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Fernheizwerk

Fernheizwerk Bozen (Bild: , 598 Kilobyte, 972 x 700 pixel)

Fernheizwerk Bozen

 

Bozen wird nachhaltig
Fernwärmenetz wird ausgebaut - Neuer Müllverbrennungsofen liefert thermische Energie

Rund 18 Kilometer lang ist das derzeitige Fernwärmenetz in Bozen und versorgt mehr als 3.500 Wohnungen und mehr als 100 Geschäfte und Betriebe in der Industriezone mit thermischer Energie. Das soll sich in den kommenden Jahren ändern: Das Netz wird ausgebaut um noch mehr Haushalten und Unternehmen nachhaltige Energie aus Fernwärme anbieten zu können. Dafür wird auch die thermische Energie der neuen Müllverbrennungsanlage in Bozen genutzt.

Noch ist nichts zu sehen von dem neuen Wahrzeichen der Landeshauptstadt. In zwei Jahren aber soll er die Südeinfahrt nach Bozen architektonisch aufwerten - der neue 40 Meter hohe Wärmespeicherturm des Fernheizwerks Ecotherm mit einem Durchmesser von 14 Metern. Er wird mit einer Wärmespeicherkapazität von 200 Megawatt einer der größten Wärmespeicher Italiens sein.

Um dieses große Bauwerk architektonisch ansprechend umzusetzen, wurde in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Sechs lokale Architekturbüros haben sich daran beteiligt, das Siegerprojekt stammt vom Projektteam geleitet von der Bozner Architektin Valentina Bonato in Zusammenarbeit mit dem Architekturstudio "Museum 39" und der Künstlerin Julia Bornefeld.

Der Bau des neuen Wärmespeicherturms entsteht im Rahmen von Erweiterungsarbeiten des Bozner Fernwärmenetzes. Dadurch wird zum einen die ständig wachsende Anzahl von Menschen mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt, und zum anderen die in der neuen Müllverbrennungsanlage erzeugte Abwärme genutzt. Die Anlage wurde bereits mit dem Fernheizwerk der Ecotherm, einer SEL-Tochtergesellschaft, die das Fernwärmenetz in der Gemeinde Bozen besitzt und führt, verbunden.

Damit stehen kontinuierlich 30 Megawatt thermische Leistung und 11,5 Megawatt Strom zusätzlich zur Verfügung. Die aktuelle verfügbare Wärmeleistung des Heizwerks liegt bei 37,5 Megawatt. Durch den Ausbau des Fernwärmenetzes können auch die CO2 Emissionen in Bozen nachhaltig verringert werden, wie es im "Masterplan" und im "CO2 Plan" der Gemeinde vorgesehen ist. Von rund 8.000 Tonnen CO2 Emissionen, die durch das Ecotherm-Fernheizwerk im Jahr 2012 eingespart werden konnten, sollen bis im Jahr 2020 rund 28.000 Tonnen weniger an CO2 ausgestoßen werden.

Die erste dafür notwendige Ausbaustufe, wo die Arbeiten im Frühjahr 2014 beginnen, ist eine zweieinhalb Kilometer lange Trasse in Richtung Bozner Krankenhaus. Die nächsten Ausbaustufen sind bis zum Jahr 2020 definiert. Bis 2020 soll sich das Bozner Fernwärmenetz auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern auf einen großen Teile der Landeshauptstadt ausdehnen. 

Lageplan mit dem bestehenden und geplanten städtischen Fernheiznetzes

Fernheizwerk Bozen (Alperia)

Fernwärme in Bozen: "Saubere und günstige Energie für Bürger" (Autonome Provinz Bozen)

Standort der Zentrale auf dem Lageplan

Anlagen:

 
Fernheizwerk Bozen (Bild: , 940 Kilobyte, 1703 x 1133 pixel)

Fernheizwerk Bozen

Fernheizwerk (Bild: , 950 Kilobyte, 1003 x 1181 pixel)

Rendering vom Gewinnerprojekt des Ideenwettbewerbes bezüglich des Wärmespeichertankes der Zentrale.

Ecotherm (Bild: , 4 Kilobyte, 188 x 110 pixel)

alperia (Bild: , 5 Kilobyte, 180 x 180 pixel)

 
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