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Der 2. Oktober 1922 – Julius Perathoner und der „Marsch auf Bozen“

Die Gedenktafel an den faschistischen Überfall von 1922 (Bild: jpg, 7 Kilobyte, 220 x 144 pixel)

 

2. Oktober 2012 - vor exakt 90 Jahren haben faschistische Milizen in Bozen gewaltsam die Macht ergriffen, ohne dass sie von den staatlichen Behörden daran gehindert worden wären. Der "Marsch auf Bozen" vom 1. und 2. Oktober 1922 gipfelte in der Besetzung des Rathauses - die daraufhin von der Regierung erzwungene Demission des demokratisch gewählten Langzeitbürgermeisters Dr. Julius Perathoner (1895-1922) und des Gemeinderats bedeutete auch den Beginn der autoritären faschistischen Diktatur. Die Veranstaltung gedenkt der dramatischen Ereignisse von damals, denen als Vorgriff auf Mussolinis Staatsstreich vom 28. Oktober ("Marsch auf Rom") überregionale historische Bedeutung zukommen. Im Kontext der Gedenkinitiative erfolgt auch die Benennung der "Dr.-Julius-Perathoner-Passage" im Amonnhaus, das den Rathausplatz mit der Piavestraße verbindet. Zudem wird eine Gedenktafel im Rathaus an die gewaltsame Machtergreifung in Bozen und das vorläufige Ende des Parlamentarismus erinnern. 

Das Programm

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