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Adelheid von Zallinger-Thurn: Leben und Wirken

Adelheid im Jahre 1965 (Bild: jpg, 14 Kilobyte, 138 x 124 pixel)

Adelheid im Jahre 1965

 

Adelheid von Zallinger-Thurn war ein ganz anderes Naturell als Nicolò Rasmo und wird noch heute häufig verkannt. Auch ihr ist die Stiftung gewidmet, in der ihre Bücher und Aufzeichnungen verwahrt werden.

Geboren wurde sie am 11. November 1940 in Wien. Nach ihrer Ausbildung war sie Mitglied der Südtiroler Journalistenkammer und bei der italienischsprachigen Tageszeitung Alto Adige als Mitarbeiterin tätig. In der Folge arbeitete sie gemeinsam mit Nicolò Rasmo am Denkmalamt Trient und wechselte schließlich 1973 zum Denkmalamt Verona. Sie führte eingehende Studien zur Kunstgeschichte Südtirols und des Trentino durch.
Zahl und Umfang von Zallingers Veröffentlichungen nehmen sich angesichts ihres umfangreichen und profunden Wissens vergleichsweise gering aus: Als Perfektionistin, die häufig mit ihren eigenen Arbeiten unzufrieden war, veröffentlichte sie sehr wenig, doch diese Wenige zeugt von der hohen Qualität ihrer Expertise. Die von ihr überarbeitete zweite Ausgabe der Kunsttopographie Die Kunstdenkmäler Südtirols von Josef Weingartner aus dem Jahre 1973 zeichnet sich durch strenge Wissenschaftlichkeit und Methodik aus. Sehr bedeutend sind des Weiteren Zallingers Beiträge für das Tiroler Burgenbuch. Die meisten der ausgezeichneten deutschsprachigen Übersetzungen der Werke von Nicolò Rasmo stammen ebenfalls aus ihrer Feder. Am 15. Februar 1983 verstarb Adelheid von Zallinger-Thurn in Bozen.
 

 

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