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Dom, Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt"

Dom (1) (Bild: jpg, 47 Kilobyte, 450 x 479 pixel)

Rechte Seitenwand. Schule des Meisters von Seis: "Hl. Martin mit dem Bettler".

 

Der Gottesmutter Maria, Patronin von Bozen, ist auch die Pfarrkirche geweiht, die im VI. Jh. auf den Grundmauern einer frühchristlichen Kirche errichtet und 1180 im romanischen Stil geweiht wurde.
Der Kirchenbau wurde, so wie er sich heute präsentiert, in den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts von Meistern aus der Lombardei begonnen und ab 1340 unter der Leitung der Baumeister Martin und Peter Schiche aus Augsburg fortgesetzt. Der Kirchturm geht auf den Beginn des 16. Jh. zurück. Die Gnadenkappelle an der Verlängerungsaches des Presbyteriums wurde im 18. Jahrhundert dazugebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom bei verschiedenen Bombardements schwer beschädigt.

Die mittelalterlichen Fresken aus dem 14. Jh., die zwar zum Großteil im 19. Jahrhundert verloren gegangen sind, stellen heute eine bedeutungsvolle Anthologie der wichtigsten Kunsttendenzen dar: das Votivbild Conrad Crille und seine Frau Irmgard als Betende im gotischen Lienarstil (1320 ca.), Der hl. Wenzel (ca. 1320-25) und die Dorotheen- und Marthalegende (1330) zählen zu den ersten bekannten Beispielen der giottesken Schule in Bozen. Die Fresken des Meisters der Urbanlegende (1370-75 ca.) und des Meisters von St. Valentin in Seis (1385-90) sind Zeugnis der Entwicklung der Malerei in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts, während die Legende der hll. Siebenschläfer von Konrad Erlin (1424) bereits als Manifest der "Bozner Schule" gewertet werden kann.

 
Dom (2) (Bild: jpg, 51 Kilobyte, 450 x 479 pixel)

Außenwand. Meister von Seis: "Der von der Glocke getroffene Pilger namens Ulrich".

Dom (3) (Bild: jpg, 69 Kilobyte, 450 x 481 pixel)

Rechtes Schiff. Meister des Hl. Wenzel: "Hl. Wenzel" (Detail).

 
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