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Heft Nr. 1/2007

Beobachtungsstelle, Sozialpolitik und Lebensqualität (Bild: jpg, 95 Kilobyte, 507 x 679 pixel)

Heft Nr. 1 2007

 

Die Einrichtung der Beobachtungsstelle Sozialpolitik geht auf die Vorgaben des Sozialplans 2004-2006 zurück. Vorrangige Aufgabe der Beobachtungsstelle ist die systematische Erfassung, Analyse und Bewertung der sozialpolitischen Maßnahmen der Gemeinde Bozen. In ihrem ersten Tätigkeitsjahr fokussierte die Beobachtungsstelle ihre Forschungsaktivitäten auf drei große Themenbereiche, die vom Stadtrat vorgegeben wurden. Die Ergebnisse dieser Studien werden in diesem ersten Heft präsentiert.

Folgende drei Themenbereiche wurden im Laufe des ersten Tätigkeitsjahres untersucht:

  1. Migration (Studio Res, Trient): Die Abhandlung zum Thema Migration gibt Aufschluss über die Präsenz und Wahrnehmung unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Stadtvierteln und über deren Teilnahme am sozialen Leben.
  2. Soziale Verwundbarkeit (in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften der Landesberufschule für Soziale Berufe mit italienischer Unterrichtssprache): Der Begriff der sozialen Verwundbarkeit benennt ein konstantes Gefühl der Unsicherheit im Alltagsleben, den Entzug von Arbeitssicherheit, die Schwierigkeit, mit dem Einkommen die Bedürfnisse der Familie zu erfüllen, das Fehlen einer sicheren, angemessenen Wohnmöglichkeit, das Dilemma - das vor allem Frauen betrifft -, für die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger entweder den Beruf aufgeben oder professionelles Pflegepersonal beschäftigen zu müssen, den Eintritt einer Notlage, etwa durch eine schwere Krankheit oder einen Todesfall, oder die Verfestigung der Notwendigkeit, als Alleinversorger/-in für die Rechnungen und Ausgaben aufkommen und für die Kinder sorgen zu müssen. Im Rahmen dieser Studie wurden drei Personengruppen untersucht: Alleinerziehende, ausländische Minderjährige und kinderreiche Familien.
  3. Familienarbeit: Die im Rahmen von Monitor Città durchgeführte Umfrage zum Thema "Häusliche Betreuung" sollte einen ersten Einblick in das vielschichtige Thema der sozialen Vulnerabilität gewähren und ein Bild vom Pflegeaufwand bzw. von der Pflegeorganisation im Zusammenhang mit der Betreuung der schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft zeichnen.

Anlagen:

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