeiter bei der IMI eingesetzt, und ab 1945 wurden sie in der nahe gelegenen ehem. Mignone-Kaserne untergebracht.
Während der Herbstmonate wurden viele Deportierte in die Obsthaine rund um das Lager und auch in andere angrenzende Gemeinden geschickt, um Äpfel zu pflücken. Eine weitere Arbeit, die den Deportierten zugewiesen wurde, war die Entfernung der Trümmer im Stadtzentrum nach Bombenangriffen und die Sprengung von nicht explodierten Bomben. Viele deportierte Frauen arbeiteten im Militärkrankenhaus, wo sie Zelte herstellten; andere übernahmen den Putzdienst in den Wohnungen der SS in der Nähe des Lagers.

Der interne Widerstand und die Kontakte nach außen
Einige Deportierte hatten politische Gruppen gebildet und im Lager ein geheimes Widerstandskomitee ins Leben gerufen.
Die vom besagten Komitee durchgeführten Tätigkeiten waren wahrscheinlich vorwiegend auf die moralische und materielle Unterstützung der Mithäftlinge - Verteilung von Nahrungsmitteln, Zigaretten, Geld - sowie auf die Organisation von Fluchtversuchen ausgerichtet. 
Zahlreiche spontane Solidaritätsaktionen fanden auch von Seiten eines Teils der Zivilbevölkerung Bozens statt, vor allem von Seiten der Einwohner des Stadtviertels der "Semirurali". Besonders stark setzten sich zwei Priester des Stadtviertels - unterstützt von den Einwohnern und vom Mailänder Kardinal Ildefonso Schuster - für die Häftlinge ein, indem sie Briefe, Geld und Nahrungsmittel einsammelten, die sie dann auf verschiedene Wege ins Lager hineinschmuggelten.
Ein außerordentliches, einmaliges Ereignis war der offizielle Besuch von Monsignor Gerolamo Bortignon, dem apostolischen Verwalter der Diozöse Belluno und Feltre, im Bozner Lager am Gründonnerstag 1945: Monsignor Bortignon hatte den Wunsch geäußert, allen Deportierten und insbesondere den Mitgliedern seiner Diözese Trost zu spenden, und darauf hin auf dem Appellplatz des Lagers einen Gottesdienst abgehalten.

Originaldokumente: offizielle und heimliche Briefe, Geld aus dem Lager
Im Bozner Lager gab es vorgedrucktes Briefpapier, aber nicht alle Häftlinge durften davon Gebrauch machen. Der Grund dafür ist noch unbekannt. Auf jeden Fall wurden die Briefe der Häftlinge aus dem Lager über die Zivilpost verschickt, und nicht über die Militärpost. Sämtliche Briefe oder Karten, die offiziell aus dem Bozner Lager verschickt wurden oder dort eingingen, wurden vom Lagerpersonal gelesen und zensuriert.

Gewalt im Lager
Obwohl es im Lager Bozen auch Fälle körperlicher Gewalt gab, die zum Glück nur einen Teil der Häftlinge betraf, litten alle Häftlinge unter einem starken seelischen Druck. Sie waren ganz plötzlich aus ihrer Familie und ihrem Leben gerissen worden, oft ohne jedwede Erklärung, waren dann in einem oder mehreren Gefängnissen gelandet und schließlich ins Bozner Lager überführt worden. Sie waren einer Gewalt ausgesetzt, die sie der Gesellschaft entrissen hatte, und waren sich bewusst, dass sie in jedem Augenblick mit einem noch viel schlimmeren Schicksal rechnen mussten. Aus den schriftlichen und mündlichen Erinnerungen von ehemaligen Deportierten erfahren wir, dass körperliche Gewalt insbesondere von den beiden bereits genannten Ukrainern angewandt wurde. Darüber hat die Militäranwaltschaft von Verona vertiefend ermittelt (Seifert-Prozess). Die beiden Ukrainer übten ihre Gewalttaten im Zellenblock, d.h. im Gefängnis des Lagers, aus. 
Aus den Zeugenaussagen wissen wir, dass es ein paar Häftlingen gelang, aus dem Lager Bozen und aus den Zwangsarbeitsstätten zu fliehen, zum Teil dank Hilfe von außen. Anderen Deportierten gelang der Fluchtversuch hingegen nicht. Sie wurden erwischt und ins Lager zurückgeführt, wo sie brutal bestraft wurden.

