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Manlio Longon

Manlio Longon (Bild: jpg, 48 Kilobyte, 773 x 846 pixel)

Manlio Longon (Padua, 1. Januar 1911 – Bozen, 31. Dezember 1944)

 

Manlio Longon wurde in Padua geboren. Nach dem Wirtschaftsstudium an der Universität Ca' Foscari in Venedig trat er in das 1936 neu errichtete Magnesiumwerk in Bozen ein, wo er rasch zur Führungskraft aufrückte. Nach der Besetzung der Provinz Bozen durch die deutsche Wehrmacht am 8. September 1943 konstituierte sich auch in Bozen am Jahresbeginn 1944 eine geheime lokale Sektion des Nationalen Befreiungskomitees (Comitato di Liberazione Nazionale), die von Manlio Longon in enger Verbindung mit den Partisanengruppen von Mailand und Padua geleitet wurde. Besondere Verdienste erwarb sich Longon durch aktive Unterstützung der politischen Häftlinge des Durchgangslager Bozen in der Reschenstraße. Longon am 15. Dezember 1944 durch die Gestapo verhaftet.

Nach tagelanger Folter wurde er am 31. Dezember 1944 im Kellergeschoss des Bozner Armeekommandos auf Befehl des Gestapo-Chefs SS-Sturmbannführer August Schiffer erhängt. Longon hatte auch Kontakte zum Südtiroler Widerstand des Andreas-Hofer-Bundes rund um Hans Egarter, Josef Mayr-Nusser und Erich Amonn aufgebaut. 1971 wurde ihm posthum vom italienischen Staatspräsidenten die goldene Tapferkeitsmedaille verliehen. Die Stadt Bozen hat Manlio Longon in der Nachkriegszeit eine Straße in Gries sowie eine Schule gewidmet.

Seit 2017 ist Manlio Longon Ehrenbürger.

Die Ermordung Manlio Longons (de.wikipedia.org)

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