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Im Gedächtnis der Dinge. Zeitzeugnisse aus den Lagern, Schenkungen an das Stadtarchiv Bozen

Titelblatt der Publikation "Im Gedächtnis der Dinge" (Bild: jpg, 98 Kilobyte, 496 x 495 pixel)

 

Die Publikation "Im Gedächtnis der Dinge" wurde am Mittwoch, den 10. Juni 2009, in Bozen vorgestellt. Im Buch werden sechs Schenkungen beschrieben, die neben Originaldokumenten auch andere Artefakte (Häftlingskleidung, -armbinden und -abzeichen) umfassen. Die sechs Bestände wurden zwischen 1996 und 2007 dem Stadtarchiv Bozen übergeben.

Die Spender sind ehemalige Häftlinge des Bozner NS-Lagers bzw. Nachkommen von ehemaligen Deportierten.

  • Dario Musy aus Rom: 37 Originaldokumente seines Vaters Loris, eines politischen Häftlings des Bozner NS-Lagers;
  • Giovanna Pesapane aus Mailand: 154 Originaldokumente ihres Vaters Ubaldo, eines politischen Häftlings der NS-Lager Bozen und Flossenbürg;
  • Caterina Antonioli aus Iseo (Brescia): 51 Originaldokumente ihrer Mutter Mariuccia Nulli, Lagergenossin von Vittorio Duca, politischem Häftling der NS-Lager Bozen, Mauthausen und Gusen 2 (hier umgekommen);
  • Don Daniele Longhi aus Trient, ehem. politischer Häftling des Bozner NS-Lagers: 18 Originaldokumente aus der Zeit seiner Deportation und aus den Nachkriegsjahren;
  • Alfredo Caloisi aus S. Donato Milanese (Mailand), ehem. politischer Häftling des Bozner NS-Lagers: 1 Originaldokument aus der Zeit seiner Deportation;
  • Arnaldo Righetti aus La Spezia: 2 Originaldokumente seiner Mutter Zita Calzetta Righetti, politischer Häftling des Bozner NS-Lagers.

Texte und Redaktion der Publikation: Carla Giacomozzi.

Weitere Auskünfte:
Dienststelle Stadtarchiv, Dr. Carla Giacomozzi
Telefon: 0471 997 391
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Anlagen:

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