Dauerhafte Lagerinsassen und Transithäftlinge
Ein weiterer Aspekt, der das Lager Bozen kennzeichnet, ist die Tatsache, dass ein Teil der Häftlinge, die dem Lager zugeführt wurden, die gesamte Zeit ihrer Deportation in Bozen verbrachten, während ein anderer Teil in die Lager jenseits der Alpen überführt wurde.
Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der Forschung ist es unmöglich, genaue und überprüfbare Angaben über die Gesamtanzahl der Personen, die ins Lager Bozen deportiert wurden, zu liefern. Genau so unmöglich ist es, den genauen Prozentsatz der stabilen Lagerinsassen und jenen der Transithäftlinge festzulegen. Schätzungsweise sind einige tausende Männer und Frauen durch das Lager Bozen passiert.

Die Abtransporte
Die Abtransporte von Deportierten, die nachträglich auf der Grundlage der Erzählungen und Aussagen der Zeitzeugen rekonstruiert werden konnten, waren insgesamt dreizehn und fanden vom 5. August 1944 bis zum 22. März 1945 statt.
Fünf Züge hatten das Lager Mauthausen zum Ziel, drei Flossenbürg, zwei Dachau, zwei Ravensbrück und einer das KZ Auschwitz. Die Züge fuhren fast alle vom Bahngleis ab, der sich in der heutigen Pacinottistraße in der Industriezone befindet, sowie wahrscheinlich vom Hauptbahnhof.

Die Auflösung des Lagers
Zwischen dem 28. April und dem 3. Mai 1945 löste der deutsche Kommandostab, der die Einrichtung geführt hatte, das Lager Bozen wieder auf. Fast alle Häftlinge, die sich in jenen Tagen noch im Lager befanden, erhielten einen vom Kommandanten Titho unterzeichneten Entlassungsschein auf vorgedrucktem Papier. Keinen solchen Schein erhielten hingegen jene, die sich bei der Entlassung in den Nebenlagern befanden.
Aus einigen Erzählungen geht hervor, dass in den Tagen gleich vor dem 28. April eine Delegation des Roten Kreuzes auf dem Appellplatz des Lagers vorstellig wurde. Einige Zeugen berichten, dass die Delegation Dokumente mit sich führte, während andere behaupten, sie hätte die Deportierten mit dem gelben Dreieck befreit und aus dem Lager begleitet.

Nach dem Krieg
Nach Kriegsende kehrten viele Zivildeportierte und Militärhäftlinge aus den Lagern jenseits der Alpen nach Südtirol zurück. An zahlreichen Orten der Stadt Bozen richteten das Rote Kreuz und andere, insbesondere religiöse Vereine Erste-Hilfe-Stationen für die Heimkehrenden ein. Im Sommer 1945 wurden in den Gebäuden des ehemaligen Lagers Bozen deutsche Soldaten inhaftiert, die von den Amerikanern gefangen genommen worden waren.
In den nachfolgenden Jahren wurden im Gelände des ehemaligen Lagers zuerst Freizeit- und Schuleinrichtungen für Kinder und Jugendliche eingerichtet, später (bis 1968) wurden in den Gebäuden hunderte obdachlose Bozner Familien untergebracht, deren Häuser von den Bomben zerstört worden waren.
Von der gesamten Geschichte des Lagers ist heute nur ein einziges "Baudokument" erhalten geblieben. Es handelt sich um die Umzäunungsmauer, die unter Denkmalschutz steht.

Text: Carla Giacomozzi und Giuseppe Paleari
Veröffentlicht im "Dizionario dell'Olocausto" (Eintrag "Bolzano", S. 96-99), © 2004 Giulio Einaudi editore AG, Turin. Sämtliche Rechte vorbehalten.

Zum Seitenanfang
Stadt Bozen - Gumergasse 7 - 39100 Bozen - Telefonzentrale: 0471 997111 – Steuernr./MwSt.: 00389240219 - PEC: bz@legalmail.it ::