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Strategischer Entwicklungsplan der Stadt Bozen - "Idee 2015 Die Stadt erdenken"

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Der strategische Entwicklungsplan der Stadt Bozen hat begonnen Gestalt anzunehmen.

Am 22. September hat sich der Stadtrat mit den Sozialpartnern, den Vertretern der Institutionen und der Wirtschaft sowie mit den Experten aus den verschiedenen Bereichen der Kultur, der Umwelt, des Sozial-, Transport- und Infrastrukturwesens getroffen, um zusammen die Grundrisse der Positionierung und der Zukunftsvorstellung für die Stadt in Hinblick auf das Jahr 2015 auszuarbeiten.

Das Projekt, das vom Europäischen Sozialfond unterstützt wird, trägt den Namen "Ideen 2015 - die Stadt erdenken" und war der Beginn für die Ausarbeitung des Strategischen Entwicklungsplans, durch welchen Stärken und Schwächen der Stadt sowie die Entwicklungs- und Wachstumschanchen der Bevölkerung in folgenden vier großen Themenkreisen untersucht wurden: sozialer Bereich (Familie, Jugend, Frau, Freizeit, Haus usw.), Kultur, Tourismus und Unterhaltung (Aufwertung der lokalen Besonderheiten in einem gesamteuropäischen Kontext), Förderung der Wirtschaft und der Beschäftigung (Infrastrukturen, technologische Innovation, Unternehmensansiedlung), Territorium und Umwelt (Räume und Zeiten der Stadt, Mobilität). Ziel war es, die bestehenden positiven Trends zu unterstützen und nach Lösungen zu suchen, um die negativen Trends zu bremsen oder umzukehren.

Am Mittwoch, den 29., und Donnerstag, den 30. September 2004, haben zwei volle Sitzungstage des Stadtrates stattgefunden, um die Zukunftsvision und -ausrichtung der Stadt durch die Auswahl der Grundsatzideen festzulegen.
Danach sind Arbeitsgruppen zur Prüfung der Vorschläge und Mittel in den verschiedenen Bereichen eingesetzt worden.
Am 6. November 2004 wurden in verschiedenen Orten der Stadt (Matteottiplatz, Don-Bosco-Platz, Reschenstraße, Freiheitsstraße, Bozner Boden, Haslach und Waltherplatz) Informationsstände aufgestellt und die Bürger wurden bei der Auswahl der wichtigsten Grundsatzideen für die Stadt und um weitere Vorschläge einzuholen, miteinbezogen.

Dies geschah mit der Zielsetzung, aus Bozen immer mehr eine moderne europäische Stadt des Dialogs, des Zusammenlebens und der Kultur zu machen. Dazu sollten auch Initiativen wirtschaftlicher Art beitragen, um Investitionen anzuziehen. Außerdem wollte man dank der Universität, die auf dem Gebiet der wirtschaftlichen Schlüsselsektoren exzellente Forschungsarbeit leistet, als ergänzendes Angebot vermehrt auch auf den Kultur- und Bildungstourismus (Arbeit, Kongresse) setzen, ohne dabei mit den anderen touristischen Angeboten in Konkurrenz zu treten. Die Ideenwerkstätten sind im November eröffnet worden und die Arbeiten dauerten bis April und es wurde ein zusammenfassender Abschlussbericht erstellt. Die Arbeit hat die Bedürfnisse der Stadt, die möglichen Ideen/Lösungen, die Verantwortlichen und die Zeiten zur Umsetzung der Maßnahmen festgesetzt. Die Werkstätten haben somit kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele bestimmt, welche von den neuen politischen Organen – Stadtrat und Gemeinderat – nach ihrer Einsetzung genehmigen wurden.

Der neue Stadtrat hat somit in die Debatte um die Ausarbeitung der Leitlinien eingegriffen und den Strategischen Plan im Mai 2006 zur Genehmigung vorlgelegt. Bei diesem Vorhaben wurde die Gemeindeverwaltung von einer Beratergruppe, der ECG - European Consulting Group, aus Mailand unterstützt, einer auf diesem Sektor international führenden Gesellschaft.

Die Gemeinde muss dazu beitragen, das Wachstum zu fördern und neue Anreize zu schaffen; sie muss durch umfangreiche Programme Gelegenheit zur Synthese und zur Reflexion bieten. Die Zukunft der Stadt bedarf daher einer strategischen und partizipatorischen Planung.
Als Zusatzwert ergibt sich das internationale Netz an Verbindungen, das Bozen im Laufe der Jahre aufgebaut hat.
Der Strategische Entwicklungsplan muss in allen Belangen als ein Instrument der Stadt und nicht nur der Gemeinde angesehen werden!

Nach der Unterbrechung des Projekts aufgrund der politischen Situation (kommissarische Verwaltung der Gemeinde) hat sich der Stadtrat erneut mit dem Strategischen Entwicklungsplan der Stadt befasst und ihn nach einer aufmerksamen Prüfung und eingehenden Besprechung mit der Erstellung eines Kalenders abgeschlossen. Dabei wurde auch die neu gegründete Gemeinderatskommission für Innovation und für den Strategischen Plan sowie die Konferenz der Fraktionssprecher des Gemeinderates einbezogen (siehe Tätigkeitskalender).

Der Gemeinderat ist nach drei Sitzungsabenden mit lebhaften politischen Debatten zur Entscheidung gelangt, die strategischen Ziele zu genehmigen, welche die tragenden Säulen der zukünftigen Tätigkeiten für die Entwicklung der Stadt bilden.

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